Astronomie: Am Puls der Raumzeit
Gravitationswellen dehnen und stauchen Raum und Zeit, während sie mit Lichtgeschwindigkeit durchs Weltall brausen. Das aus drei Satelliten bestehende Observatorium Lisa soll besondere Arten von Gravitationswellen aufspüren.
Vor einigen Jahren hat sich ein neues Fenster ins All aufgetan: Die von Albert Einsteins Relativitätstheorie vorhergesagten Gravitationswellen konnten 2015 erstmals nachgewiesen werden. 2017 gab es dafür den Nobelpreis für Physik . Gravitationswellen entstehen, wenn enorme Massen beschleunigt werden – wenn Neutronensterne oder Schwarze Löcher verschmelzen, beispielsweise.
Seither haben irdische Detektoren Dutzende solcher Ereignisse aufgezeichnet. Bald soll es auch ein Observatorium im Weltraum geben: In etwa zehn Jahren soll Lisa(öffnet im neuen Fenster) ins All starten. Wir haben uns von einem Physiker erklären lassen, wie es funktioniert.