Astronomie: Raumsonde fotografiert mysteriöse Flecken auf Ceres

Die Raumsonde Dawn ist beim Zwergplaneten Ceres angekommen und schickt Bilder von dessen Oberfläche und mysteriösen weißen Flecken. Wissenschaftler hoffen auf die nächsten Aufnahmen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Der Zwergplanet Ceres hat weiße Flecken auf seiner Oberfläche.
Der Zwergplanet Ceres hat weiße Flecken auf seiner Oberfläche. (Bild: Nasa)

Mysteriöse Flecken am Nordpol des weit entfernten Zwergplaneten Ceres faszinieren die Wissenschaftler. Die Raumsonde Dawn habe aus 22.000 Kilometern Entfernung Bilder von Ceres geschickt, auf denen zwei der rätselhaften Flecken zu erkennen seien, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln mit. Solche Flecken wurden demnach bisher auf keinem anderen Körper des Sonnensystems beobachtet. Die Entdeckung ist nach DLR-Angaben eine kleine Sensation. "Ein spannendes Phänomen, das uns sicher noch überraschen wird", sagt DLR-Planetenforscher und Mitglied im Kamerateam der Dawn-Mission, Professor Ralf Jaumann.

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Herkunft, Struktur und Zusammensetzung der Flecken sind noch nicht bekannt. "Eigentlich sind es zurzeit noch eher helle Punkte, die kleiner als vier Kilometer sein müssen", so Jaumann. Mit jeder Umlaufbahn um den Zwergplaneten, der einen Durchmesser von knapp 1.000 Kilometern hat, rücke Dawn weiter an Ceres heran und könne dann auch detailliertere Bilder schicken. Unter dem dicken Eismantel des Zwergplaneten vermuten die Wissenschaftler Wasser. Bis jetzt deute alles auf eine Form des Kryovulkanismus hin, schreibt der Astronom und Blogger Florian Freistetter. "Also Eis/Wasser, das aus dem Inneren des Asteroiden an die Oberfläche und dann ins Weltall gelangt."

Bessere Aufnahmen erwartet

Schon an diesem Donnerstag, dem 23. April 2015, wenn Dawn die Höhe von 13.500 Kilometern erreicht, sollen die Bilder viel detaillierter werden. Damit beginne die erste wissenschaftliche Phase. "Vielleicht lässt sich dann schon Genaueres zu den ungewöhnlichen weißen Flecken von Ceres sagen", sagt Jaumann. Im Juni soll sich Dawn dem Zwergplaneten so weit angenähert haben, dass die Aufnahmen noch einmal deutlich besser werden.

Die mit deutscher Beteiligung gebaute Raumsonde Dawn war 2007 gestartet, hatte den ebenfalls im Planetoidengürtel zwischen Mars und Jupiter gelegenen Asteroiden Vesta besucht und machte sich 2011 auf den Weg zum eisigen Ceres.

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Den Zwergplaneten hatte die Raumsonde im März erreicht. Von der Mission unter Leitung der US-amerikanischen Weltraumbehörde Nasa erhoffen sich die Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die Anfänge unseres Sonnensystems.

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Uwe12 23. Apr 2015

Bei Desaster Area wäre ich mir da nicht so sicher.

violator 23. Apr 2015

12 iPads.

Rababer 23. Apr 2015

Steve Haak ist aber auch nicht von Golem, oder ? dpa.. keine Ahnung was das fürn...

JensM 23. Apr 2015

Der Anführer der kleinen Truppe dort hatte am Montag Geburtstag. Von wegen Antarktis ....



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