Abo
  • Services:
Anzeige
Die Cloud-Schreibmaschine Freewrite hat einen praktischen Haltegriff.
Die Cloud-Schreibmaschine Freewrite hat einen praktischen Haltegriff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Spaß mit IFTT und GPL-Ärger

Mit der Freewrite lassen sich nicht einfach nur Texte schreiben, mit etwas Spielerei kann man das Gerät auch als Twitter-Gerät nutzen. Ob das jetzt eine sinnvolle Funktion ist, sei dahingestellt - unterhaltsam ist es auf jeden Fall. Um die Funktion zu realisieren, haben wir das Gerät mit einem Evernote-Account verknüpft. Die Nachrichten von der Maschine werden in einem extra Evernote-Ordner abgelegt.

Per IFTT verbinden wir im nächsten Schritt sowohl den Evernote-Account als auch einen Twitter-Account. Schließlich weisen wir IFTT an, immer wenn ein neuer Text in den entsprechenden Evernote-Ordner synchronisiert wird, einen Tweet zu versenden, der den HTML-Body der Nachricht enthält. Wegen der verschiedenen Ordner auf dem Gerät selbst, könnten wir auch einstellen, dass nur Texte, die im Ordner C abgelegt werden, am Ende auf Twitter landen.

Anzeige

Lizenzproblematik

Zu den technischen Details des Systems macht der Hersteller weder auf der Webseite noch im spärlichen Begleitmaterial Angaben. "Wenn es für den Nutzer nicht wichtig ist, werden wir es nicht veröffentlichen", sagte ein Sprecher des Herstellers. Auf Nachfrage von Golem.de teilte das Unternehmen aber mit, dass das System auf einem selbst designten Board mit einem Freescale-MX6-Prozessor läuft. Leider ist unser Testgerät verklebt, so dass wir keine genauere Analyse der verwendeten Hardwarekomponenten vornehmen konnten.

Ein Problem für Astrohaus könnte hingegen der Umgang mit dem Betriebssystem werden. Auch hier gibt es für Nutzer weder auf der Webseite noch am Gerät selbst Hinweise auf die verwendete Version. Der Hersteller bestätigte unsere Vermutung, dass das System Linux-basiert sei, machte aber keine genaueren Angaben.

Problematisch: An keiner Stelle weist das Unternehmen auf die verwendeten Open-Source-Komponenten und die entsprechenden Lizenzen hin, auch ein "Written-Offer", um den Quellcode anzufordern, konnten wir weder auf der Webseite noch auf einem dem Gerät beiliegenden Zettel mit Garantieinformationen finden.

Damit verstößt Astrohaus unserer Ansicht nach gegen die Gnu General Public License (GPL) und vermutlich weitere Lizenzen, da ja nach eigener Aussage der Linux-Kernel verwendet wird. Aufgrund des Funktionsumfangs dürften zudem weitere Open-Source-Komponenten wie OpenSSL oder ein Derivat verwendet werden. Wir haben dem Unternehmen das vor einigen Tagen mitgeteilt, eine Antwort haben wir bislang nicht erhalten.

 Schreiben, schreiben, schreibenVerfügbarkeit und Fazit 

eye home zur Startseite
quadronom 23. Dez 2016

Hätte ich jetzt auch mal so behauptet. Alles andere klingt einfach viel zu dämlich. ;)

superdachs 01. Dez 2016

Hier scheint mir jemand sehr stolz darauf zu sein das Wort "redigieren" zu kennen...

mnementh 30. Nov 2016

Das richtet sich an kreative Schreiber, nicht an Autoren von Fachtexten. Der Inhalt...

gadthrawn 30. Nov 2016

Papyrus Author Wenn man irgendwo etwas ändern will - dann ändert man das genau da - man...

nf1n1ty 26. Nov 2016

Kann ich mich auch noch dran erinnern. Musste ich auch sofort dran denken, als ich den...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. Ratbacher GmbH, Freiburg
  3. Paco, Eschweiler
  4. Daimler AG, Böblingen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 44,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 49,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Ronny Verhelst

    Tele-Columbus-Chef geht nach Hause

  2. Alphabet

    Google Gewinn geht wegen EU-Strafe zurück

  3. Microsoft

    Nächste Hololens nutzt Deep-Learning-Kerne

  4. Schwerin

    Livestream-Mitschnitt des Stadtrats kostet 250.000 Euro

  5. Linux-Distributionen

    Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar

  6. Porsche Design

    Huaweis Porsche-Smartwatch kostet 800 Euro

  7. Smartphone

    Neues Huawei Y6 für 150 Euro bei Aldi erhältlich

  8. Nahverkehr

    18 jähriger E-Ticket-Hacker in Ungarn festgenommen

  9. Bundesinnenministerium

    Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro

  10. Linux-Kernel

    Android O filtert Apps großzügig mit Seccomp



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken
  2. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  3. IETF Wie TLS abgehört werden könnte

Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

  1. Re: Apple-Clon

    Teebecher | 04:37

  2. Re: GUI

    ChristianKG | 04:15

  3. Kein Wort über die Reparierbarkeit...

    Onkel Ho | 03:25

  4. Re: Soll das ein Witz sein?!

    tingelchen | 02:48

  5. Re: Wie viel Menschen klicken auf Werbung?

    Sharra | 02:41


  1. 23:54

  2. 22:48

  3. 16:37

  4. 16:20

  5. 15:50

  6. 15:35

  7. 14:30

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel