An falscher Stelle gespart
Obwohl das B9440 äußerlich anderen Ultrabooks in nichts nachsteht, ist gerade das Touchpad als einziges Eingabegerät neben der Tastatur absolut nicht konkurrenzfähig. Dabei ist es an sich ausreichend groß und erkennt auch Fünf-Finger-Gesten, die sich in einem der erfreulich wenigen Asus-Zusatzprogramme konfigurieren lassen.
Tippen wir jedoch mit dem Finger darauf, bemerken wir ein großes Spiel zwischen dem Gehäuse und dem Touchpad. Das führt zu einem klappernden Geräusch und macht einen minderwertigen Eindruck. Noch schlimmer ist in unseren Augen ein anderes Problem: Die Reaktionszeit zwischen Eingabe auf dem Touchpad und entsprechender Bewegung auf dem Display ist merklich zu hoch. Diese Verzögerung macht das Arbeiten mit dem Finger träge und wenig erfreulich.
Die Tastatur hingegen macht einen guten Eindruck. Der Tastenhub ist gleichmäßig und alle Tasten sind problemlos erreichbar. Auch längeres Tippen ist darauf kein Problem und gerade vielschreibenden Programmierern könnten die gut erreichbaren und ausreichend großen Pfeiltasten gefallen. Die weiße Beleuchtung ist in Stufen einstellbar und erhöht die Lesbarkeit der Tasten in weniger beleuchteten Umgebungen.
Einzig die Position des Power-Schalters ist ungewöhnlich. Er ist an der rechten oberen Ecke in das Tastaturlayout integriert. Das führte bei uns am Anfang zum versehentlichen Ausschalten des Bildschirms, wenn wir die Entfernen-Taste drücken wollten.
Wo ist die Webcam?
Punktabzug bekommt das B9440 bei uns für die fehlende Webcam. Dabei fragen wir uns, warum diese weggelassen wurde, wobei doch gerade Business-Nutzer des Öfteren eine Kamera in Videokonferenzen verwenden. Wir gehen davon aus, dass Asus sie einfach nicht im Gehäuse unterbringen konnte. Nach dem Vorbild eines Dell XPS 13, das die Webcam unter dem Display angebracht hat, wäre eine Kamera denkbar. Diese Lösung ist bei weitem nicht optimal, aber zumindest ermöglicht sie Videokonferenzen. Daher verstehen wir diese Einsparmaßnahme nicht ganz. Zumindest verfügt das Gerät über ein integriertes Mikrofon, so dass Audiokonferenzen ohne Zusatzgeräte getätigt werden können.
Der Lautsprecherklang des Notebooks immerhin kann uns überzeugen. Wie bei vielen seiner Produkte verbaut Asus auch hier Stereolautsprecher des Herstellers Harman/Kardon. Das lohnt sich auf jeden Fall. Die Klangfülle ist für ein Gerät dieser Größe sehr gut. Hohe und mittlere Frequenzen werden klar wiedergegeben und der Bass ist sogar so stark, dass bei bassbetonten Musikstücken die Handballenauflage vibriert und bei voller Lautstärke ein leises Scheppern erzeugt - so muss ein potenter Notebooklautsprecher klingen.
Bescheidenheit bei vorinstallierter Software ist gut
Asus ist erfreulicherweise ein Hersteller, der oftmals nur die notwendigste Software auf einem System vorinstalliert. Das ist auch beim B9440 nicht anders. Neben der notwendigen Treibersoftware finden wir nach der Erstinstallation keine weiteren Zusatzprogramme vor. Diese liefert Asus auf einer DVD dazu.
Bei der Wahl des Betriebssystems entscheidet sich Asus für Windows 10 Pro. Der integrierte Fingerabdrucksensor des Notebooks kann als alternative Windows-Anmeldemethode verwendet werden, was bei unserem Testgerät gut funktioniert. Nutzer anderer Betriebssysteme können sich freuen: Es lassen sich auch gängige Linux-Distribution auf dem Gerät installieren, wie wir im Test herausfanden.
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| Gute Leistungswerte und durchschnittliche Akkulaufzeit | Solider Linux-Support mit USB-C-Problemen |









Der USB-C Adapter hat auch eine RJ45 Buchse. Zumindest bei mir. Es gibt verschiedene Adapter.
letztendlich sieht ein Macbook dagegen wiedermal viel besser aus.. Aber die schlauen...
Achso, dann lieferst du einfach nur eine Quelle für die Aussage von Apfelbrot und...
Stimmt passiert mir auch hin und wieder bei Microschrott... ups Freudscher.