• IT-Karriere:
  • Services:

Lebensformen sind Systeme mit hoher Informationsdichte

Lebensformen haben eine viel höhere Informationsdichte als die anorganische Materie, die uns umgibt. Diese hohe Informationsdichte findet man in der komplexen Struktur von Proteinen und Zellen, in den Formen (der Morphologie) von Lebensformen, in den komplexen Stoffwechselprozessen und deren Regelwerken sowie in den Speichermedien DNA und RNA. Lebewesen bekämpfen in ihrem Inneren die Entropie, indem sie Energie aufwenden und kontrolliert Stoffwechselprozesse mit der Außenwelt betreiben.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Bremen
  2. freiheit.com technologies, Hamburg

Spinnt man diese Idee weiter, so kommt man zu der interessanten Folgerung: Wenn Informationen ein Fundament des Universums bilden und Lebensformen hochverdichtete Informationssysteme darstellen, dann könnte es auch sein, dass es ein Naturgesetz oder gar eine Intelligenz im Universum selbst gibt, welches oder welche die Entstehung von Leben begünstigt, weil das Universum aus irgendeinem Grund das Ziel haben könnte, Informationen und Systeme mit hoher Informationsdichte zu erschaffen.

Menschen als Schöpfer

Doch es geht noch weiter: Intelligente Lebensformen wie Menschen erschaffen Kultur, Technologie und Organisationen, sie erzeugen also selbst Informationen und ordnen diese in Strukturen. Die kulturelle und technologische Evolution ist mittlerweile viel schneller als die biologische.

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung im Jahr 1996 schätzte der Physiker Stephen Hawking die Menge von nützlichen Daten in der humanen DNA auf etwa 100 Milliarden Bits. Das entspricht in etwa 50 belletristischen Büchern. Dagegen beinhaltet eine größere Nationalbibliothek etwa 5 Millionen Bücher, also 10 Billionen Bits. Hawking schätzte, dass die Evolution der Menschen in der DNA durchschnittlich nur circa 1 Bit sinnvolle Veränderung pro Jahr bewirkt. Dagegen gibt es jährlich etwa 50.000 neue Bücher in englischer Sprache, was in etwa 100 Milliarden Bits an neuen Informationen entspricht.

Die Menschheit erfand das Internet und läutete damit den Beginn des Informationszeitalters ein, in welchem sich die Erschaffungs- und Übertragungsraten von Informationen um viele Größenordnungen im Vergleich zum industriellen Zeitalter erhöhten.

Mit zunehmender Speicher- und Rechenleistung von Computern gewinnen auch künstliche Intelligenz und Machine Learning an Bedeutung. Beim Machine Learning erzeugen Computer mit mathematischen beziehungsweise statistischen Algorithmen Informationen und Erkenntnisse aus Daten und dies erfolgt weitgehend selbstständig. Dies gilt in den meisten Fällen aktuell nur eingeschränkt, denn anfangs müssen in vielen Fällen menschliche Data Scientists geeignete Algorithmen wählen, diese geschickt parametrisieren, das Modell trainieren und die Ergebnisse evaluieren.

Unsere Schöpfung wird intelligent

Wir leben in einem Zeitalter, in dem Computer zu lernen beginnen und aus Daten Informationen erschaffen. Das Universum hat aus anorganischer Materie mit geringer Informationsdichte Leben hoher Informationsdichte erschaffen, das sich durch die biologische Evolution weiterentwickeln und höhere Intelligenz hervorbringen konnte, welche wiederum Kultur und Technologie erschuf, die zur Erfindung und dem Siegeszug der Computertechnologie führten, welche wiederum eine noch nie davor dagewesene Informationsdichte in der menschlichen Geschichte generiert. Doch werden Computer auch Bewusstsein hervorbringen können? Lasst uns weiterdenken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Der Dämon braucht nur InformationenBewusstsein schaffen 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 11,99€
  2. 4,19€

adjust-IT 30. Jun 2020

Wie geschrieben - Du kannst die Fehler in Dir suchen und wirst sie schnell finden. Auch...

adjust-IT 26. Sep 2019

Warum es weit hergeholt sein soll, dass sich aus Chaos Ordnung bilden soll ist alles...

ph0b0z 23. Sep 2019

Der atheistische Faschismus.. das ich nicht lache. Auch der wird nicht eines Tages...

Framehunter 22. Sep 2019

Herzlich wenig Mutationen. Immer wieder den Urschleim in so eine Disko reinzuschmeißen...

Framehunter 22. Sep 2019

EMU, Es geht nicht um das Bewerten. Unterhaltungswert erzeugt die meißte Energie. Und...


Folgen Sie uns
       


Zoom Escaper ausprobiert

Der Zoom Escaper ist eine Möglichkeit, sich aus Videokonferenzen zu schummeln. Wir haben ihn ausprobiert.

Zoom Escaper ausprobiert Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /