Astrobotic: Die Peregrine-Mondmission ist gescheitert
Astrobotic wollte auf dem Mond landen, doch die Mission ist nach dem Start gescheitert. Die Deutsche Post DHL war Partner und möchte weiterhin an Weltraummissionen teilhaben.
Am frühen Morgen des 8. Januar 2024 lief alles noch nach Plan. Die Mondmission Peregrine vom kommerziellen Raumfahrtunternehmen Astrobotic brach um 8:18 Uhr (MEZ) mit einer Vulcan-Centaur-Rakete erfolgreich ins Weltall auf.
- Astrobotic: Die Peregrine-Mondmission ist gescheitert
- Treibstoffprobleme verhindern eine Mondlandung
Die Deutsche Post DHL hat die Mission mit dem Moonbox-Projekt unterstützt. Dabei sind 151 kleine wabenförmige Schachteln ihrer Kundinnen und Kunden an Bord der Landefähre zum Mond aufgebrochen. Golem.de sprach kurz nach dem Raketenstart mit dem DHL-Markenchef Arjan Sissing über die Mission. Dieser hatte den Start noch von zu Hause aus live mitverfolgt, bevor er ins Büro fuhr.
Es war zwar nicht sein erster Raketenstart, den er vor dem Bildschirm mitverfolgt hat. Diesmal war es für ihn jedoch anders: "Und das, obwohl die Rakete nicht gelb war und keine roten Buchstaben von Weitem zu erkennen waren." Trotz des "Bilderbuchstarts" kam es wenige Stunden danach zu Problemen bei der Raumkapsel.
Probleme bei der Peregrine-Landefähre häufen sich
Zunächst kam es zu einer Störung des Antriebssystems. Die Mondsonde konnte keine stabile Position zur Ausrichtung der Solarzellen einnehmen. Dieses Problem wurde behoben und die Batterien sind mittlerweile vollständig aufgeladen.
Anschließend war die Kommunikation zur Raumsonde unterbrochen. Astrobotic ist damit aber nicht allein. In den vergangenen Monaten hatte auch die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa immer wieder Probleme, den Kontakt zu ihren Voyager-Raumsonden aufrechtzuerhalten. Wie die Nasa konnte auch Astrobotic den Kontakt zu ihrem Raumfahrzeug wiederherstellen.
Auch hatte Peregrine ein Problem mit dem Antriebsmodul und verlor Treibstoff. "In Anbetracht der Situation haben wir der Maximierung der Wissenschaft und der Daten, die wir erfassen können, Priorität eingeräumt. Wir prüfen derzeit, welche alternativen Missionsprofile zu diesem Zeitpunkt möglich sind", heißt es in einer Mitteilung auf X.
Bereits, bevor diese Probleme auftraten, meinte Sissing, dass es zu früh sei, um über die geplante Mondlandung nachzudenken: "Wir müssen erst sehen, dass wir so weit kommen. Wir unterstützen dabei Astrobotic und drücken alle Daumen, die wir haben."
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Klickbait Überschrift und dann so gut wie keine Informationen. Dazu noch ein absolut...
Auch bei den damaligen Apollo-Missionen hat es ziemlich üble Rückschläge gegeben. Eine...
Der Vergleich ist IMHO absurd und irreführend. Als hätten die Probleme ähnliche Ursachen...
Ich bin auch überrascht, dass der erfolgreiche Erststart der Vulcan bei (zumindest...
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