Astronomie: Mikrometeorit trifft James-Webb-Teleskop

Nicht zum ersten Mal ist das James-Webb-Teleskop von einem kleinen Objekt getroffen werden. Die Nasa hatte damit gerechnet.

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James-Webb-Weltraumteleskop: Nachjustierung des getroffenen Spiegelsegments
James-Webb-Weltraumteleskop: Nachjustierung des getroffenen Spiegelsegments (Bild: NASA GSFC/CIL/Adriana Manrique Gutierrez)

Schaden am neuem Weltraumteleskop: Ein Objekt hat den Spiegel des James-Webb-Weltraumteleskops (JWST) getroffen und beschädigt. Die Mission soll aber nicht gefährdet sein.

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Zwischen dem 23. und 25. Mai sei ein Mikrometereorit in ein Segment des Hauptspiegels eingeschlagen, teilte die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) mit. Mikrometeoriten sind kleine Teilchen im Weltall, deren Größe zwischen einigen hundert Mikrometern und einigen Millimetern beträgt.

Das Team auf der Erde analysiert den Schaden. Nach ersten Erkenntnissen arbeitet JWST aber noch auf einem Niveau, das alle Missionsanforderungen übertrifft. Das getroffene Spiegelsegment soll nachjustiert werden, um die verursachte Verzerrung auszugleichen.

Es war nicht der erste Treffer

Treffer durch Mikrometeoriten hatte die Nasa ohnehin erwartet. Es war auch nicht der erste: Es habe vier kleinere gegeben, sagte Lee Feinberg, Leiter des optischen Teleskops von JWST. Dieser sei der erste gewesen, "der größer war als in unseren Vorhersagen angenommen."

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"Wir wussten immer, dass Webb der Weltraumumgebung trotzen muss, zu der hartes ultraviolettes Licht und geladene Teilchen von der Sonne, kosmische Strahlung aus exotischen Quellen in der Galaxie und gelegentliche Einschläge von Mikrometeoriten in unserem Sonnensystem gehören", sagte Paul Geithner, stellvertretender technischer Projektleiter des JWST. "Wir haben Webb mit einer Leistungsspanne - optisch, thermisch, elektrisch, mechanisch - entworfen und gebaut, um sicherzustellen, dass es seine ehrgeizige wissenschaftliche Mission auch nach vielen Jahren im Weltraum erfüllen kann."

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JWST war nach vielen Verzögerungen Ende Dezember 2021 ins All geschossen worden. Etwa einen Monat später erreichte es seine Position am zweiten Lagrange-Punkt (L2), in knapp 1,5 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde. Mitte Februar begann die Nasa mit der Spiegelausrichtung. Einen Monat später waren die 18 Spiegel so ausgerichtet, dass sie wie ein einziger Spiegel arbeiten.

Das JWST nimmt Bilder im Infrarotbereich auf und soll unter anderem Einblicke in die Vergangenheit des Universums ermöglichen. Besonders weit entfernte Sterne und Galaxien strahlen in diesem langwelligen Spektrum, da ihr weißes Licht durch die Raumzeitausdehnung gestreckt wurde. Reflektiert wird das Licht durch einen 6,5 Meter großen Spiegel mit vergoldeter Oberfläche. Das JWST kann so Wellenlängen im Bereich von 0,6 bis 28 Mikrometern untersuchen.

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