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Rosettas Weg zu Tschurjumow-Gerasimenko: Schleifen durch das Sonnensystem
Rosettas Weg zu Tschurjumow-Gerasimenko: Schleifen durch das Sonnensystem (Bild: C. Carreau/Esa)

Auf Kollisionskurs

Es gibt verschiedene Konzepte, wie sich ein Asteroid davon abbringen lassen soll, mit der Erde zu kollidieren. Eines wollen die Nasa und ihr Pendant diesseits des Atlantiks, die Europäische Raumfahrt Agentur (European Space Agency, Esa), Anfang des kommenden Jahrzehnts ausprobieren.

Asteroiden schubsen ...

Asteroid Impact and Deflection Assessment (Aida) heißt die Mission, die aus zwei Raumfahrzeugen bestehen wird: einer Beobachtungs- und einer Kollisionssonde. Auch das Ziel ist zweiteilig: 65803 Didymos - Zwilling - ist ein etwa 800 Meter großer Asteroid, um den in einer Entfernung von circa einem Kilometer ein 150 Meter großer Asteroid kreist.

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Die Kollisionssonde, die die Bezeichnung Double Asteroid Redirection Test tragen wird, soll auf den kleineren Asteroiden stürzen. Der Asteroid Impact Monitor (AIM) wird den Aufprall aus etwa 100 Kilometern Entfernung beobachten und soll Daten über die Dynamik des Einschlags und den entstandenen Krater sammeln. Anhand der Daten wollen Forscher Konzepte entwickeln, wie sich die Asteroiden von der Erde fernhalten lassen.

... und Kometen rammen

Einen ersten Versuch mit einem solchen kinetischen Impakt hat die Nasa vor einigen Jahren gemacht: Sie hat am 4. Juli 2005 von der Raumsonde Deep Impact einen knapp einen Meter großen und 372 Kilogramm schweren Impaktor auf den Kometen Tempel 1 abgeschossen. Er schlug mit einer Geschwindigkeit von 10,3 Kilometern pro Sekunde ein.

Mit der Mission verfolgte die US-Raumfahrtbehörde zwei Ziele. Zum einen wollte sie über das ins All geschleuderte Material etwas über die Zusammensetzung des Kometen erfahren. Zum anderen wollte sie wissen, ob sich der Komet aus der Bahn werfen lässt. Tatsächlich stellten die Wissenschaftler fest, dass der Aufprall die Geschwindigkeit von Temple 1 um knapp 0,4 Millimeter pro Stunde verändert hat. Das ist nicht viel, zeigt aber, dass es grundsätzlich möglich ist, auf einen Himmelskörper einzuwirken.

Beobachtet wurde die Kollision übrigens von der eingangs erwähnten Sonde Rosetta. Und mit der hat die Esa noch einiges mehr vor.

 Interplanetarischer BergbauGuten Morgen, Rosetta 

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teenriot 26. Mär 2014

Wir waren beim Miller-Urey-Experiment. Ein "Miller-Urey-Experiment" in meinem Dorf mit...

Aycee 25. Mär 2014

Will mich Ach anschließen und für den Artikel danken, unglaublich interessant und viel zu...

Technikfreak 24. Mär 2014

Stimmt doch gar nicht. Wär hätt's erfunde? Genau.

Technikfreak 24. Mär 2014

Alles ist ausserirdisch, nix ist ausserirdisch... da jedes Atom durch das Urereignis...

Kasabian 24. Mär 2014

Deshalb wurden Wernher von Braun und seine Genoven zu Helden. Das erklärt so einiges ;D



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