Astronomie: Am Puls der Pulsare
Langwellige Gravitationswellen lassen sich mit herkömmlichen irdischen Observatorien nicht einfangen. Nach ersten erfolgversprechenden Versuchen boomt deshalb nun das sogenannte Pulsar Timing.
Es sind majestätische Klänge, denen die Astrophysiker nachjagen: Das Beben der Raumzeit, hervorgerufen durch das Verschmelzen gigantischer schwarzer Löcher. Oder gar geheimnisvolle Schwingungen, deren Ursprung noch unklar ist und die neues Licht auf verborgene Phänomene in den Tiefen des Kosmos werfen.
So eigenartig es klingt: Solche Schwingungen sind Erschütterungen von Raum und Zeit selbst. Man kann sie sogar messen – und zwar mit mehreren großen Radioteleskopen. Die Kunst dabei ist, die kosmischen Schwingungen aus dem ganzen anderen Rauschen herauszufiltern.









