• IT-Karriere:
  • Services:

Nicht so komfortabel wie Konsolen

Ein Radiallüfter reicht zusammen mit den Kupfer-Kühlkörpern und zwei Heatpipes, um das System auch unter voller Last ordentlich zu kühlen. Dabei bleibt der Lüfter überraschend leise. Nur ein leichter Luftzug ist wahrnehmbar; im Desktopbetrieb ist er gar nicht zu hören. Das liegt aber vor allem an den sparsamen Komponenten. Im Leerlauf liegt die Leistungsaufnahme des Systems bei 13 Watt, beim Streamen der Netflix-Serie Marco Polo mit 1080p benötigt der Rechner 21 Watt. Das ist ein sehr guter Wert. Auch beim Spielen von Crysis 3 liegt der Verbrauch bei 71 Watt. Das sind nochmals bessere Werte als bei der Alienware Alpha mit einer ebenfalls niedrigen Leistungsaufnahme, sie liegen deutlich unter den Werten der aktuellen Konsolen.

  • Zwei Heatpipes leiten die Abwärme zum Kupferkühler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 2,5-Zoll-Festplatte ist von HGST. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Um an die verbaute Festplatte zu gelangen, muss die Hauptplatine vom Gehäuse gelöst werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite der Hauptplatine (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Radiallüfter ist sehr leise. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Schacht für die zweite Festplatte und der Arbeitsspeicher sind leicht zu erreichen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Vorderseite des Gehäuses befinden sich zwei USB-2.0-Anschlüsse und zwei Audiobuchsen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele weitere Schnittstellen sind auf der Rückseite vorhanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Mini-PC kann sowohl stehend... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... als auch liegend betrieben werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Schacht für die zweite Festplatte und der Arbeitsspeicher sind leicht zu erreichen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Lüdenscheid

Da Asus komplett auf mobile Komponenten setzt, ist das Aufrüsten des PCs aber kaum möglich. Sollte die Leistung in ein paar Jahren nicht mehr ausreichen, können CPU und GPU nicht ausgetauscht werden - beide sind mit der Hauptplatine fest verlötet.

Einzig der 8 GByte große DDR3-SODIMM-Speicher kann ohne viel Aufwand ausgetauscht werden. Er befindet sich hinter einer leicht zugänglichen Klappe. Sehr bequem ist es, ein weiteres 2,5-Zoll-Laufwerk - etwa eine schnelle SSD als Systemplatte - in den zweiten Festplattenschacht zu stecken. Dazu muss nur die Seitenwand des Kunststoffgehäuses gelöst werden. Aber auch die interne 2,5-Zoll-Festplatte von HGST mit 1 TByte Speicher kann ausgetauscht werden. Dazu muss allerdings der komplette PC zerlegt werden.

Das Gehäuse misst 24,5 x 23,8 x 6 cm und ist deutlich kleiner als das der Playstation 4. Doch benötigt der Asus-Rechner ein externes Netzteil, das zusätzlichen Platz beansprucht. Aufgrund der kompakten Größe ist kein optisches Laufwerk vorhanden.

An der Gehäusevorderseite hat der GR8 neben Kopfhörer- und Mikrofonanschluss auch zwei USB-2.0-Buchsen. Die vier schnelleren USB-3.0-Ports befinden sich an der Rückseite. Ansonsten sind noch ein HDMI- und ein Display-Port-Anschluss sowie eine Gigabit-Ethernet-Buchse vorhanden. Alternativ kann über das WLAN-ac-Modul eine Internetverbindung hergestellt werden. Ein optischer Audiodigitalausgang sowie drei 3,5-mm-Klinke-Buchsen (Line in/Mic in/Speaker out) sind ebenfalls an der Rückseite platziert.

Im Wohnzimmer - dem von Asus gedachten Einsatzort - stört im Betrieb vor allem eines: Windows 8.1 ist mit einem Gamepad nur sehr mühselig bis gar nicht zu bedienen. Hier sind die Konsolen ganz klar im Vorteil mit ihren angepassten Oberflächen. Einzig Alienware hat es mit der Alpha-UI geschafft, eine für Gamepads ideale Benutzeroberfläche zur Verfügung zu stellen, bei der auch die Ersteinrichtung mit dem Gamepad vollzogen werden kann. Und sollte doch auf die Windows-Oberfläche zugegriffen werden müssen, gelingt die Bedienung dank der cleveren Maus-Emulation per Gamepad gut.

Beim Asus-Rechner bleibt dem Nutzer nur, auf Maus und Tastatur zu wechseln. Im Steam-Big-Picture-Modus ist die Steuerung per Gamepad natürlich kein Problem. Wer ausschließlich diese Plattform zum Spielen nutzt, sollte den Gamepad-Modus im Autostart aktivieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Asus ROG GR8 im Test: Andere können's besserVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 13,29€
  2. 11,99€

Joiner 05. Apr 2015

Danke für diese flapsige Antwort. Das erklärt leider nicht, warum diese so schnell sein...

Der Held vom... 02. Apr 2015

Das wäre der Fall, wenn der bereits vorhandene PC nicht bereits für Steam genutzt werden...

Spiritogre 01. Apr 2015

Ich finde diese Dinger völlig uninteressant. Meinen Haupt-PC benötige ich eh, als...

MrSpok 01. Apr 2015

Hi Knarz, recht hast du, mein Fehler. Nervt aber wie Sau, egal wie's heißt! :)

Fenster 01. Apr 2015

Ähm, das ist jetzt aber eine Selbstverständlichkeit. Man muss bedenken, dass der Steam...


Folgen Sie uns
       


Drohnenflug am Strand mit Google Earth Studio - Tutorial

Wir zeigen im kurzen Tutorial, wie man in Earth Studio eine einfache Animation erstellt.

Drohnenflug am Strand mit Google Earth Studio - Tutorial Video aufrufen
The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
    Corsair K60 RGB Pro im Test
    Teuer trotz Viola

    Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
    2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
    3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

    Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
    Vivo X51 im Test
    Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

    Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
    2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
    3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

      •  /