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Bewusstsein schaffen

Sowohl die Simulationstheorie als auch der kosmische Imperativ stoßen Gedanken darüber an, ob sich Bewusstsein tatsächlich erschaffen beziehungsweise simulieren lässt. Ob sich Bewusstsein in Computersystemen manifestieren kann, ist eng verknüpft mit der Frage nach der Gültigkeit des Arguments der Substratunabhängigkeit, also: Braucht ein Bewusstsein ein Trägermedium?

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An dieser Stelle sei erwähnt, dass es nicht sicher ist, ob das Gehirn wirklich der Ursprung des Bewusstseins ist. Denkbar wäre auch, dass das Gehirn lediglich eine Empfangs-, Schalt- und Sendeeinheit ist. Das Bewusstsein könnte außerhalb des Körpers existieren und das Gehirn als ein Gerät für die Datenverarbeitung nutzen. Ein großes und langjähriges Projekt, das sich zwar nicht direkt mit diesem Thema beschäftigte, aber untersuchte, ob das Bewusstsein sich auch außerhalb des Gehirns erstrecken kann, ist das Global Consciousness Project der Princeton University, welches erfolgreich nach statistischen Korrelationen zwischen kollektiven Gefühlsausbrüchen von Menschenmengen und dem Output von Zufallsgeneratoren weltweit suchte.

Wir wissen zwar, wie das Gehirn anatomisch aufgebaut ist und aus welchen molekularen Verbindungen es besteht, doch man weiß eigentlich noch nicht, wie Gedanken oder gar das Bewusstsein entstehen. Man kann zwar mittels elektrischer Stimulationen bestimmte Wahrnehmungen und Reflexe hervorrufen, aber dies sagt noch wenig darüber aus, wie komplexe Gedanken entstehen und warum Menschen sich ihrer eigenen Existenz oder wenigstens eines Teils davon bewusst sind.

Quantencomputer könnten den Durchbruch bringen

Es gibt allerdings Hinweise darauf, dass Lebensformen Effekte der Quantenphysik nutzen und diese sowohl für das Leben selbst als auch für die Entstehung von Intelligenz und Bewusstsein von Bedeutung sind. Dieses Forschungsgebiet ist die Domäne einer sehr jungen Wissenschaft, der sogenannten Quantenbiologie, die in einem guten, wenn auch etwas älteren Artikel von Spektrum.de vorgestellt wird.

Lange Zeit nahm man an, dass quantenphysikalische Effekte nur unter speziellen, streng kontrollierten Bedingungen messbar sind und eine signifikante Rolle spielen. Deshalb arbeiten Quantencomputer bei sehr niedrigen Temperaturen, nämlich nahe dem physikalischen Nullpunkt von 0 Grad Kelvin (etwa -273 Grad Celsius) und sind gegen Einflüsse und natürliche Strahlung von außen gut abgeschirmt. Diese Bedingungen sind eigentlich das Gegenteil des Inneren und der Umwelt von Lebensformen, die für ihren Stoffwechsel Temperaturen von über 0 Grad Celsius benötigen und von außen ständig von Strahlung wie Licht getroffen werden. Jedoch wurden mittlerweile Hinweise auf quantenphysikalische Effekte bei mehreren Lebensformen und Stoffwechselprozessen gefunden, von denen zwei auch in dem Artikel von Spektrum.de genannt werden.

Der vielleicht wichtigste Einfluss der Quantenphysik auf das Leben ist deren Bedeutung für die Photosynthese, welche die Grundlage fast allen Lebens auf der Erde ist. Die Sonne ist die primäre Energiequelle für die Erde. Durch Photosynthese können Pflanzen und bestimmte Bakterien Energie in Form von Licht in chemische Energie beziehungsweise Energieträger wie Zucker umwandeln. Dadurch entsteht die Nahrungsgrundlage für fast alle Lebensformen auf der Erde.

Die Bedeutung der Quantenphysik für die Photosynthese wurde von Elisabet Romero und ihren Kollegen im Artikel Quantum Coherence in Photosynthesis for Efficient Solar Energy Conversion beschrieben. Zusammenfassend kann man sagen, dass ohne quantenphysikalische Effekte die Effizienz der Photosynthese um ein Vielfaches geringer wäre, als sie es tatsächlich ist, und somit Leben auf der Erde kaum oder nur in geringem Umfang möglich wäre. Quantenphysikalische Effekte könnten auch beim Geruchssinn eine Rolle spielen, weil dieser Sinn anscheinend nicht nur nach dem früher gelehrten Schlüssel-Schloss-Prinzip sondern auch nach dem quantenphysikalischen Vibrationsmodell funktioniert (Video).

Roger Penrose, Mathematiker und Physiker, der zusammen mit Stephen Hawking das Buch The Nature of Space and Time schrieb, ist der Meinung, dass klassische Computer kein Bewusstsein hervorbringen könnten, weil dieses im Gehirn quantenphysikalische Effekte benötige. Sogenannte Mikrokanälchen, die sich im Inneren von Neuronen befinden, seien klein genug, um quantenphysikalische Effekte zu erfahren. Diese seien notwendig, damit Bewusstsein entstehen könne. Einen Überblick zu diesem Thema liefert ein Artikel von Business Insider.

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adjust-IT 26. Sep 2019

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ph0b0z 23. Sep 2019

Der atheistische Faschismus.. das ich nicht lache. Auch der wird nicht eines Tages...

Framehunter 22. Sep 2019

Herzlich wenig Mutationen. Immer wieder den Urschleim in so eine Disko reinzuschmeißen...

Framehunter 22. Sep 2019

EMU, Es geht nicht um das Bewerten. Unterhaltungswert erzeugt die meißte Energie. Und...


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