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Gute Leistungswerte und durchschnittliche Akkulaufzeit

Schalten wir unser Testgerät ein, fällt auf, dass das Display bei der nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln auf seinen 14 Zoll ausreichend, wenn auch nicht überragend hell erscheint. Das bestätigen auch unsere Messwerte: 255 Candela pro Quadratmeter leuchtet es im Durchschnitt. Der minimal gemessene Wert liegt bei 240 cd/m2 und die maximale Leuchtkraft bei 264 cd/m2. Der Bildschirm ist mit einer Abweichung von maximal 6 Prozent zum Durchschnitt sehr gleichförmig ausgeleuchtet. Wie es sich für ein Business-Notebook gehört, ist das Display matt und verringert störende Spiegelungen. Wir würden das Gerät aber trotzdem nicht unter direktem Sonnenlicht benutzen. Bei maximaler Helligkeit können wir das Bild zwar noch erkennen, das strengt jedoch auf Dauer an.

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Anzumerken ist, dass unser erstes Testmuster einen merkwürdigen Bildfehler aufwies. Der Bildschirm reagierte bei fließenden Farbverläufen, etwa in Menüs oder auf Webseitenhintergründen, extrem träge und stellte diese Farben als Pixelbrei und Schlieren dar. Ein nachgeliefertes Testexemplar hatte diesen Fehler nicht, so dass es sich wohl um einen Produktionsfehler handelt.

Schlank und trotzdem performant

Bei den Leistungswerten kann uns das Asus B9440 durchaus überzeugen. Kein Wunder, denn der verbaute Core-i7-7500U-Prozessor der Generation Kaby Lake gehört zu den schnelleren Modellen der Serie mit einer thermischen Verlustleistung von 15 Watt. Zusammen mit dem Intel-HD-620-Onboard-Grafikchip reicht diese Leistung für Aufgaben wie Textverarbeitung, Full-HD-Videokonsum und Bildbearbeitung aus. Unser Testmuster verfügt dazu über 16 GByte LPDDR3-Arbeitsspeicher. Damit sind auch komplexes Multitasking und viele parallel laufende Anwendungen und Browsertabs kein Problem.

  • Die verbaute SSD erreicht für SATA typische Geschwindigkeiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dem Gerät liegt reichlich Zubehör bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist mit 255 cd/m2 ausreichend hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Asus B9440 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Magnesiumbeschichtung sieht schön aus, ist aber anfällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Scharnier lässt sich um 180 neigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät ist sehr dünn. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite lässt sich leicht abschrauben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der linken Seite ist der USB-Typ-C-Anschluss für das Netzteil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 3,5-mm-Klinke überträgt Ausgabe- und Eingabesignale. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der rechten Seite ist ein USB-Typ-C-Port mit Alternate Mode. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Power-Knopf ist im Tastaturlayout integriert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lüftungsschlitze zeigen vom Nutzer weg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die kleinen Lautsprecher haben einen satten Sound. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lediglich WLAN-Karte und SSD lassen sich ausbauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der RAM ist verlötet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter leichter Last hält unser Testgerät weniger lang durch, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... im Büroalltag schafft es jedoch mehr als neun Stunden ohne Strom. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Scharnier lässt sich um 180 neigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Für die Unterhaltung unterwegs haben wir auch versucht, ein paar Games zu spielen. Die Onboard-Grafik berechnet ein wenig anspruchsvolles Spiel wie Hearthstone mit Leichtigkeit bei flüssigen 61 Bildern pro Sekunde. Anders sieht es beim Ego-Shooter Overwatch aus. In nativer Full-HD-Auflösung und bei minimalen Details stockt das System mit durchschnittlich 18 Bildern pro Sekunde. Erst wenn wir die Renderskalierung im Spiel auf 75 Prozent stellen, wird es in spielbaren 31 Bildern pro Sekunde wiedergegeben. Gerade ältere Spiele sollten für das Notebook jedoch kein Problem darstellen.

Unter all der performanten Hardware ist es die SSD, die nicht ganz hervorstechen kann. Es handelt sich beim verbauten Modell um eine Micron 1100 im M.2-2280-Formfaktor mit einer Kapazität von 500 GByte. Intern ist die SSD über ein SATA-6-GBit/s-Interface angebunden. Im Festplattentest Crystaldiskmark 5.1.2 erreicht sie eine maximale sequenzielle Leserate von 521,9 MByte/s und 502,8 MByte im sequenziellen Schreiben. Damit erreicht sie annähernd das für diese Schnittstelle angegebene theoretische Limit. Wenig herausragend ist diese SSD deshalb, da das System in der Theorie auch NVMe mit einem wesentlich höheren Datendurchsatz unterstützt.

Durchschnittliche Akkulaufzeit trifft auf sehr schnelle Ladezeit

Die Zeit, die das Asus B9440 autark ohne Netzteil laufen kann, reicht für einen Arbeitstag locker aus. Wir messen mit dem Programm Powermark v1.2.0 eine Laufzeit von 9 Stunden und 16 Minuten. Der Test in der Einstellung Home Productivity simuliert eine durchgehende Textbearbeitung, leichtes Multitasking, Videokonferenzen, Webseitenaufrufe und Tabellenkalkulation und entspricht damit am ehesten einem durchschnittlichen Büroalltag. Während dieses Tests blieb das Gerät angenehm leise.

