Fazit
Meine Challenge habe ich geschafft. Für 250 Euro habe ich ein Deep-Sky-Astrofoto gemacht und eine Ausrüstung zusammengestellt, die für die Astrofotografie funktioniert. Das Bild vom Orion-Nebel war nur ein Beispiel, auch die Milchstraße ist mit dieser Ausrüstung zum Beispiel gut zu fotografieren.
Der kleine Star-Tracker hat so seine Eigenheiten, funktioniert aber erstaunlich gut. Und auch eine fast 18 Jahre alte Kamera kann noch gute Dienste leisten.
Allerdings würde ich keinem Einsteiger empfehlen, mit so einem engen Budget zu starten, wie ich es hier getan habe. Ich musste eine Menge Kompromisse eingehen, die mir das Leben in diesem Projekt nicht gerade erleichtert haben – auch wenn ich einen Teil durch meine Erfahrung in der Astrofotografie kompensieren konnte.
Ein besserer Akku oder eine Kamera, die man direkt mit Strom versorgen kann und die ein Live-Bild des Sensors anzeigen kann, ehe man eine Aufnahme auslöst, machen das Ganze schon deutlich leichter. Ein legaler Laserpointer zum Einnorden wäre auch keine schlechte Idee (hier aber den gesunden Menschenverstand und Vorsicht walten lassen).
Wer aber schon eine geeignete Kamera zur Verfügung hat, der kann das Budget auf bessere Komponenten um die Kamera herum aufteilen. Hier lohnt es sich einfach mal, in der Familie oder bei Freunden herumzufragen, ob noch irgendwo eine alte Spiegelreflexkamera im Schrank liegt.