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Eine Zeichnung vom Doppelsternsystem Kepler-47, das von zwei Exoplaneten umrundet wird.
Eine Zeichnung vom Doppelsternsystem Kepler-47, das von zwei Exoplaneten umrundet wird. (Bild: T. Pyle/Nasa/JPL-Caltech)

Wichtige Informationen fehlen

Wie es auf dem Planeten genau aussieht, wissen die Astronomen aber immer noch nicht. Mit dem Wissen über die Form und Größe der Bahn können sie abschätzen, wie hoch die Temperaturen auf dem Planeten sind. Aber das alleine muss noch nicht viel bedeuten. Ginge es nur um den Abstand vom Stern, dann betrüge die Durchschnittstemperatur auf der Erde nur -18 Grad Celsius. Zum Glück ist es bei uns aber wärmer (im Durchschnitt hat die Erde +15 Grad). Denn wir haben eine Atmosphäre, die genau aus den richtigen Gasen besteht, um etwas Wärme der Sonne einzufangen.

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Dieser natürliche Treibhauseffekt ist dafür verantwortlich, dass es auf der Erde Leben gibt. Wie die Atmosphären der extrasolaren Planeten aussehen, wissen wir dagegen überhaupt nicht. Wir wissen auch nichts über ihre Magnetfelder oder ihre tektonische Aktivität: Informationen, die ebenfalls wichtig sind, wenn wir herausfinden wollen, ob ein Planet lebensfreundlich ist oder nicht.

Für diese Fälle bleiben bis jetzt nur Computersimulationen, die berechnen, wie der Planet anhand der bekannten Informationen vielleicht aussehen könnte. Ob er aber wirklich so aussieht, weiß niemand. Wenn in den Medien von der Entdeckung "lebensfreundlicher" Planeten gesprochen wird; vielleicht sogar von Planeten, auf denen Ozeane existieren, bedeutet das nur, dass nichts dagegen spricht, dass die Planeten lebensfreundlich sein könnten. Ob sie es auch wirklich sind, werden wir erst herausfinden, wenn wir mehr Daten haben. Dazu müssen wir das von den Planeten reflektierte Licht direkt beobachten und analysieren.

Die Reflexion erfolgt unterschiedlich, je nachdem wie die Atmosphäre zusammengesetzt ist. Könnten wir das Licht der fremden Planeten direkt sehen, könnten wir feststellen, wie ihre Atmosphäre aussieht und wir könnten vielleicht feststellen, ob auf ihren Oberflächen Pflanzen wachsen oder nicht, denn auch die Pflanzen reflektieren das Licht auf ganz charakteristische Art und Weise.

Die derzeit vorhandenen Teleskope sind dazu nicht gut genug. An besseren Geräten wird aber schon gebaut. Irgendwann zwischen 2020 und 2030 wird das European Extremly Large Teleskop (EELT) mit einem Spiegeldurchmesser von 39 Metern fertiggestellt. Das EELT wird fremde Planeten direkt sehen können. Wenn es da draußen eine zweite Erde gibt, finden wir sie spätestens dann!

 Wenn Planeten wackeln

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razer 03. Mai 2013

+1

Cöcönut 03. Mai 2013

Ja, dass die Theorien falsch sind ist ja aufgrund der vielen "Ausnahmen" offensichtlich...



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