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Die Cloud-Schreibmaschine Freewrite hat einen praktischen Haltegriff.
Die Cloud-Schreibmaschine Freewrite hat einen praktischen Haltegriff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Schreiben, schreiben, schreiben

Das Schreibgefühl auf dem Gerät empfinden wir als angenehm. Die Cherry-Tasten haben eine angemessene Größe und einen guten Hub. Personen im gleichen Raum könnten sich jedoch durch den vergleichsweise hohen Geräuschpegel gestört fühlen. Wer schnell schreibt, sollte die Tasten am besten relativ sicher treffen, denn Tippfehler lassen sich nur durch komplettes Löschen des geschriebenen Textes korrigieren - oder nach der Synchronisierung des Gerätes mit dem PC. Perfektionisten könnten hier in Versuchung geraten, den gerade eingegebenen Text wieder komplett zu löschen, um Fehler zu beseitigen.

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Etwas ungewohnt könnte für einige Nutzer sein, dass das Gerät relativ hoch ist und die Tasten nach hinten hin leicht ansteigen. Die Handballen vor dem Gerät abzulegen, wie bei den meisten Notebooks üblich, dürfte nur für Nutzer mit großen Händen möglich sein. Wenn man das Gerät auf den Beinen abstellt, kann man aufgrund des Gewichtes und der Stabilität der Freewrite hingegen gut tippen.

Vielschreiber müssen sich auch ohne WLAN-Verbindung keine Sorgen machen, dass ihnen der Speicherplatz ausgeht. Der interne Speicher fasst nach Angaben des Herstellers bis zu einer Million Textseiten. Die Dateien werden im txt-Format abgelegt und können auch per USB ausgelesen werden.

Markdown-Formatierung wird unterstützt

Wer seine Texte bereits für eine spätere Verwendung vorbereiten will, kann das tun. Die Freewrite-Schreibmaschine unterstützt Markdown-Befehle für die Formatierung, die entsprechende Umwandlung wird bereits im Postbox-Dienst des Herstellers vorgenommen, bevor die Daten an die gewählten Cloud-Dienste weitergeleitet werden. Damit lassen sich etwa Listen, Aufzählungen oder Fußnoten anlegen. Auch eine spezielle Syntax für Theaterstücke unterstützt die Freewrite.

Etwas störend finden wir, dass das Display nach einem relativ kurzen Timeout auf den Bildschirmschoner umschaltet. Die Schreiboberfläche lädt nach einem kurzen Druck auf den Einschalter zwar umgehend wieder, doch wenn diese bereits nach kurzer Inaktivität manuell aktiviert werden muss, stört das den Schreibfluss. Der Timeout kann nicht vom Nutzer selbst verändert werden. Während des Schreibens selbst ist das Display hingegen sehr gut abzulesen - störende Reflexionen wie in den Laptop-Schminkspiegeln mancher Hersteller sind uns nicht aufgefallen.

Beim Schreiben wird der Nutzer aber ansonsten, wie vom Hersteller versprochen, nicht durch die Oberfläche des Gerätes gestört. Im kleinen Zweitdisplay kann auf Wunsch das Datum, die Uhrzeit, die Zeichen- oder Wörteranzahl oder auch gar nichts eingeblendet werden.

 Im Hotel-WLAN geht es leider nichtSpaß mit IFTT und GPL-Ärger 

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quadronom 23. Dez 2016

Hätte ich jetzt auch mal so behauptet. Alles andere klingt einfach viel zu dämlich. ;)

superdachs 01. Dez 2016

Hier scheint mir jemand sehr stolz darauf zu sein das Wort "redigieren" zu kennen...

mnementh 30. Nov 2016

Das richtet sich an kreative Schreiber, nicht an Autoren von Fachtexten. Der Inhalt...

gadthrawn 30. Nov 2016

Papyrus Author Wenn man irgendwo etwas ändern will - dann ändert man das genau da - man...

nf1n1ty 26. Nov 2016

Kann ich mich auch noch dran erinnern. Musste ich auch sofort dran denken, als ich den...



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