Abo
  • IT-Karriere:

Asus Fonepad Hands on: 7-Zoll-Smartphone mit langsamem Intel-Prozessor

Asus hat mit dem Fonepad ein Android-Smartphone in Tablet-Größe präsentiert. Das 7-Zoll-Gerät hat einen Intel-Prozessor und soll nur 230 Euro kosten. Ein paar Nachteile muss der Anwender jedoch hinnehmen.

Artikel veröffentlicht am , /
Das Fonepad ist ein 7-Zoll-Gerät mit Telefoniefunktion.
Das Fonepad ist ein 7-Zoll-Gerät mit Telefoniefunktion. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Der taiwanische Hersteller Asus bringt mit dem Fonepad ein Android-Smartphone mit übergroßem Display und Intel-Prozessor. Die Mischung aus Smartphone und Tablet hat ein 7 Zoll großes Display und soll in Europa nur 230 Euro kosten. Das Nexus 7 mit UMTS-Modem, aber ohne Telefonfunktion kostet beispielsweise 300 Euro. Vergleichbar ist das Konzept mit dem Galaxy Tab 7.0 Plus N, das ebenfalls ans Ohr zum Telefonieren gehalten und damit den Smartphones zugeordnet werden kann.

Stellenmarkt
  1. MAINGAU Energie GmbH, Obertshausen
  2. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart

Das Display des Fonepads ist 7 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln, was eine Pixeldichte von knapp 216 ppi ergibt. Damit hat der Bildschirm die gleiche Auflösung und die gleichen Maße wie der des Nexus 7. Beim ersten Testen zeigte sich, dass das IPS-Panel blickwinkelstabil ist. Was uns allerdings störte, war der Umstand, dass das Display schnell verschmierte. Asus verzichtet vermutlich aus Preisgründen auf eine Anti-Fett-Beschichtung.

  • Asus Fonepad (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Micro-SIM und Micro-SD-Karte werden hinter einer Abdeckung untergebracht.(Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Knöpfe sind schräg verbaut. Fehlbedienungen durch das Umgreifen sind damit unwahrscheinlich. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wie bei einem Smartphone ist der Lautsprecher für das Ohr über dem Display. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Micro-USB- und Headset-Anschluss (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Asus Fonepad (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Im Inneren des Fonepads arbeitet ein Z2420-Atom-Prozessor von Intel mit 1,2 GHz. Damit ist die Leistung des Prozessors von der Taktrate her niedriger als die des Z2480 beim Motorola Razr I (2 GHz) und des Z2460 beim ZTE Grand X In (1,6 GHz) und das war beim Antesten auch spürbar. Das SoC hat nur einen Kern und Intels Hyper-Threading-Technik, die das Gerät wie einen Zweikernprozessor erscheinen lässt, hilft leider nicht: Ab und an bemerkten wir beim Aufrufen von Webseiten oder beim Scrollen ein Stocken.

Da Intel-Prozessoren im Standby-Betrieb die Leistungsaufnahme auf ein Minimum zurückschrauben, dürfte die Akkulaufzeit des Fonepads im täglichen Betrieb vergleichbar gut sein wie die des Razr I und des Grand X In. Asus gibt die Laufzeit des 4.270-mAh-Akkus mit bis zu neun Stunden an. Der Wert wurde bei Betrachtung eines 720p-Films bei einer Bildschirmhelligkeit von 100 nits und mit aktiviertem WLAN und UMTS ermittelt.

Die Größe des Flash-Speichers beträgt beim europäischen Modell 16 GByte, die in den USA erhältliche Variante wird 8 GByte haben. Dafür hat das US-Modell zusätzlich zur Frontkamera mit 1,2 Megapixeln eine 3-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Diese fehlt beim europäischen Modell. Beide Varianten haben 1 GByte Arbeitsspeicher. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten mit maximal 32 GByte ist ebenfalls bei beiden Modellen eingebaut.

Das Fonepad unterstützt Quad-Band-GSM und UMTS auf den Frequenzen 850, 900, 1.900 und 2.100 MHz mit HSUPA bis 5,76 MBit/s und HSDPA mit 21 MBit/s. Für den Mobilfunkbetrieb ist eine Micro-SIM-Karte (3FF) notwendig. WLAN-Signale empfängt das Tablet nach 802.11b/g/n, also nur auf der Frequenz 2,4 GHz. Bluetooth wird in der Version 3.0 unterstützt, ein GPS-Modul, Glonass, ist ebenfalls eingebaut.

Das griffige Kunststoffgehäuse des Fonepads misst 196,4 x 120,1 x 10,4 mm und wiegt 340 Gramm. Damit ist das Gerät fast genauso groß wie das Nexus 7; auch das Gewicht ist identisch.

Das Fonepad wird ab März 2013 für 230 Euro mit Android 4.1 erhältlich sein. Das Tablet wird in den Farben Titanium Gray und Champagne Gold erscheinen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 35€ (Bestpreis!)
  2. 199€ + Versand
  3. 56€ (Bestpreis!)

Horsty 28. Feb 2013

Schönes Zeichen dafür, dass alle Poster hier in diesen Beiträgen keine Ahnung haben. 1...

TTX 26. Feb 2013

Da muss man aufpassen das man vor lachen nicht auf dem schmutzigen Boden rollt, wenn...

nmSteven 26. Feb 2013

Logisch Microsoft verlangt ja Lizenzkosten die deutlich höher sind als die die Google für...

vesibom 25. Feb 2013

eine langsameme Telefon


Folgen Sie uns
       


SSD-Kompendium

Sie werden alle SSDs genannt und doch gibt es gravierende Unterschiede. Golem.de-Hardware-Redakteur Marc Sauter stellt die unterschiedlichen Formfaktoren vor, spricht über Protokolle, die Geschwindigkeit und den Preis.

SSD-Kompendium Video aufrufen
WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

    •  /