Astra: Media Broadcast stellt Freenet TV Sat ein

Das Satellitenangebot von Freenet TV Sat ist gescheitert. Zu wenige Kunden wollten die Programme über Astra.

Artikel veröffentlicht am ,
Eutelsat 172B
Eutelsat 172B (Bild: Eutelsat)

Media Broadcast stellt nach nur knapp zwei Jahren Freenet TV Sat ein, mit dem Zuschauer über das Satellitensystem Astra (19,2° Ost) in Deutschland Zugang zu dem Angebot Freenet TV bekamen. Das berichtete das Branchenmagazin Infosat unter Berufung auf das Unternehmen. Die Nachfrage sei "deutlich unter unseren Erwartungen geblieben", erklärte der Sprecher.

Stellenmarkt
  1. IT-Mitarbeiter (m/w/d) für klinische Anwendungen und Digitalisierungsprojekte
    Diakonie-Klinikum Stuttgart, Stuttgart
  2. IT-Generalist (m/w/d)
    SaluVet GmbH, Bad Waldsee
Detailsuche

"Media Broadcast fokussiert sein Freenet-TV-Angebot ganz auf das erfolgreiche DVB-T2-Antennenfernsehen mit über einer Million Kunden und auf den Internet-Empfang." Die zweite Plattform mit einem ähnlichen Senderangebot kostete ebenfalls 5,75 Euro im Monat. Freenet-TV-Satellitenkunden können die Programme noch bis Jahresende 2020 empfangen. Danach ist die Nutzung nur noch über DVB-T2 möglich.

Für das Angebot stand zum Start neben dem neuen Freenet-TV-Receiver Digit S4 vom Anbieter Technisat das schon seit über einem Jahr im Handel befindliche Freenet-TV-Modul zur Verfügung, mit dem HD-fähige Fernseher aufgerüstet werden konnten.

Für den Empfang der privaten Sender in HD-Qualität müssen jährlich 69 Euro bezahlt werden, das ist der Inhalt von Freenet TV. Die gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Sender bieten ihre Programme auch nach der Umstellung auf DVB-T2 HD unverschlüsselt an.

Golem Akademie
  1. Unreal Engine 4 Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    28. Februar–2. März 2022, Virtuell
  2. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    21.–24. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Holger Meinzer, Chief Commercial Officer B2B bei Media Broadcast, erklärte im Juni 2018, dass die Entscheidung, Freenet TV auch über Satellit anzubieten, bei der "großen Markenbekanntheit" einfach gewesen sei. "Wir wollten Leute erreichen, die sich für einen anderen Verbreitungsweg entschieden haben oder Menschen in Regionen, wo die Privaten in HD noch gar nicht verfügbar waren." Dabei stütze man sich auf die funktionierende Vermarktungsmaschinerie von Freenet. Die Möglichkeit, HD-Inhalte über Satellit zu erhalten, werde nun durch die Medienberichte viel mehr wahrgenommen. "Da wird sich substanziell noch was heben lassen", sagte er mit Blick auf die Kundengewinnung.

Dabei sei es Media Broadcast bewusst gewesen, dass kein Full HD über Satellit angeboten werde. "1080p hätte einen neuen Signalstrahl erfordert, was sich auf den Preis ausgewirkt hätte".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


schnedan 09. Feb 2020

Ja, aber gefühlt kommt das auf den Sender an... und auf das Originalmaterial

robinx999 07. Feb 2020

Naja was die Optik angeht, ehrlich gesagt sind mir da die Schüsseln relativ egal, da gibt...

most 07. Feb 2020

Wen wundert das, wenn man Nippel im Internet in 4k@60 FPS mit entsprechend guter...

M.P. 07. Feb 2020

Kann der Schuld sein, dass mir die Haare ausfallen? ;-)

Spaghetticode 07. Feb 2020

Dass die Privaten ihr Programm in Pay-TV umwandeln wollten, ist schon seit 2006 bekannt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sam Zeloof
Student baut Chip mit 1.200 Transistoren

In seiner Garage hat Sam Zeloof den Z2 fertiggestellt und merkt scherzhaft an, Moore's Law schneller umgesetzt zu haben als Intel selbst.

Sam Zeloof: Student baut Chip mit 1.200 Transistoren
Artikel
  1. Xbox Cloud Gaming: Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden
    Xbox Cloud Gaming
    Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden

    Call of Duty, Fallout oder Halo: Neue Spiele bequem am Business-Laptop via Stream zocken, klingt zu gut, um wahr zu sein. Ist auch nicht wahr.
    Ein Erfahrungsbericht von Benjamin Sterbenz

  2. IBM: Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft
    IBM
    Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft

    Mit Francisco Partners greift eine große Investmentgruppe zu, das Geschäft mit Watson Health soll laut IBM darunter aber nicht leiden.

  3. Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
    Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
    "Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

    Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
    Ein Praxistest von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /