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Asus Chromebox im Test: Die kleine schwarze Google-Kiste

Nach Chromebooks kommt jetzt die Chromebox: Wir haben uns den kleinen NUC-ähnlichen Rechner von Asus genauer angeschaut. Uns hat interessiert, ob sich ChromeOS als Desktop und die Chromebox als Multimediagerät eignen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Chromebox von Asus
Die Chromebox von Asus (Bild: Asus)

Neben den Chromebooks werden inzwischen auch kleine Rechner mit Googles ChromeOS angeboten: die sogenannten Chromeboxes. Sie ähneln den NUCs von Intel. Wir haben uns die kleinste von insgesamt drei Varianten von Asus genauer angesehen. Vor allem waren wir gespannt, ob sich die kleine Kiste in Kombination mit dem Chromecast auch als Multimediabox eignet.

Inhalt:
  1. Asus Chromebox im Test: Die kleine schwarze Google-Kiste
  2. Alles läuft im Browser
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Die Chromebox mit der internen Bezeichnung M004U von Asus ist mit 126,5 x 123,7 x 41 mm kaum größer als zwei übereinandergestapelte Canasta-Kartenspiele. Das schlichte schwarze Gehäuse ist anders als bei den NUCs jedoch aus Kunststoff und nicht aus Metall. Es ist dennoch stabil, nur die Oberfläche lässt sich etwas eindrücken.

  • Schön, vom Betriebssystem gleich erkannt zu werden. Das sind die Vorteile eines Google-Kontos unter ChromeOS (Screenshots: Golem.de)
  • Nach dem ersten Start bietet ChromeOS eine kleine Tour durch das Betriebssystem an.
  • Bereits bei den Benachrichtigungen zeigt sich, wie eng ChromeOS mit Googles Diensten verzahnt ist.
  • Die Einstellungsmöglichkeiten sind spärlich.
  • Die Bildschirmauflösung kann verändert oder ein zweiter Monitor hinzugefügt werden.
  • Die Suchmaschine kann der Anwender selbst auswählen.
  • ChromeOS bringt zahlreiche bereits vorinstallierte Apps für Chrome mit.
  • Der kleine Rechner lässt sich aber nicht aus der Ferne steuern und ist so als Multimediagerät eher ungeeignet.
  • Die meisten Apps starten nur im Browser. Sie können aber in jeweils einem eigenen Fenster geöffnet werden.
  • Einige wenige Anwendungen sind browserunabhängig, etwa der Dateimanager.
  • Es gibt ein rudimentäres Startmenü, in dem auch Webapps integriert werden.
  • Die Chromebox lässt sich mit dem Googles Multimediastick Chromecast verbinden.
  • Sie müssen sich aber im gleichen WLAN-Netz befinden.
  • Über ein Symbol oben rechts im Browser lässt sich die aktive Webseite auf den Chromecast übertragen.
  • Bei Google Play gibt es inzwischen zahllose Erweiterungen für ChromeOS.
Schön, vom Betriebssystem gleich erkannt zu werden. Das sind die Vorteile eines Google-Kontos unter ChromeOS (Screenshots: Golem.de)

An einer Seite sind die zahlreichen Anschlüsse verbaut. Dort lassen sich bis zu zwei Bildschirme anstecken, es gibt dafür einen HDMI- und einen Displayport-Anschluss. Daneben befinden sich zwei der insgesamt vier USB-3.0-Anschlüsse. Die Chromebox kann über Gigabit-LAN mit dem Netzwerk verbunden werden, die Buchse befindet sich neben den USB-Steckern. Außerdem gibt es einen Stecker für Kopfhörer und einen Steckplatz für das mitgelieferte Netzteil. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich die beiden weiteren USB-3.0-Stecker. Schließlich gibt es noch einen Steckplatz für MMC- beziehungsweise SD-Karten und einen Einschub für ein Kensington-Schloss.

Eng mit Google verdrahtet

In unserer Version der Chromebox läuft eine Celeron-CPU 2955U mit Haswell Architektur, die mit bis zu 1,4 GHz getaktet werden kann. Als GPU kommt eine Intel HD zum Einsatz. In der Grundausstattung sind 2 GByte Arbeitsspeicher beigelegt. Die beiden DIMM-Steckplätze sind aber zugänglich. So lässt sich der RAM auf 8 GByte selbst hochrüsten. WLAN beherrscht die Chromebox nach IEEE 802.11 a/b/g/n und sie funkt im Dualband-Modus. Außerdem ist sie für Bluetooth 4.0 gerüstet. Für persönliche Daten ist eine 16GB Sandisk U110 M.2 (SATA) SSD integriert.

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Die Hardware sorgt für einen flotten Systemstart. Um die Chromebox in ihrem vollen Umfang zu nutzen, wird ein Konto bei Google benötigt, das auch über das Anmeldefenster eingerichtet werden kann. Alternativ steht ein Gastkonto bereit. Dessen Funktionalität ist allerdings mangels Zugriff auf die zahlreichen Google-Dienste eingeschränkt; letztendlich kann ein Gast nur surfen. Beispielsweise lässt sich in Gmail kein fremdes Konto hinzufügen, da der Anwender dafür zunächst ein eigenes Gmail-Konto besitzen muss. Das zeigt, wie eng verzahnt Chrome OS mit den Google-Diensten ist. Ohne sie lässt sich ChromeOS kaum sinnvoll nutzen.

Alles läuft im Browser 
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Perry3D 30. Jun 2014

Chromium OS ist Open Source. Und Chrome OS benutzt Chromium OS als Basis und erweitert...

deadeye 22. Jun 2014

Die Zigaretten und den Pizza-Lieferservice nicht vergessen!

brm 20. Jun 2014

Man kann auf fast jedes ChromeOS Gerät, welches einen Intel Chip drinnen hat Linux und...

knitt9r 12. Jun 2014

Moin! Was ich mich jetzt frage ist: Ich habe ein NAS System zu Hause und möchte die...

Crass Spektakel 09. Jun 2014

Ich sehe keinen Sinn darin Firmen zu unterstützen die mir für 30% Aufpreis einen...


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