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Verfügbarkeit und Fazit

Die Chromebox von Asus gibt es in drei Varianten. Außer der von uns getesteten Version mit dem Celeron 2955U (Chromebox-M004U) für 180 US-Dollar sollen noch eine Variante mit Intels Core i3-4010U (Chromebox-M025U) und Intels Core i7-4600U (Chromebox-M020U) mit jeweils 2 oder 4 GByte RAM zur Verfügung stehen. Die beiden kräftigeren Versionen bringen auch Intels HD-4400-GPU mit. Die Chromebox mit dem Core-i3-Prozessor kostet 370 US-Dollar. Dort liegen noch eine drahtlose Tastatur und eine Maus bei. Einen Preis für die Variante mit Intels Core-i7 nennt Asus noch nicht. Bislang ist die kleinste Chromebox M004U beispielsweise über den Onlinehändler Ebay aus den USA erhältlich. Sie kostet dort etwa 140 Euro. Es kommen aber noch Versandkosten von etwa 50 Euro hinzu. Bei anderen Online-Händlern sind die kleinen Rechner ebenfalls bereits im Angebot. Wann die Chromebox offiziell auch in Deutschland erhältlich sein wird, sagte Asus noch nicht.

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Auch in der kleinsten Variante ist die Chromebox von Asus ein kräftiger kleiner Rechner, der sich sogar als Multimediakiste gut nutzen lässt. Schade, dass ChromeOS sich einfach noch nicht dafür eignet. Vor allem die fehlende Unterstützung für die entfernte Steuerung des Rechners erfordert, dass die Chromebox stets an einen Monitor angeschlossen bleibt, so dass sie nicht einfach neben dem Fernseher abgestellt werden kann.

Für die neuen Chromebox-Rechner müssen die ChromeOS-Entwickler bei Google deutlich nachbessern, vor allem bei der Nutzung lokaler Inhalte. In Kombination mit dem Chromecast wäre die Chromebox dann eine ideale Ergänzung, um den Minirechner als Multimediabox zu nutzen. Gegenwärtig ist die Handhabung einfach nur fummelig. Denn Googles Betriebssystem ist bisher für die portablen Chromebooks angepasst. Die Chromebox wird hingegen zu Hause verwendet.

Die Verzahnung von ChromeOS mit dem weitreichenden Google-Angebot ist vorbildlich: E-Mail, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und selbst für die Bildbearbeitung stellt Google Webapps bereit. Daten können in Googles Cloud-Speicher abgelegt werden, Anwender haben von überall Zugriff darauf, über Chrome auch von anderen Betriebssystemen aus. Als kleiner Heimrechner ist die Chromebox daher recht gut geeignet, wenn der Nutzer fast ausschließlich mit Google arbeitet. Die Installation weiterer Anwendungen, wie sie Anwender anderer Betriebssysteme gewohnt sind, funktioniert in ChromeOS aber nicht.

Zwar kann das Bios der Chromebox in den Entwicklermodus versetzt und so für die Installation alternativer Betriebssysteme freigeschaltet werden. Es erfordert allerdings etwas mehr Handarbeit als die Installation auf einem herkömmlichen Desktoprechner.

Asus hat mit der Chromebox dennoch einen ordentlichen und leistungsfähigen kleinen Rechner zusammengestellt. Er ist gut verarbeitet und mit genügend aktueller Hardware ausgestattet.

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Perry3D 30. Jun 2014

Chromium OS ist Open Source. Und Chrome OS benutzt Chromium OS als Basis und erweitert...

deadeye 22. Jun 2014

Die Zigaretten und den Pizza-Lieferservice nicht vergessen!

brm 20. Jun 2014

Man kann auf fast jedes ChromeOS Gerät, welches einen Intel Chip drinnen hat Linux und...

knitt9r 12. Jun 2014

Moin! Was ich mich jetzt frage ist: Ich habe ein NAS System zu Hause und möchte die...

Crass Spektakel 09. Jun 2014

Ich sehe keinen Sinn darin Firmen zu unterstützen die mir für 30% Aufpreis einen...


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