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Asteroidenübung:
Raumfahrt ist bei Asteroidenübung untätig bis zum Einschlag

Ein Asteroid rast auf die Erde zu - und niemand unternimmt etwas. Die Esa macht eine Übung zu einem gefährlichen Spiel mit einer echten Gefahr.
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Die Mission Deep Impact zeigte, dass kleine Geschosse große Krater erzeugen können. (Bild: Nasa)
Die Mission Deep Impact zeigte, dass kleine Geschosse große Krater erzeugen können. Bild: Nasa

Es ist ein Ritual. Auf der Planetary Defense Conference (PDC)(öffnet im neuen Fenster) wurde zum siebten Mal der Ernstfall geprobt. Als Mitveranstalter begleitete die Esa die Konferenz mit einem Blog.(öffnet im neuen Fenster) Das Szenario: Ein Asteroid mit Kurs auf die Erde wird entdeckt. Die Konferenzteilnehmer sollen im Verlauf von fünf Tagen entscheiden, was zu tun ist. Am Ende wird außer der Aufforderung zur Evakuierung der Bevölkerung nichts Sinnvolles getan und der Asteroid schlägt an einem vorher festgelegten Punkt auf der Erde ein.

Der Ablauf mag in Anbetracht aktueller politischer Reaktionen auf konkret ablaufende Katastrophen erschreckend realistisch sein, aber die Konferenzteilnehmer waren schon bei der Konferenz im Jahr 2019 frustiert.(öffnet im neuen Fenster) Sie bezeichneten das Szenario als an den Haaren herbeigezogen und sagten, dass sie während der gesamten Übung nicht in der Lage gewesen seien, das Ergebnis zu beeinflussen. Das war in diesem Jahr nicht anders.

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