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Astronomie:
Am Puls der Raumzeit

Gravitationswellen dehnen und stauchen Raum und Zeit, während sie mit Lichtgeschwindigkeit durchs Weltall brausen. Das aus drei Satelliten bestehende Observatorium Lisa soll besondere Arten von Gravitationswellen aufspüren.
/ Dirk Eidemüller
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Der Demonstrator Lisa Pathfinder hat sich in Tests gut verhalten. Damit stimmen die Voraussetzungen, dass auch das künftige Observatorium faszinierende Entdeckungen ermöglicht. (Bild: ESA–C.Carreau)
Der Demonstrator Lisa Pathfinder hat sich in Tests gut verhalten. Damit stimmen die Voraussetzungen, dass auch das künftige Observatorium faszinierende Entdeckungen ermöglicht. Bild: ESA–C.Carreau

Vor einigen Jahren hat sich ein neues Fenster ins All aufgetan: Die von Albert Einsteins Relativitätstheorie vorhergesagten Gravitationswellen konnten 2015 erstmals nachgewiesen werden. 2017 gab es dafür den Nobelpreis für Physik . Gravitationswellen entstehen, wenn enorme Massen beschleunigt werden – wenn Neutronensterne oder Schwarze Löcher verschmelzen, beispielsweise.

Seither haben irdische Detektoren Dutzende solcher Ereignisse aufgezeichnet. Bald soll es auch ein Observatorium im Weltraum geben: In etwa zehn Jahren soll Lisa(öffnet im neuen Fenster) ins All starten. Wir haben uns von einem Physiker erklären lassen, wie es funktioniert.

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