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Astrofotografie mit Tracker:
Ein Level näher am perfekten Himmelsfoto

Der Einstieg in die Deep-Sky-Astrofotografie ist ohne spezielles Equipment zwar möglich, aber schwierig. Wir zeigen verschiedene Hilfsmittel für eine kostengünstige Erweiterung der Ausrüstung.
/ Mario Keller
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Der Orion-Nebel, aufgenommen 2020 und 2022 (Bild: Mario Keller)
Der Orion-Nebel, aufgenommen 2020 und 2022 Bild: Mario Keller

Detaillierte Bilder von Himmelsobjekten wie Galaxien oder Nebeln selbst aufzunehmen, ist ein faszinierendes Hobby. Es bedarf zwar auch einiger Hingabe, nachts, eventuell bei Minusgraden, irgendwo im Dunkeln seine Ausrüstung aufzubauen, alles einzurichten, Fotos zu machen, geduldig auszuharren und am Ende noch Zeit in die Bearbeitung der Bilder zu investieren und mit der Enttäuschung umzugehen, wenn mal etwas nicht funktioniert hat und man nicht das erhoffte (oder schlimmer - gar kein) Ergebnis vorweisen kann.

Um so erfüllender ist es aber, am Ende ein Bild des Nachthimmels mit Objekten zu haben, die man mit bloßem Auge nicht sehen kann, mit Farben und Details, die nur durch lange Belichtungszeiten zum Vorschein kommen. Ein Bild, von dem man weiß: Man hat dem Himmel ein klein wenig von seinen so gut versteckten Geheimnissen abgerungen. Auch wenn es bei der dafür nutzbaren Ausrüstung nach oben kaum eine Grenze gibt, ist der Anfang bereits mit einfachen Hilfsmitteln machbar.

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