Asus GX700: Übertakter-Notebook läuft mit WaKü und geheimer Nvidia-GPU
Asus hat das Übertakter- und Gaming-Notebook GX700 angekündigt. Das Desktop-Replacement kombiniert einen Skylake-Prozessor und eine Maxwell-Grafikeinheit, um ein 4K-Display zu befeuern. Die Luftkühlung wird von einer externen Docking-Station mit integrierter Wasserkühlung unterstützt. Die Komponenten selbst benannte Asus nicht, ein kurzer Blick unter Windows 10 in die System-Eigenschaften und den Grafikkartentreiber schaffte Abhilfe.

Beim Prozessor handelt es sich um Intels neuen Core i7-6820HK. Der basiert auf der kürzlich vorgestellten Skylake-Architektur und ist die erste nicht Extreme-Edition mit offenem Multiplikator für Übertakter in Notebooks. Der 6820HK nutzt vier Kerne plus Hyperthreading und taktet unter Last mit 2,7 GHz aufwärts. Damit ist er der aktuell zweitflotteste Skylake-Chip.
Dem 6820HK zur Seite stehen zumindest in der ausgestellten Version 64 GByte DDR4-Arbeitsspeicher, was für vier RAM-Bänke spricht. Für die verbaute Grafikeinheit ist kein Name hinterlegt, der Geforce-Treiber aber spricht von 2.048 Shader-Einheiten. Damit dürfte es sich um Nvidias GM204-Chip im Vollausbau handeln, den es bisher noch nicht für Notebooks gibt.
Das aktuelle Maxwell-Spitzenmodell ist seit Herbst 2014 die Geforce GTX 980M mit 1.536 Shader-Rechenwerken. Der Basistakt der neuen Nvidia-Grafikeinheit liegt bei 1.190 MHz, der GDDR5-Videospeicher fasst 8 GByte. Das interne IPS-Display löst mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf, sprich Ultra-HD.
Für die Kühlung zeichnen offenbar mehrere Heatpipes und Lüfter im GX700 verantwortlich, der Clou aber sind die Anschlüsse auf der Rückseite: Dort wird eine externe Docking-Station angekoppelt, in der zwei 80-mm-Radiatoren stecken. Laut Asus kühlen diese die Nvidia-Grafikeinheit, deren Leistung durch Overclocking um 80 Prozent gesteigert werden soll.
Offenbar ist das GX700 keine reine Machbarkeitsstudie, sondern als reales Produkt geplant. Der Preis liegt im mittleren vierstelligen Bereich.
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