Asus Duet TD300: Convertible schaltet zwischen Windows und Android um

Mit dem Transformer Book TD300 zeigt Asus ein neues Konzept: Mit nur einem Prozessor werden Android und Windows 8.1 ausgeführt, gewechselt wird per Knopfdruck. Auch ein Datenaustausch zwischen den Betriebssystemen ist vorgesehen.

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Das Tranformer Book TD300 mit Android und Windows 8.1
Das Tranformer Book TD300 mit Android und Windows 8.1 (Bild: Asus)

Als erstes "Quad-Mode-Gerät" bezeichnet Asus das Transformer Book TD300. Das Gerät mit einem 13,3-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung arbeitet sowohl unter Windows 8.1 als auch unter Android 4.4 jeweils als Tablet sowie als Notebook.

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Dabei kommen aber anders als bei früheren - auch von Asus angebotenen - Lösungen nicht zwei getrennte Computer zum Einsatz, vielmehr werden beide Betriebssysteme auf einer Intel-CPU mit Haswell-Technik ausgeführt. Anders als von US-Medien vorab vermutet, laufen Windows und Android auch nicht parallel per Virtualisierung.

  • Das TD300 von Asus kann zwischen Android und Windows umschalten. (Bild: Asus)
  • Das TD300 von Asus kann zwischen Android und Windows umschalten. (Bild: Asus)
  • Das TD300 von Asus kann zwischen Android und Windows umschalten. (Bild: Asus)
  • Das TD300 von Asus kann zwischen Android und Windows umschalten. (Bild: Asus)
  • Das TD300 von Asus kann zwischen Android und Windows umschalten. (Bild: Asus)
Das TD300 von Asus kann zwischen Android und Windows umschalten. (Bild: Asus)

Vielmehr wird der Zustand der Betriebssysteme beim Wechsel eingefroren und auf der SSD gespeichert, danach läuft nur noch das andere OS. Für den Wechsel gibt es eine Funktionstaste, er dauert laut Asus nur vier Sekunden. Beide Betriebssysteme können auf einen gemeinsamen Ordner zugreifen, so dass Daten zwischen Windows und Android ausgetauscht werden können. Das gesamte Verfahren haben Asus und Intel gemeinsam entwickelt und Asus zufolge auch patentiert.

Im Prinzip kann die Lösung kaum überraschen, denn Android läuft schon seit Jahren auch auf x86-CPUs, Intel hatte es zunächst für Atom-Smartphones angepasst. Dass das Google-OS auch auf den großen Core-Prozessoren ausgeführt wird, ist technisch schon länger möglich. Ob, wie in unbestätigten Berichten vermutet, Streit mit Microsoft das bisher verhindert hat, ist eine noch ungeklärte Frage. Jedenfalls behielt Intel seine Android-Version nur den im Vergleich sehr langsamen Atom-SoCs vor.

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Wie schon beim Atom-Convertible T100 steckt im Tablet-Teil des TD300 nur eine im Vergleich zu Notebooks recht magere Ausstattung mit einer 128-GByte-SSD und einem Micro-SD-Steckplatz. Das Tastatur-Dock hat zusätzlich eine 1-TByte-Festplatte, Ports für USB 2.0, 3.0 und HDMI sowie eine Buchse für Gigabit-Ethernet. Die Grafik wird vom HD-Graphics-Kern des Prozessors gestellt, der Hauptspeicher besteht aus 4 GByte DDR3L. Drahtlos funken kann das Gerät nach 802.11ac, Bluetooth 4.0 EDR und LTE - aber wohl nicht in allen Ausstattungsvarianten.

Wie schon bei den neuen Zenfones gibt Asus bisher nur den Minimalpreis von 599 US-Dollar plus Steuern an, bei dem kaum der ebenfalls mögliche Core-i7-Prozessor samt LTE-Modul verbaut sein dürfte. Genaue Konfigurationen nennt das Unternehmen bisher ebenso wenig wie einen Termin für den Marktstart. Auch die Akkulaufzeit, vor allem unter Android, dürfte bei dem mit Dock nur 1,9 kg schweren Gerät noch eine spannende Frage werden.

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Anonymer Nutzer 08. Jan 2014

Also mir würden jetzt einige Dinge mehr einfallen,auf denen Windows 8 rein garnicht...

TC 07. Jan 2014

nein man sagt es hätte sich erledigt, weil man die MLC Hatlbarkeit etwas verbessert hat...

David64Bit 07. Jan 2014

Läuft auf meinem HP TX-2550eg leider nicht. Auch das Energiemanagement ist eine...



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