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Asus ProArt Studiobook: OLED-Notebooks verwenden Drehrad als Eingabegerät

In einer Präsentation zeigt Asus angepasste Designs der Studio- und Vivobooks, sowie spezielle Features für Content Creator.
/ Mike Faust
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Asus Studiobooks erhalten mit dem Asus Dial ein drittes Eingabegerät. (Bild: Asus)
Asus Studiobooks erhalten mit dem Asus Dial ein drittes Eingabegerät. Bild: Asus

Wie Asus heute bekannt gab, werden einige der hauseigenen Notebook-Reihen mit überarbeiteten Designs und aktualisierten Hardware-Optionen angeboten. Als Zielgruppen werden dabei gelegentliche, fortgeschrittene und professionelle Kreativschaffende genannt, denen Notebooks der Vivo-, Zen- und Studiobook-Reihen bei ihrer Arbeit helfen sollen.

Die zur Wahl stehenden CPUs umfassen dabei Intels aktuelle Tiger-Lake-Prozessoren sowie die AMD-Pendants der Ryzen-5000-Series. Für das Asus StudioBook 16 OLED heißt das im Detail, dass es sich mit der Modellnummer H5600 maximal mit einem AMD Ryzen 9 5900HX und einer Nvidia GeForce RTX 3070 konfigurieren lässt. Das Modell H7600 ist in der höchsten Konfiguration mit einem Intel Core i9-11900H und einer Nvidia GeForce RTX 3060 ausgestattet.

Erweiterte Eingabemöglichkeiten

Während beim Studiobook Pro 16 OLED die verfügbaren CPUs im Vergleich zum Studiobook 16 OLED identisch sind, setzt Asus hier auf die spezialisierten Grafikkarten RTX A2000 und RTX A5000 von Nvidia. Die neuen Studiobook-Modelle erhalten zudem den Asus Dial. Dieses drehbare Eingabeelement ermöglicht die Auswahl von Funktionen in Programmen und wird bereits von den Adobe-Anwendungen After Effects, Photoshop, Premiere Pro und Lightroom Classic unterstützt.

Auch das Touchpad erfährt eine Erweiterung und kann nun direkt für Stylus-Eingaben verwendet werden. Dabei werden bis zu 1024 Druckstufen unterstützt. Außerdem findet eine dritte dedizierte Maustaste ihren Platz unterhalb des Pads.

Die Anschlussausstattung der Studiobooks umfasst unter anderem einen Thunderbolt-4-Port und HDMI 2.1, wobei sich letzterer auch für den Anschluss eines Bildschirms mit 8K-Auflösung bei 120 Hz und laut Asus für 10K bei 60 Hz eignet.

4K-OLEDs im 16:10-Format

Der verbaute SD-Kartenleser unterstützt zudem SD Express 7.0 , wodurch sich sehr schnelle Speicherkarten nutzen lassen. Als maximale Speicherausstattung werden bis zu 4 TB via SSD und bis zu 64 GB RAM angegeben. Laut Asus sind im Gerät zwei M.2- und zwei SODIMM-Slots vorhanden.

Für die Darstellung von Inhalten wird ein 16 Zoll großes, HDR-fähiges OLED-Panel mit einem Seitenverhältnis von 16:10 eingesetzt. Die Auflösung beträgt 3.830 x 2.400 Bildpunkte und der P3-Farbraum wird mit 100 Prozent abgedeckt. Für die Farbtreue gibt Asus einen DeltaE-Wert von unter 2 an. Die maximale Helligkeit liegt bei 550 cd/m².

Neben dem Studiobook selbst soll es auch ProArt-Zubehörreihe geben, die eine Maus mit integriertem Asus Dial, ein Mauspad und eine Transporttasche umfasst.

Auch die Vivobooks werden als Vivobook Pro 14X OLED und 16X OLED sowie als 14 OLED und 15 OLED mit Displays im 16:10-Format erhältlich sein. Die GPU-Optionen reichen bis zu Nvidias GeForce RTX 3050, wobei die RTX 3050 Ti den Pro-Modellen vorbehalten ist. Wie bei den Studiobooks werden auch hier AMD-Ryzen-Prozessoren der 5000er Series und Intel-Tiger-Lake-CPUs eingesetzt.

Zu den Preisen und der Verfügbarkeit ist bisher nichts bekannt.


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