Abo
  • Services:
Anzeige
Astro: Mehr Funktionen durch App
Astro: Mehr Funktionen durch App (Bild: Mindarin)

Astro: Automatischer Stativkopf für Zeitraffer und Panoramaaufnahme

Astro: Mehr Funktionen durch App
Astro: Mehr Funktionen durch App (Bild: Mindarin)

Astro ist ein Stativaufsatz, der Auslöseimpulse an eine Kamera sendet und diese gleichzeitig dreht. Mit dem Gerät können Nutzer Zeitrafferaufnahmen machen sowie Panoramen fotografieren.

Timelapse oder Zeitrafferaufnahmen sind eine beliebte Disziplin der Digitalfotografie: Eine Kamera macht über einen bestimmten Zeitraum in bestimmten Zeitabständen ein Foto. Manche Kameras verfügen über die Möglichkeit, die nötigen Einstellungen selbst vorzunehmen. Für andere braucht der Fotograf einen Zusatzgerät, an dem Zeitraum und Intervall eingestellt werden.

Anzeige

Drei Einstellringe

Astro ist ein solches Zusatzgerät. Es bietet neben Zeitintervall und Dauer der Aufnahme eine dritte Funktion: Astro dreht die Kamera um ihre eigene Achse, so dass der Zeitrafferfilm noch um einen Kameraschwenk ergänzt werden kann. Außerdem ermöglicht die Funktion, Panoramafotos zu machen.

Astro ist etwa so groß wie ein Eishockey-Puck: Das Gerät ist 3 Zentimeter hoch und hat einen Durchmesser von 8 Zentimetern. Auf der Ober- und der Unterseite befinden sich 1/4-Zoll-Standardgewinde, um die Kamera auf dem Astro und diesen auf einem Stativ zu befestigen. Das Gerät kann eine Kamera-Objektiv-Kombination mit einem Gewicht von bis zu 5 Kilogramm halten und drehen. Astro selbst wiegt 250 Gramm. Aktiviert wird das Gerät durch einen Druck auf das Gewinde für die Kamera. Als Energiequelle dienen zwei AA-Batterien.

Drei Einstellringe

Bedient wird Astro über drei Ringe: Der obere dient zur Einstellung der Aufnahmedauer. Bis zu 12 Stunden lang kann eine Astro die Kamera steuern. Am mittleren Ring stellt der Fotograf den Winkel ein, um den die Kamera gedreht wird. Der kleinste Schritt ist dabei 1 Grad, der größte 360 Grad. Der Motor dreht die Kamera um höchstens 30 Grad in der Sekunde - über einen Schalter kann die Drehrichtung bestimmt werden. Der untere Ring ist für das Intervall zuständig. Zur Verfügung stehen 7 Einstellungen von 1 Sekunde bis zu 1 Minute.

  • Astro wird über drei Räder bedient. Darüber werden Aufnahmedauer, Winkel und Intervall eingestellt. (Foto: Mindarin)
  • Das Gerät ist etwa so groß wie ein Eishockeypuck und wiegt 250 Gramm. (Foto: Mindarin)
  • Es ist für Kamera-Objektiv-Kombinationen bis zu 5 Kilogramm geeignet. (Foto: Mindarin)
  • Astro gibt es in der silbernen Standardausführung... (Foto: Mindarin)
  • ... und in einer schwarzen Sonderedition. (Foto: Mindarin)
Astro wird über drei Räder bedient. Darüber werden Aufnahmedauer, Winkel und Intervall eingestellt. (Foto: Mindarin)

Die Daten werden über ein Datenkabel an die Kamera übertragen - Astro ist damit mit allen Kameras kompatibel, die über einen entsprechenden 2,5-Millimeter-Anschluss für einen Fernauslöser verfügen. Künftig soll es zudem Apps für Android-und iOS-Geräte geben, mit denen Astro programmiert werden kann. Diese sollen auch weitere Funktionen ermöglichen.

Serienproduktion

Entwickelt wurde Astro von dem Ingenieur Oscar Ramirez und dem Designer Carlos Pendas. Zusammen haben sie das Unternehmen Mindarin gegründet, um Astro zu vermarkten. Sie haben ihr Projekt beim Crowdfunding-Portal Kickstarter eingestellt. Mit dem Geld, das sie darüber einwerben wollen, wollen sie die Serienproduktion von Astro anlaufen lassen.

Als Ziel haben Ramirez und Pendas 50.000 US-Dollar angegeben. Schon am ersten Tag haben sich über 200 Spender gefunden, die weit über 30.000 US-Dollar zugesagt haben. Das Projekt läuft noch bis zum 25. August 2012. Für 180 US-Dollar erhält der Spender einen Standard-Astro in Silber, für 200 US-Dollar gibt es eine limitierte Sonderauflage in schwarz. Die Geräte sollen Im Dezember ausgeliefert werden.


eye home zur Startseite
Eheran 20. Jul 2012

Nur als Anmerkung: Das ist ein inovatives und sehr nützliches Gerät, noch dazu von keinem...

Raumzeitkrümmer 19. Jul 2012

Eine einfache Blitzschiene mit einem Verstell-Schlitz für die Schraube der Kamera würde...

L0rd Helmchen 18. Jul 2012

Finde das Gerät auch gelungen. Der Preis, ist noch relativ gering, wenn man bedenkt, was...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Jobware Online-Service GmbH, Paderborn
  2. Schwarz IT Infrastructure & Operations Services GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  3. LEDVANCE GmbH, Garching bei München
  4. Computacenter AG & Co. oHG, verschiedene Standorte


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  2. (u. a. Fast & Furious 1-7 Blu-ray 26,49€, Indiana Jones Complete Blu-ray 14,76€, The Complete...
  3. (u. a. The Big Bang Theory, The Vampire Diaries, True Detective)

Folgen Sie uns
       


  1. Wemo

    Belkin erweitert Smart-Home-System um Homekit-Bridge

  2. Digital Paper DPT-RP1

    Sonys neuer E-Paper-Notizblock wird 700 US-Dollar kosten

  3. USB Typ C Alternate Mode

    Thunderbolt-3-Docks von Belkin und Elgato ab Juni

  4. Sphero Lightning McQueen

    Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

  5. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  6. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  7. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  8. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  9. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  10. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

  1. Re: Warum überhaupt VLC nutzen

    ve2000 | 01:26

  2. Re: Exzessive Nutzung kann sogar ein unerfüllter...

    bombinho | 01:10

  3. Re: War Huawei nicht auch mal ein Billig-"China...

    sofries | 00:37

  4. Alternativen?

    Chrizzl | 00:32

  5. Re: Unix, das Betriebssystem von Entwicklern, für...

    __destruct() | 00:22


  1. 18:10

  2. 10:10

  3. 09:59

  4. 09:00

  5. 18:58

  6. 18:20

  7. 17:59

  8. 17:44


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel