Leben ist Information

Laut der Hypothese des kosmischen Imperativs erschafft das Universum gezielt Leben, weil Leben eine Form von verdichteten Informationen ist und Informationen zusammen mit Materie und Energie die Fundamente des Universums sind.

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Die Hypothese stammt im Gegensatz zu der Simulationshypothese nicht von Philosophen oder Informatikern, sondern von Astrophysikern und Astrobiologen, die sich der Philosophie und Informatik bedienen. Die Idee entstand dadurch, dass durch den Maxwell-Dämon, der später noch ausführlich erklärt wird, ersichtlich wurde, dass Informationen ein Fundament des Universums sind.

Lange Zeit dachte man, das Universum bestehe ausschließlich aus Materie und Energie und diese seien ineinander umwandelbar. Materie ist verdichtete Energie und Energie kann aus Materie gewonnen werden, zum Beispiel in Fusionsprozessen von Wasserstoff zu Helium in der Sonne. Energie kann auch zu Materie verdichtet werden, was beispielsweise bei der Fusion von bestimmten Atomen bei der Bildung von Elementen passiert, die schwerer als Eisen sind. Denn hier wird bei der Fusion mehr Energie aufgewendet, als frei wird. Dagegen waren Informationen lange kein Thema der Physik; sie waren etwas Ungreifbares und nur dazu da, Energie und Materie beziehungsweise deren Verhalten zu beschreiben.

Doch der Maxwell-Dämon zeigt, dass Informationen in Arbeit (physikalisch ist Arbeit auch Energie) umgewandelt werden können. Somit sind Informationen etwas Fundamentales im Universum. Wenn das Universum auch aus Informationen besteht und man die informationsgenerierenden Prozesse bei der Entstehung und Evolution von Leben betrachtet, folgt: Informationen sind vielleicht nicht nur ein Bestandteil des Universums, sondern das Universum begünstigt oder fördert deren Entstehung aus irgendeinem Grund. Daraus erweitert sich die gesamte Physik und Kosmologie um eine weitere Hauptkomponente - und dadurch verändert sich unser Weltbild massiv.

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Zu den Pionieren dieser Denkrichtung zählt der Physiker Erwin Schrödinger, der ein Mitbegründer der Quantenphysik war und 1933 für seine nach ihm benannte Gleichung den Nobelpreis erhielt. Die meisten kennen ihn durch Schrödingers Katze. Weiterführende Überlegungen stammen von Paul Davies, einem britischen Physiker, Astrobiologen und Professor an der Arizona State University. Anfang 2019 erschien sein Buch The Demon in the Machine: How Hidden Webs of Information Are Finally Solving the Mystery of Life.

Doch die ersten Ansätze sind schon viel älter. Der Maxwell-Dämon ist ein im Jahre 1871 publiziertes Gedankenexperiment des schottischen Physikers James Clerk Maxwell. Es legt die Vermutung nahe, dass Informationen ein Fundament des Universums bilden und gleichwertig mit Materie und Energie betrachtet werden sollten.

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 Was folgt aus der Simulationstheorie?Der Dämon braucht nur Informationen 
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adjust-IT 30. Jun 2020

Wie geschrieben - Du kannst die Fehler in Dir suchen und wirst sie schnell finden. Auch...

adjust-IT 26. Sep 2019

Warum es weit hergeholt sein soll, dass sich aus Chaos Ordnung bilden soll ist alles...

ph0b0z 23. Sep 2019

Der atheistische Faschismus.. das ich nicht lache. Auch der wird nicht eines Tages...

Framehunter 22. Sep 2019

Herzlich wenig Mutationen. Immer wieder den Urschleim in so eine Disko reinzuschmeißen...

Framehunter 22. Sep 2019

EMU, Es geht nicht um das Bewerten. Unterhaltungswert erzeugt die meißte Energie. Und...



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