Astrofotografie: Nikon D810a für normale Fotos ungeeignet

Die D810a ist eine überarbeitete Version der D810 und Nikons erste Vollformatkamera für die Astrofotografie. Die Spiegelreflexkamera besitzt nach Herstellerangaben eine viermal höhere Empfindlichkeit für die H-alpha-Spektrallinie mit einer Wellenlänge von ungefähr 656 nm. So können zum Beispiel die tatsächlichen tiefroten Farben der auf H-alpha-Wellenlänge emittierenden kosmischen Nebelflecken aufgenommen werden, ohne dass der Fotograf die Kamera noch verändern muss.





Die Kamera macht Fotos mit 36,3 Megapixeln in einem ISO-Standardbereich von 200 bis 12.800 und kann mit bis zu ISO 51.200 betrieben werden.
Zudem wurde ein manueller Langzeitbelichtungsmodus eingebaut, der Aufnahmen mit Belichtungszeiten von bis zu 900 Sekunden ermöglicht. Der elektronische erste Verschlussvorhang hilft, Vibrationen zu minimieren. Der virtuelle, rot leuchtende Horizont im Sucher soll helfen, die Kamera richtig auszurichten.
Der Akku soll bis zu 3.860 Fotos pro Aufladung ermöglichen. Wer will, kann die Kamera auch mit dem Multifunktionshandgriff MB-D12 betreiben, womit dann bis zu 10.660 Fotos möglich sind. Alternativ gibt es auch einen Netzstecker.
Die Nikon D810A(öffnet im neuen Fenster) soll ab Ende Mai 2015 für rund 3.800 Euro in den Handel kommen.



