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Es werde Licht

Asus schafft es beim PG43UQ, ein überraschend gutes VA-Panel zu verbauen. Auf den ersten Blick fällt uns vor allem die enorme Helligkeit auf, die wir direkt in den Einstellungen herunterdrehen. Unsere Messwerte bestätigen das: Hier sind etwa 885 cd/m² in der Mitte des Displays möglich. Diese Helligkeit sinkt an den Seiten des Panels merklich, liegt aber bei noch immer sehr guten 650 cd/m² an der linken unteren Ecke. Den doch recht großen Unterschied merken wir schon - vor allem auf komplett weißem oder grauem Hintergrund. Asus gibt eine HDR1000-Zertifizierung an. Das wird zumindest dauerhaft nicht ganz erreicht.

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Dass Asus ein Prüfdokument für eine Farbkalibrierung des Herstellers beilegt, suggeriert bereits: Der PG43UQ ist standardmäßig bereits sehr gut ausbalanciert. Farben im RGB-Spektrum werden genau dargestellt. Wir mussten hier keinen Wert nachkalibrieren. Das Display bietet zudem einige spezialisierte Farbprofile. Das Profil FPS hellt beispielsweise dunkle Werte spürbar auf, damit wir Gegner auch in dunklen Katakomben erkennen. Das ist ein netter Zusatz, hier aber nicht unbedingt notwendig.

Gute Farbabdeckung ab Werk

Die Farbraumabeckung ist für ein Gaming-Display ebenfalls sehr gut: 93,5 Prozent des DCI-P3-Farbraumes werden nach unserer Messung abgedeckt - 132 Prozent des weniger umfangreichen SRGB-Farbraumes. Auf dem Messdiagramm erkennen wir: Auch im SRGB-Spektrum sind gerade blaue Farbtöne nicht ganz deckungsgleich, Grüntöne und rote Farben stellt der Monitor aber korrekter dar. Die Farbabweichung Delta-E von 1,11 ist sehr gut. Mit dem PG43UQ können wir mit daher auch problemlos Bilder mit moderatem Anspruch bearbeiten.

  • Auf den Bildschirm passen viele Fenster. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Asus PG43UQ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der rechten Seite: USB-Hub und HDMI-Port (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Menütasten müssen wir blind bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Asus PG43UQ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das On-Screen-Menü (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das On-Screen-Menü (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das On-Screen-Menü (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Anschlüsse sind vorhanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sie sind hinter einer Kunststoffklappe versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Abdeckung des DCI-P3-Farbraums (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Abdeckung des SRGB-Farbraums (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ausleuchtung des Displays in cd/m² (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Farbraumumfang und Delta-E (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Abdeckung des DCI-P3-Farbraums (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fiese Vorteile in Strategiespielen und Shootern

Die Farben können auch in Spielen überzeugen: Gerade bunte Shooter wie Borderlands 3 und Overwatch sehen auf dem großen Bildschirm fantastisch aus. Dabei gibt es allerdings einen Nachteil: Die Pixel-Reaktionszeiten sind eher unterer Durchschnitt. Bei schnellen Bewegungen können wir Schlieren an Konturen und Schrift ausmachen. Deutlich wird das auch, wenn wir Webseiten scrollen. Die Eingabelatenz ist hingegen sehr gut. Der PG43UQ fühlt sich wirklich wie ein riesiger Monitor und nicht wie ein kleiner Fernseher an. Gut so.

Die große Bilddiagonale von 43 Zoll kombiniert mit der Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln bieten in einigen Spielen fast schon unfaire Vorteile. Das beste Beispiel ist Age of Empires 2: Definitive Edition. Je höher die Auflösung ist, desto mehr Spielinhalt wird auf dem Bildschirm angezeigt. Bei einem herkömmlichen Monitor wären Figuren und Häuser in 4K aber so klein, dass dies nicht praktikabel wäre. Der PG43UQ ist allerdings groß genug. So können wir in einem Bildausschnitt auf einer Zwei-Spieler-Karte in etwa die Hälfte des Spielfeldes sehen - ohne Scrollen.

Aber auch in kompetitiven Shootern wie Counter Strike: Global Offensive oder Call of Duty: Modern Warfare sehen wir gegnerische Spielermodelle schneller und besser. Das macht das Zielen einfacher. Gerade das neue Call of Duty scheint aber nicht für so große Bildschirme gemacht zu sein: Trotz 4K sehen Texturen verwaschen und gestreckt aus, was wir aber nicht dem Monitor zuschreiben können.

  • Auf den Bildschirm passen viele Fenster. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Asus PG43UQ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der rechten Seite: USB-Hub und HDMI-Port (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Menütasten müssen wir blind bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Asus PG43UQ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das On-Screen-Menü (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das On-Screen-Menü (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das On-Screen-Menü (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Anschlüsse sind vorhanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sie sind hinter einer Kunststoffklappe versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Abdeckung des DCI-P3-Farbraums (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Abdeckung des SRGB-Farbraums (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ausleuchtung des Displays in cd/m² (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Farbraumumfang und Delta-E (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Asus PG43UQ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wir sollten auch beachten, dass 4K bei 144 Hz zwar eine gute Grundlage für schöne Spiele sind, allerdings sollte unser daran angeschlossener Computer diese Frameraten auch berechnen können. Getestet haben wir das mit der Nvidia-Grafikkarte Geforce RTX 2080 Super. Fast alle Spiele in unserem Test sind damit auch in 4K in hohen Details und mit 144 fps spielbar. Allerdings sind Titel wie Borderlands 3 zu viel für die GPU: Bei vielen Effekten auf dem Bildschirm erreichen wir hier 40 bis 50 fps und nutzen damit die ansonsten sehr gute Bildfrequenz des Asus-Monitors nicht aus. Selbst eine Geforce 2080 Ti könnte hier zu langsam sein. Das Verringern von Grafikdetails muss an der ein oder anderen Stelle also in Kauf genommen werden, wenn es um gute Frameraten gehen soll.

Das große Display eignet sich auch für Simulationsspiele wie Mechwarrior 5 und Star Citizen. Auf 43 Zoll wird hier ein immersives Mittendrin-Gefühl erzeugt. Das konnten wir bereits beim 55 Zoll großen Alienware AW5520qf (Test) feststellen.

Allerdings müssen wir beim doch etwas kleineren Asus-Monitor nicht ganz so oft den Kopf drehen und können insgesamt entspannter darauf zocken - und auch arbeiten.

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 Asus PG43UQ im Test: Haben Sie es auch eine Nummer größer?Zweiter Bildschirm? Wozu? 
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w00zla 19. Okt 2020

Hallo Oliver, danke für den Hinweis, allerdings kann ich ELMB/ULMB nicht verwenden da...

w00zla 19. Okt 2020

Naja, es gibt schon einige IPS mit mehr als 27'', z.B. den LG UltraGear 38GN950-B... aber...

Komischer_Phreak 02. Mär 2020

Kann ich gut nachvollziehen; ich werde mir dieses Jahr den 77er holen. Den 55er habe ich...

Schrotti® 28. Feb 2020

Ich selbst nutze noch den ASUS PB287Q (hat mich 2014 fast 1000¤ gekostet). Leider lässt...

mwo (Golem.de) 25. Feb 2020

Spiele ich immer noch regelmäßig, hat sich super gehalten!


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