Astronomie: James-Webb-Weltraumteleskop findet uralte Galaxie

Das James-Webb-Teleskop ist gerade erst im Einsatz und sorgt schon für Rekorde: Es hat die mutmaßlich älteste bekannte Galaxie abgelichtet.

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Galaxie GLASS-z13: Weitere Rekorde werden fallen.
Galaxie GLASS-z13: Weitere Rekorde werden fallen. (Bild: Nasa, Esa, CSA, STScI)

Wenige Millionen Jahre nach dem Urknall und lange vor unserem Sonnensystem soll eine Galaxie entstanden sein, die das James-Webb-Weltraumteleskop (James Webb Space Telescope, JWST) aufgenommen hat. Es soll das älteste bisher entdeckte Sternensystem sein.

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GLASS-z13 heißt die Galaxie, deren Licht etwa 13,4 Milliarden Jahre zu uns unterwegs war. Sie soll rund 300 Millionen Jahre nach dem Urknall, also in der Frühzeit des Universums, entstanden sein. Wegen der Ausdehnung desselben ist sie inzwischen 33 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt.

Entdeckt wurde sie von einem internationalen Team in den ersten Daten, die das JWST zur Erde gefunkt hat - das Weltraumteleskop ist erst seit Kurzem im Einsatz. Das Team beschreibt die Entdeckung von GLASS-z13 und der etwas jüngeren GLASS-z11 in einem Aufsatz, der als Preprint auf dem Dokumentenserver Arxiv abrufbar ist.

Das ist vielversprechend

Er juble normalerweise nur, wenn wissenschaftliche Ergebnisse durch ein Peer Review bestätigt worden seien, twitterte Thomas Zurbuchen, Wissenschaftsdirektor der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa): "Aber das sieht sehr vielversprechend aus!"

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Wegen der Entfernung und der Ausdehnung des Universums wird das Licht in das Infrarotspektrum verschoben. Das JWST ist dafür konzipiert, den roten Teil des sichtbaren Lichts bis zum mittleren Infrarot-Bereich zu erfassen. Das ist der Bereich, in den das Licht aus weit entfernten und damit auch frühen Bereichen des Universums verschoben wird.

Die Daten, in denen die beiden Galaxien gefunden wurden, gehören zu den sogenannten "Early-Release"-Daten des Instrumentes Nircam. Das ist die wichtigste Infrarotkamera des JWST. Die ersten offiziellen Daten hatte die Nasa in der vergangenen Woche veröffentlicht.

Die ersten Daten des neuen Teleskops lassen die wissenschaftliche Community auf neue Erkenntnisse über die Frühzeit des Universums hoffen. "Astronomie-Rekorde fallen schon", schrieb Nasa-Wissenschaftsdirektor Zurbuchen, "und weitere wanken."

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