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Asus Project Precog: Convertible nutzt zwei Displays als Tastatur oder Anzeige

Das Project Precog ist ein Notebook mit zwei Bildschirmen, die über ein 360-Grad-Scharnier verfügen. Einer der Screens zeigt die Tastatur und das Touchpad an, kann aber auch als zweite Anzeige genutzt werden. Was genau dargestellt wird, soll das Gerät durch Sensoren und KI selbst erkennen.

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Asus stellt sein neues Notebook auf der Computex 2018 vor.
Asus stellt sein neues Notebook auf der Computex 2018 vor. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Ein Kuriosum ist nicht genug: Asus hat auf der Computermesse Computex 2018 in Taipeh sein neues Dual-Screen-Gerät namens Project Precog vorgestellt. Die zwei Bildschirme sind mit einem 360-Grad-Scharnier verbunden und lassen sich daher in verschiedene Positionen falten. Asus zeigt beispielsweise das Gerät in vertikaler Position als Doppelbildschirmanordnung mit einer Bluetooth-Tastatur davor. Aber auch andere traditionelle Positionen wie der Zelt-Modus sind möglich.

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Das Konzept eines Notebooks mit zweitem Bildschirm statt Tastatur ist an sich nicht neu, wie das von Golem.de getestete Lenovo Yoga Book zeigt. Allerdings kann der zweite Bildschirm von Project Precog auch für andere Zwecke genutzt werden, etwa um weitere Programme dort anzuzeigen.

  • Auch Lenovo hat ein ähnliches Konzept vorgestellt. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Auch Lenovo hat ein ähnliches Konzept vorgestellt. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Auch Lenovo hat ein ähnliches Konzept vorgestellt. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asus Project Precog (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Asus Project Precog (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Asus Project Precog (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Interessant ist das Konzept, da das Notebook erkennen soll, wie Nutzer es verwenden wollen. Es analysiert, ob Peripherie wie Maus und Tastatur vom Tisch genommen werden oder nicht vorhanden sind. In diesem Fall zeigt der zweite Bildschirm eine virtuelle Tastatur und das Touchpad an. Das soll auch funktionieren, wenn der zum Gerät gehörende Eingabestift zum Digitizer geführt wird. In diesem Fall öffnet sich ein Notiz- und Skizzierfeld. Asus nennt das Intelligent Touch. Es erkennt beispielsweise, wo Nutzer den Bildschirm berühren und blendet dort virtuelle Bedienungselemente wie Tastatur oder Touchpad ein.

KI ist eher Marketing

Intelligent Charging soll das Gerät je nach Energiebedarf laden. Asus sagt, diese Funktion sei ebenfalls durch KI-Software unterstützt. Allerdings ist das sehr unwahrscheinlich, da das gar nicht nötig wäre: Einfache Sensorik übernimmt diese Aufgabe genauso gut. Das System soll von einem Intel-Movidius-VPU (Vision Processing Unit) angetrieben werden, das speziell für Machine Learning auf dem Gerät entwickelt wird. Das Windows-ML-Framework ist die Softwareschnittstelle dazu. Außerdem steht fest, dass Project Precog einen nicht näher genannten Intel-Prozessor nutzt.

Zu weiteren Details der Hardware verriet Asus hingegen letztlich nichts. Es ist auch noch kein konkreter Erscheinungstermin für das Produkt bekannt. Lenovo hat auf der Intel-Pressekonferenz auf der Computex 2018 die zweite Generation des Yoga Book kurz gezeigt. Das Gerät ist dem Asus-Produkt recht ähnlich. Es könnte also sein, dass damit eine gesamte neue Produktkategorie eingeleitet wird.

Nachtrag vom 7. Juni 2018, 4:45 Uhr

Am Stand von Asus ist Project Precog nicht ausgestellt. Mitarbeiter vor Ort haben Golem.de mitgeteilt, dass es sich beim gezeigten Modell noch um einen recht frühen Prototypen handelt. Erst 2019 soll das Gerät auf den Markt kommen.



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lestard 06. Jun 2018 / Themenstart

Man müsste Braile-Displays mit "normalen" Displays in einer Fläche kombinieren. Ein...

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