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Astronautische Raumfahrt: Boeings Starliner-Raumkapsel hat einen Starttermin

Der Termin für die erste astronautische Mission mit der Starliner-Raumkapsel von Boeing ist für den 1. Mai 2024 angesetzt. An Bord werden sich zwei erfahrene Astronauten der Nasa befinden.
/ Patrick Klapetz
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Das CST-100 Starliner-Besatzungsschiff von Boeing nähert sich im Rahmen der Orbital-Flight-Test-2-Mission der ISS. (Bild: Nasa)
Das CST-100 Starliner-Besatzungsschiff von Boeing nähert sich im Rahmen der Orbital-Flight-Test-2-Mission der ISS. Bild: Nasa

Das Luft- und Raumfahrtunternehmen Boeing soll am 1. Mai 2024(öffnet im neuen Fenster) zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen. Die Boe-CFT-Mission (Boeing Crew Flight Test) soll mit einer zweiköpfigen Besatzung erfolgen: Sunita Williams und Barry Wilmore sind zwei erfahrene Astronauten der US-Raumfahrtbehörde Nasa.

Damit wird es der erste astronautische Raumflug der Starliner-Raumkapsel sein. Der letzte Demonstrationsflug, OFT-2 (Orbital Flight Test-2), verlief im Mai 2022 erfolgreich – auch wenn es ein paar Probleme gab .

Sowohl das An- als auch Abdocken von der ISS wurden erfolgreich getestet. Nun sollen die ersten Menschen mit dem Raumschiff während einer etwa acht- bis zehntägigen Mission ins All und zur Raumstation gebracht werden.

Damit ist der Starliner eine direkte Konkurrenz für die Dragon-Raumkapsel des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX. Beide Firmen haben Verträge über mehrere Transportflüge zur ISS mit der Nasa abgeschlossen.

Wann hebt die Starliner-Mission ab?

Die Boe-CFT-Mission soll vom amerikanischen Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida) erfolgen. Der Starliner wird mit einer Trägerrakete des Typs Atlas V der ULA (United Launch Alliance) ins All befördert. Der Start soll am 1. Mai 2024 um 6:55 Uhr (MESZ) erfolgen.

Für Wilmore und Williams werden es nicht die ersten Aufenthalte im Weltall sein. Bei zwei Raumflügen absolvierte Wilmore bereits vier Außeneinsätze (EVA, extra-vehicular activity) mit einer Gesamtdauer von 25 Stunden und 36 Minuten. Insgesamt war er etwa 178 Tage im All.

Williams verbrachte dagegen bereits 321 Tage im All und davon während ihrer sieben EVA-Einsätze insgesamt 50 Stunden und 40 Minuten im freien Weltraum.


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