Astro: Amazon-Entwickler kritisieren Qualität des Alexa-Roboters

Amazon dementiert und verspricht, dass der Astro-Roboter einwandfrei funktionieren wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Kritik an der Qualität von Astro - einem Alexa-Roboter
Kritik an der Qualität von Astro - einem Alexa-Roboter (Bild: Amazon)

Das dürfte Amazon gar nicht gefallen: Direkt nach der offiziellen Vorstellung von Astro sind Dokumente aufgetaucht, die Amazons erstem Roboter schlechte Leistungen bescheinigen. Astro soll nicht einwandfrei funktionieren. Käufer des 1.500 US-Dollar teuren Produkts müssen sich demnach mit erheblichen Einschränkungen abfinden.

Amazon hat bereits reagiert und betont, die aufgetauchten Dokumente seien veraltet und würden nicht die jetzigen Fähigkeiten des Produkts beschreiben. Das Magazin Vice hat Zugriff auf Unterlagen aus dem Entwicklungsprozess von Astro erhalten. Der Roboter wurde unter dem Projektnamen Vesta entwickelt. Im März 2021 gab es bereits einen Insider-Bericht zu Amazons Haushaltsroboter Vesta.

"Astro ist schrecklich und wird sich mit ziemlicher Sicherheit eine Treppe hinunterstürzen, wenn sich die Gelegenheit bietet", sagte eine Person, die in dem Projekt gearbeitet hat. Auch die Personenerkennung soll nur sehr unzuverlässig funktionieren. Die Quelle bemängelt auch die Hardware-Qualität des Roboters und geht davon aus, dass er nicht lange halten wird.

Kritik an der Produktqualität von Astro

Der Teleskopmast für die Kamera "ist bei mehreren Geräten gebrochen und hat sich in der ausgefahrenen oder eingefahrenen Position selbst blockiert", heißt es. Entwickler sehen, dass Astro zu einem absurd hohen Preis verkauft wird. Der Roboter sei "bestenfalls absurder Unsinn und Marketing und schlimmstenfalls potenziell gefährlich für jeden, der sich tatsächlich auf das Gerät für barrierefreie Zwecke verlässt".

Amazon hat auf den Bericht mit einem Dementi reagiert, welches das Unternehmen an The Verge geschickt hat. "Diese Behauptungen über die Leistung, den Mast und die Sicherheitssysteme von Astro sind schlichtweg unzutreffend", heißt es von Amazon.

  • Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)
  • Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)
  • Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)
  • Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)
  • Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)
  • Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)
  • Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)
  • Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)
  • Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)
  • Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)
  • Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)
  • Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)
  • Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)
  • Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)
  • Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)
Amazons Roboter Astro (Bild: Amazon)

"Astro wurde strengen Qualitäts- und Sicherheitstests unterzogen, darunter Zehntausende von Teststunden mit Beta-Teilnehmern." Amazon betont, dass Astro sehr zuverlässig Treppen erkennt und es keine Gefahr gibt, dass er die Treppe hinunterpurzelt. Auf die geschilderten Qualitätsprobleme mit der Periskoptechnik geht das Unternehmen nicht weiter ein.

Amazon will Astro vorerst nur in den USA auf den Markt bringen. Die Markteinführung ist bis Ende 2021 geplant. In der ersten Phase wird es den Roboter für 1.000 US-Dollar geben. Der reguläre Listenpreis wird 1.500 US-Dollar betragen. Es liegen keine Informationen dazu vor, ob Astro auch in Deutschland auf den Markt kommen wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
i4
BMW lässt sich am Berg nicht updaten

Die Besitzerin eines BMW i4 hat die Fehlermeldung entdeckt, ihr Parkplatz sei zu steil für ein Update der Bordsoftware.

i4: BMW lässt sich am Berg nicht updaten
Artikel
  1. Deutsche Post: Woche startet mit erneuten Warnstreiks
    Deutsche Post
    Woche startet mit erneuten Warnstreiks

    Die Gewerkschaft Verdi hat am Montag und Dienstag weitere Arbeitsniederlegungen angekündigt.

  2. Politische Ansichten auf Google Drive: Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU
    Politische Ansichten auf Google Drive
    Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU

    Die Aktivisten der Letzten Generation haben Daten von Unterstützern mitsamt politischer Meinung und Gefängnisbereitschaft ungeschützt auf Google Drive gelagert.

  3. Entwickler: ChatGPT könnte Google-Job mit 183.000 Dollar Gehalt kriegen
    Entwickler
    ChatGPT könnte Google-Job mit 183.000 Dollar Gehalt kriegen

    Google hat ChatGPT mit Fragen aus seinem Entwickler-Bewerbungsgespräch gefüttert. Die KI könne demnach eine Einsteigerposition erhalten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RAM im Preisrutsch - neue Tiefstpreise! • Nur noch heute TV-Sale mit bis 77% Rabatt bei Otto • MindStar: Intel Core i7 13700K 429€, Powercolor RX 6800 549€ • Logitech G915 Lightspeed 219,89€ • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /