Testaufnahmen der Andromedagalaxie
Allerdings steht sie schon sehr hoch am Himmel, was das Zielen schwierig macht, zumal meine Kamera kein Klappdisplay hat.
Hilfreich ist aber das Zoom-Objektiv, denn ich fange bei einer Brennweite von circa 35 mm an, um ein möglichst großes Bildfeld zu haben. Nach einigen Versuchen mit 30 Sekunden Belichtungszeit sehe ich den verwaschenen Fleck der Galaxie im Bild – und nach weiteren Bildern habe ich die Andromeda so weit in der Mitte des Bildes, das ich auf 135 mm heranzoomen kann.
Ich mache weitere Testaufnahmen und versuche dabei, den Fokus so gut wie möglich zu treffen, damit die Sterne in der Bildansicht auf dem Display bei maximaler Vergrößerung so klein wie möglich sind.
Jetzt kann es losgehen: Ich nehme meine Fernbedienung und fange an, ein Bild nach dem anderen auszulösen. Aber nach neun Bildern ist Schluss, der Akku ist leer.
Meine Bilder beim Finden des Objekts und beim Fokussieren haben mich die ganze Akkukapazität gekostet. Ich beende meinen Test für heute und schaue, was ich als Ergebnis bekommen habe.
Das Stacking geht schnell, denn ich habe ja nur neun Bilder. Das Ergebnis ist alles andere als gut, aber man kann die Andromedagalaxie erkennen, auch wenn es mehr Rauschen als Bild ist.














Technisch gesehen habe ich meine Challenge damit zwar erfüllt, aber mit diesem Bild gebe ich mich nicht zufrieden. Das muss besser gehen.
Ich habe einige Erfahrungen gesammelt, die mir beim nächsten Versuch hoffentlich helfen werden.
1. Ich markiere mir mit einem Edding die Stelle am Objektivring, wo der Fokus auf unendlich passt. Das spart Zeit bei den Testaufnahmen.
2. Ich brauche ein Motiv, das niedriger am Himmel steht, um es einfacher ins Bild zu bekommen.
3. Ich lege mir die Einstellungen für den ISO und die Belichtungszeit auf die Funktionstasten der Kamera, um schneller die Einstellungen ändern zu können.



