• IT-Karriere:
  • Services:

Aston Martin: Der Rückspiegel wird zum Display für drei Kameras

Der neue Aston Martin bekommt ein ausfallsicheres System zur Beobachtung der Fahrzeugumgebung: Mehrere Kameras zeigen dem Fahrer, was um sein Auto herum passiert. Fallen sie aus, bleiben die drei konventionellen Spiegel.

Artikel veröffentlicht am ,
Drei in eins: Der Rückspiegel wird zum Multi-Display
Drei in eins: Der Rückspiegel wird zum Multi-Display (Bild: Aston Martin/Gentex)

Rückspiegel? Kamera! Der US-Automobilzulieferer Gentex hat ein System für die Umfeldbeobachtung entwickelt, das Spiegel und Kameras kombiniert. Das System hat Gentex zusammen mit der britischen Luxusmarke Aston Martin entwickelt.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GmbH, Berlin, Unterensingen

Das Camera Monitoring System (CMS) ist ein Hybridsystem. Das bedeutet, die insgesamt drei Kameras ersetzen die Außenspiegel nicht, sondern ergänzen sie. Eine Kamera sitzt auf dem Dach und schaut nach hinten. Die beiden anderen sitzen in den Außenspiegeln und dienen vor allem dazu, dass der Fahrer andere Verkehrsteilnehmer und Objekte im toten Winkel erkennt.

Die Bilder der drei Kameras werden auf einem einzigen Bildschirm dargestellt, der an einer gut einsehbaren Stelle angebracht ist: Der herkömmliche Rückspiegel dient als sogenannter Full Display Mirror (FDM). Er ist dreigeteilt: Das große Bild zeigt die konventionelle Sicht nach hinten. Dazu kann der Fahrer links und rechts die Feeds der beiden Außenkameras einblenden.

Er kann den FDM aber auch als herkömmlichen Rückspiegel nutzen. Vorteil dieser Hybridlösung ist laut Gentex die Ausfallsicherheit: Wenn die Kameras etwa aufgrund des Wetters nicht nutzbar seien oder das System komplett ausfalle, blieben dem Fahrer immer noch die Rückspiegel. "Wir glauben, dass eine Hybridlösung die praktischste und umfassendste ist, weil sie darauf ausgerichtet ist, die Anforderungen von Automobilherstellern, Fahrern, der Sicherheit sowie die globalen Vorschriften zu erfüllen", sagte Gentex-Technikchef Neil Boehm.

Aston Martin will das CMS in sein Modell DBS GT Zagato integrieren. Die beiden Unternehmen wollen das System in der kommenden Woche auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorstellen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 69,99€ (Vergleichspreis 105,98€)
  2. 34,90€ (Vergleichspreis 44,85€)
  3. 25€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand) - Bestpreis mit Saturn, Vergleichspreis 40€
  4. 18€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand) - Vergleichspreis 35,99€

JouMxyzptlk 03. Jan 2020 / Themenstart

Wenn ich mich vor dem mittleren Rückspiegel bewege kann ich wahlweise auch durch die...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial

Wir zeigen im Video, wie man mit DeepFaceLab arbeitet.

Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial Video aufrufen
Arbeit: Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
Arbeit
Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen

In Deutschland ist die Zahl der Frauen in IT-Studiengängen und -Berufen viel niedriger als die der Männer. Doch in anderen Ländern sieht es ganz anders aus, etwa im arabischen Raum. Warum?
Von Valerie Lux

  1. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  2. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig
  3. Bewerber für IT-Jobs Unzureichend qualifiziert, zu wenig erfahren oder zu teuer

Digitalisierung: Aber das Faxgerät muss bleiben!
Digitalisierung
Aber das Faxgerät muss bleiben!

"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  2. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"
  3. Digitalisierungs-Tarifvertrag Regelungen für Erreichbarkeit, Homeoffice und KI kommen

Sicherheitslücken: Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet
Sicherheitslücken
Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet

Eigentlich sollte die Parkhaussteuerung nicht aus dem Internet erreichbar sein. Doch auf die Parkhäuser am Microsoft-Hauptsitz in Redmond konnten wir problemlos zugreifen. Nicht das einzige Sicherheitsproblem auf dem Parkhaus-Server.
Von Moritz Tremmel

  1. Datenleck Microsoft-Datenbank mit 250 Millionen Support-Fällen im Netz
  2. Office 365 Microsoft testet Werbebanner in Wordpad für Windows 10
  3. Application Inspector Microsoft legt Werkzeug zur Code-Analyse offen

    •  /