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Alles läuft im Browser

Wie bisher gibt es nur wenige Anwendungen für ChromeOS, die nicht im Chrome-Browser laufen, etwa den Dateimanager. Die Verwaltung lokal gespeicherter Dateien funktioniert weitgehend wie in anderen Betriebssystemen. Die Steuerung erfolgt aber fast ausschließlich über das Kontextmenü oder Tastatur-Shortcuts. In unserem Test haben wir beispielsweise die für ChromeOS bereitgestellte Dropbox-App installiert. Von dort konnten wir Dateien aber nicht per Drag-and-Drop aus dem Browser in den Dateimanager ziehen.

  • Schön, vom Betriebssystem gleich erkannt zu werden. Das sind die Vorteile eines Google-Kontos unter ChromeOS (Screenshots: Golem.de)
  • Nach dem ersten Start bietet ChromeOS eine kleine Tour durch das Betriebssystem an.
  • Bereits bei den Benachrichtigungen zeigt sich, wie eng ChromeOS mit Googles Diensten verzahnt ist.
  • Die Einstellungsmöglichkeiten sind spärlich.
  • Die Bildschirmauflösung kann verändert oder ein zweiter Monitor hinzugefügt werden.
  • Die Suchmaschine kann der Anwender selbst auswählen.
  • ChromeOS bringt zahlreiche bereits vorinstallierte Apps für Chrome mit.
  • Der kleine Rechner lässt sich aber nicht aus der Ferne steuern und ist so als Multimediagerät eher ungeeignet.
  • Die meisten Apps starten nur im Browser. Sie können aber in jeweils einem eigenen Fenster geöffnet werden.
  • Einige wenige Anwendungen sind browserunabhängig, etwa der Dateimanager.
  • Es gibt ein rudimentäres Startmenü, in dem auch Webapps integriert werden.
  • Die Chromebox lässt sich mit dem Googles Multimediastick Chromecast verbinden.
  • Sie müssen sich aber im gleichen WLAN-Netz befinden.
  • Über ein Symbol oben rechts im Browser lässt sich die aktive Webseite auf den Chromecast übertragen.
  • Bei Google Play gibt es inzwischen zahllose Erweiterungen für ChromeOS.
Es gibt ein rudimentäres Startmenü, in dem auch Webapps integriert werden.
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Die Auswahl an Applikationen für ChromeOS ist inzwischen recht üppig. Diese laufen ausschließlich als Webapps. Das ist für Nutzer anderer Betriebssysteme gewöhnungsbedürftig, denn die Apps werden stets in einem neuen Tab im Browser geöffnet. Über das Kontextmenü des Chrome-Symbols in der Taskleiste lassen sich immerhin neue Fenster des Browsers öffnen, die auch entsprechend verkleinert und gegeneinander verschoben werden können.

Lauter Lüfter

Uns ist aufgefallen, dass der Lüfter mit der Zeit immer lauter wurde. Er war anfangs nicht zu hören, mit zunehmender Betriebsdauer, vor allem beim Abspielen von Multimediainhalten und bei vielen geöffneten Tabs, wird er aber immer hörbarer. Zwar wird nach einiger Zeit der Bildschirm abgedunkelt und dann ausgeschaltet, Einstellungen zu Stromsparfunktionen haben wir in den Optionen aber nicht gefunden. Nach etwa einer halben Stunde wird die Chromebox automatisch in den Standby-Modus versetzt.

In den Einstellungen lassen sich die Bildschirmauflösung und die Ausrichtung anpassen sowie die Verwendung eines zweiten Monitors konfigurieren. Selbstverständlich können in den Einstellungen aber Netzwerkverbindungen sowie Maus und Tastatur konfiguriert werden. Zwar kann ChromeOS auch mit herkömmlichen Tastaturen gesteuert werden, inzwischen gibt es dafür aber angepasste Keyboards mit Spezialtasten.

Chromecast-Anbindung fast nur für Google Play

In Kombination mit Googles Multimediastick Chromecast lässt sich die Chromebox weitgehend problemlos nutzen. Die Konfiguration von Chromecast kann über den kleinen Rechner mit Hilfe der Erweiterung Google Cast konfiguriert werden. Beide Geräte müssen sich aber im selben WLAN-Netz befinden. Einen Zugriff von einer über LAN verbundenen Chromebox mit dem Chromecast-Stick gelang uns nicht, obwohl beide Geräte sich im gleichen Subnetz befanden.

Über ein Symbol im Chrome-Browser oben rechts lassen sich aktive Webseiten auf den Chromecast übertragen, etwa Youtube-Videos sowie bei Google Play erworbene Musik und Filme. Lokal gespeicherte Multimediainhalte mussten wir hingegen explizit im Browser öffnen, um sie dann auf den Chromecast zu übertragen. Dem in ChromeOS integrierten Multimediaplayer fehlt bislang die Option, Inhalte auf Googles Multimedia-Stick zu übertragen.

Schließlich versuchten wir, die Chromebox für einen entfernten Zugriff einzurichten, damit wir auf den angeschlossenen Bildschirm verzichten und den kleinen Rechner ausschließlich als Multimediabox nutzen konnten. Zwar gelang es uns, einen entfernten Windows-Rechner von der Chromebox aus zu steuern, umgekehrt funktioniert das aber noch nicht. Das Plugin Chrome Remote Access tröstete uns mit dem Hinweis, dass diese Funktion noch nicht für ChromeOS verfügbar sei.

 Asus Chromebox im Test: Die kleine schwarze Google-KisteVerfügbarkeit und Fazit 
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Perry3D 30. Jun 2014

Chromium OS ist Open Source. Und Chrome OS benutzt Chromium OS als Basis und erweitert...

deadeye 22. Jun 2014

Die Zigaretten und den Pizza-Lieferservice nicht vergessen!

brm 20. Jun 2014

Man kann auf fast jedes ChromeOS Gerät, welches einen Intel Chip drinnen hat Linux und...

knitt9r 12. Jun 2014

Moin! Was ich mich jetzt frage ist: Ich habe ein NAS System zu Hause und möchte die...

Crass Spektakel 09. Jun 2014

Ich sehe keinen Sinn darin Firmen zu unterstützen die mir für 30% Aufpreis einen...


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