  • Die verbaute SSD erreicht für SATA typische Geschwindigkeiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dem Gerät liegt reichlich Zubehör bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist mit 255 cd/m2 ausreichend hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Asus B9440 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Magnesiumbeschichtung sieht schön aus, ist aber anfällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Scharnier lässt sich um 180 neigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät ist sehr dünn. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite lässt sich leicht abschrauben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der linken Seite ist der USB-Typ-C-Anschluss für das Netzteil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 3,5-mm-Klinke überträgt Ausgabe- und Eingabesignale. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der rechten Seite ist ein USB-Typ-C-Port mit Alternate Mode. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Power-Knopf ist im Tastaturlayout integriert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lüftungsschlitze zeigen vom Nutzer weg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die kleinen Lautsprecher haben einen satten Sound. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lediglich WLAN-Karte und SSD lassen sich ausbauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der RAM ist verlötet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter leichter Last hält unser Testgerät weniger lang durch, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... im Büroalltag schafft es jedoch mehr als neun Stunden ohne Strom. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
... im Büroalltag schafft es jedoch mehr als neun Stunden ohne Strom. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Unter mehr Last sinkt auch merklich die Laufzeit. Mit PCMark 8 v2.7.613 messen wir mit der Voreinstellung Home Conventional 4 Stunden und 5 Minuten. Dieser simuliert eine Mischung aus Bildbearbeitung, Webbrowsing, einem gelegentlichen Spiel, Videochat und Schreibarbeiten. Unter dieser Last dreht der Notebooklüfter hörbar auf. Das Geräusch bleibt jedoch in einem akzeptablen Rahmen. Die Abwärme wird dabei durch Lüftungsschlitze vom Nutzer weg zum Bildschirm geleitet. Das Gehäuse wird auf der linken Seite der Tastatur und der Handballenauflage am wärmsten, heizt sich jedoch niemals zu stark auf. Das ist für so ein schlankes Notebook ein gutes Ergebnis.

In Anbetracht des mit 48 Wattstunden knapp bemessenen Akkus sind das gute, wenn auch keine Bestwerte. Viel besser hingegen ist die Ladezeit des Notebooks. Das mitgelieferte USB-C-Netzteil lädt den Akku in lediglich 33 Minuten von 19 auf 71 Prozent auf. Während des Ladevorgangs dreht der Lüfter hörbar auf, wenn gleichzeitig leichte Arbeiten auf dem Gerät ausgeführt werden. An der Steckdose messen wir im Durchschnitt eine Leistungsaufnahme von 38 Watt, die sich das Netzteil zum Aufladen genehmigt. Andere USB-Typ-C-Netzteile, etwa das eines Dell XPS 13 2-in-1, laden das Notebook hingegen nicht auf - schade. Während des Netz- und Akkubetriebs haben wir auch ein leichtes Spulenfiepen wahrgenommen. Das ist an sich nicht ungewöhnlich, kann jedoch trotzdem nervig werden.

  • Die verbaute SSD erreicht für SATA typische Geschwindigkeiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dem Gerät liegt reichlich Zubehör bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist mit 255 cd/m2 ausreichend hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Asus B9440 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Magnesiumbeschichtung sieht schön aus, ist aber anfällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Scharnier lässt sich um 180 neigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät ist sehr dünn. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite lässt sich leicht abschrauben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der linken Seite ist der USB-Typ-C-Anschluss für das Netzteil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 3,5-mm-Klinke überträgt Ausgabe- und Eingabesignale. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die verbaute SSD erreicht für SATA typische Geschwindigkeiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Gute Leistung, eine akzeptable Akkulaufzeit mit schneller Ladezeit - all das verspricht sich zu einem soliden Produkt mit Kompromissen bei der Anschlussvielfalt zu entwickeln. Leider sind gerade bei den als selbstverständlich geltenden Komponenten, allen voran dem Touchpad und der Webcam, weitere große Kritikpunkte schnell gefunden.

 Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig BusinessAn falscher Stelle gespart 
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Yuri Zahard 18. Mai 2017

Der USB-C Adapter hat auch eine RJ45 Buchse. Zumindest bei mir. Es gibt verschiedene Adapter.

Duke83 18. Mai 2017

letztendlich sieht ein Macbook dagegen wiedermal viel besser aus.. Aber die schlauen...

Eheran 18. Mai 2017

Achso, dann lieferst du einfach nur eine Quelle für die Aussage von Apfelbrot und...

DeathMD 18. Mai 2017

Stimmt passiert mir auch hin und wieder bei Microschrott... ups Freudscher.

drunkenmaster 18. Mai 2017

Der Power Button ist bei den Asus Ultrabooks seit JAHREN an dieser Stelle. Meine...


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