Aston Martin: Der Rückspiegel wird zum Display für drei Kameras
Rückspiegel? Kamera! Der US-Automobilzulieferer Gentex hat ein System für die Umfeldbeobachtung entwickelt, das Spiegel und Kameras kombiniert. Das System hat Gentex zusammen mit der britischen Luxusmarke Aston Martin entwickelt.
Das Camera Monitoring System (CMS) ist ein Hybridsystem. Das bedeutet, die insgesamt drei Kameras ersetzen die Außenspiegel nicht, sondern ergänzen sie. Eine Kamera sitzt auf dem Dach und schaut nach hinten. Die beiden anderen sitzen in den Außenspiegeln und dienen vor allem dazu, dass der Fahrer andere Verkehrsteilnehmer und Objekte im toten Winkel erkennt.
Die Bilder der drei Kameras werden auf einem einzigen Bildschirm dargestellt, der an einer gut einsehbaren Stelle angebracht ist: Der herkömmliche Rückspiegel dient als sogenannter Full Display Mirror (FDM). Er ist dreigeteilt: Das große Bild zeigt die konventionelle Sicht nach hinten. Dazu kann der Fahrer links und rechts die Feeds der beiden Außenkameras einblenden.
Er kann den FDM aber auch als herkömmlichen Rückspiegel nutzen. Vorteil dieser Hybridlösung ist laut Gentex die Ausfallsicherheit: Wenn die Kameras etwa aufgrund des Wetters nicht nutzbar seien oder das System komplett ausfalle, blieben dem Fahrer immer noch die Rückspiegel. "Wir glauben, dass eine Hybridlösung die praktischste und umfassendste ist, weil sie darauf ausgerichtet ist, die Anforderungen von Automobilherstellern, Fahrern, der Sicherheit sowie die globalen Vorschriften zu erfüllen" , sagte Gentex-Technikchef Neil Boehm(öffnet im neuen Fenster) .
Aston Martin will das CMS in sein Modell DBS GT Zagato(öffnet im neuen Fenster) integrieren. Die beiden Unternehmen wollen das System in der kommenden Woche auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorstellen.
- Anzeige Hier geht es zu Echo Auto 2 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



