• IT-Karriere:
  • Services:

Wichtige Informationen fehlen

Wie es auf dem Planeten genau aussieht, wissen die Astronomen aber immer noch nicht. Mit dem Wissen über die Form und Größe der Bahn können sie abschätzen, wie hoch die Temperaturen auf dem Planeten sind. Aber das alleine muss noch nicht viel bedeuten. Ginge es nur um den Abstand vom Stern, dann betrüge die Durchschnittstemperatur auf der Erde nur -18 Grad Celsius. Zum Glück ist es bei uns aber wärmer (im Durchschnitt hat die Erde +15 Grad). Denn wir haben eine Atmosphäre, die genau aus den richtigen Gasen besteht, um etwas Wärme der Sonne einzufangen.

Stellenmarkt
  1. Melitta Professional Coffee Solutions GmbH & Co. KG, Minden
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Ingolstadt

Dieser natürliche Treibhauseffekt ist dafür verantwortlich, dass es auf der Erde Leben gibt. Wie die Atmosphären der extrasolaren Planeten aussehen, wissen wir dagegen überhaupt nicht. Wir wissen auch nichts über ihre Magnetfelder oder ihre tektonische Aktivität: Informationen, die ebenfalls wichtig sind, wenn wir herausfinden wollen, ob ein Planet lebensfreundlich ist oder nicht.

Für diese Fälle bleiben bis jetzt nur Computersimulationen, die berechnen, wie der Planet anhand der bekannten Informationen vielleicht aussehen könnte. Ob er aber wirklich so aussieht, weiß niemand. Wenn in den Medien von der Entdeckung "lebensfreundlicher" Planeten gesprochen wird; vielleicht sogar von Planeten, auf denen Ozeane existieren, bedeutet das nur, dass nichts dagegen spricht, dass die Planeten lebensfreundlich sein könnten. Ob sie es auch wirklich sind, werden wir erst herausfinden, wenn wir mehr Daten haben. Dazu müssen wir das von den Planeten reflektierte Licht direkt beobachten und analysieren.

Die Reflexion erfolgt unterschiedlich, je nachdem wie die Atmosphäre zusammengesetzt ist. Könnten wir das Licht der fremden Planeten direkt sehen, könnten wir feststellen, wie ihre Atmosphäre aussieht und wir könnten vielleicht feststellen, ob auf ihren Oberflächen Pflanzen wachsen oder nicht, denn auch die Pflanzen reflektieren das Licht auf ganz charakteristische Art und Weise.

Die derzeit vorhandenen Teleskope sind dazu nicht gut genug. An besseren Geräten wird aber schon gebaut. Irgendwann zwischen 2020 und 2030 wird das European Extremly Large Teleskop (EELT) mit einem Spiegeldurchmesser von 39 Metern fertiggestellt. Das EELT wird fremde Planeten direkt sehen können. Wenn es da draußen eine zweite Erde gibt, finden wir sie spätestens dann!

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Wenn Planeten wackeln
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Alita - Battle Angel + 3D für 21,99€, Le Mans 66: Gegen jede Chance für 19,99€, Der...
  2. 689€ (Bestpreis)
  3. (u. a. WD Elements 10TB für 169€ (inkl. Direktabzug), Toshiba Canvio 4TB für 79€, Roccat Elo...
  4. (u. a. Darksiders 3 für 11,99€, Dirt Rally 2.0 für 4,50€, We Happy Few für 7,99€)

razer 03. Mai 2013

+1

Anonymer Nutzer 03. Mai 2013

Ja, dass die Theorien falsch sind ist ja aufgrund der vielen "Ausnahmen" offensichtlich...


Folgen Sie uns
       


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /