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Proben sammeln auf fremden Himmelskörpern

Die Jaxa schickte die Sonde Hayabusa am 9. Mai 2003 auf die Reise. Ziel war (25143) Itokawa. Hayabusa sollte den Asteroiden unter die Lupe nehmen, dabei Proben sammeln und diese sogar zur Erde zurückbringen: Die Sonde hatte an der Unterseite eine Art Trichter, mit dem sie auf dem Asteroiden aufsetzte. Dann wurde ein kleines Geschoss auf die Oberfläche abgefeuert und einige von den aufgewirbelten Partikeln wurden aufgefangen.

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Das ehrgeizige Projekt glückte - auch wenn einiges nicht planmäßig verlief: So brach zwischenzeitlich der Kontakt zur Erde ab. Lange war nicht klar, ob es gelungen war, Proben auf Itokawa zu sammeln. Am 25. April 2007 trat Hayabusa die Rückreise zur Erde an - mit den Proben an Bord. Am 13. Juni 2010 landete die Probenkapsel in Australien. Es war die erste Mission, die Proben von einem Asteroiden zur Erde zurückbrachte.

Beim nächsten Mal wird alles besser

Die Jaxa aber plant bereits die nächste Mission: Die Sonde Hayabusa 2 soll zum Asteroiden (162173) 1999 JU3 fliegen, der diesseits des Mars um die Sonne kreist. Ziel ist wiederum, den Himmelskörper zu vermessen, Proben zu nehmen und diese zur Erde zurückzubringen.

An dem Projekt beteiligt ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) - mit dem Mobile Asteroid Surface Scout, kurz: Mascot. Das ist ein etwa 30 x 28 x 20 cm großer Roboter, den Hayabusa auf 1999 JU3 absetzen soll. Mascot ist mit vier wissenschaftlichen Instrumenten ausgestattet, mit denen er den Asteroiden untersuchen wird. Mit einer Weitwinkelkamera wird Mascot Bilder von der Oberflächenstruktur des Himmelskörpers aufnehmen. Mit einem Radiometer wird die Temperatur gemessen, mit einem Magnetometer die Magnetisierung des Gesteins. Ein Spektrometer dient dazu, die Materie des Asteroiden zu bestimmen.

Abwurf aus 100 Metern Höhe

Hayabusa wird den neun Kilogramm schweren Roboter aus einer Höhe von etwa 100 Metern abwerfen. Mascot soll an drei verschiedenen Stellen seine Messungen durchführen. Als Antrieb hat er einen Exzenter, der so etwas wie Hoppelbewegungen erzeugt, mit denen Mascot den Standort wechseln kann. Die Sprünge sind allerdings recht ansehnlich: 60 bis 200 Meter soll Mascot mit einem Sprung schaffen.

Die Hayabusa-2-Mission ist auf rund sechs Jahre angelegt, wobei der Start für Juli dieses Jahres geplant ist. Die Sonde soll ihr Ziel im Jahr 2018 erreichen und dort etwa anderthalb Jahre bleiben. Im Dezember 2019 soll sie den Rückflug antreten und zwölf Monate später wieder zurück auf der Erde sein. Sollte der Start im Juli nicht gelingen, gibt es weitere Startfenster im Dezember 2014 sowie im Juli und Dezember 2015.

Nasa untersucht Bennu

Auch die Nasa will Proben auf einem Asteroiden sammeln: 2016 soll das unbemannte Raumfahrzeug Origins-Spectral Interpretation-Resource Identification-Security-Regolith Explorer (Osiris Rex) zu dem Asteroiden (101955) Bennu fliegen. Drei Jahre soll der Flug zu dem erdnahen Objekt (Near-Earth Object, Neo) dauern.

Dort angekommen wird sich die Sonde zunächst dem Asteroiden auf etwa 5 Kilometer nähern und ihn ein halbes Jahr lang genau kartieren. Dann werden die Wissenschaftler einen geeigneten Platz für die Probenentnahme auswählen. Osiris-Rex wird sich dem Himmelskörper auf Armlänge nähern - auf Roboterarmlänge. Den wird er ausfahren, um rund 60 Gramm Material von der Oberfläche abzukratzen. Sind die Proben an Bord, nimmt die Sonde wieder Kurs auf die Erde, wo sie voraussichtlich 2023 landen soll.

Allerdings reicht es der US-Raumfahrtbehörde nicht, einfach nur eine Sonde zu einem Asteroiden zu schicken. Sie plant schon den nächsten Schritt: einen persönlichen Besuch auf einem solchen Himmelskörper - den sie selbst einfangen will.

 Dawn umrundet VestaFang dir einen Asteroiden 
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teenriot 26. Mär 2014

Wir waren beim Miller-Urey-Experiment. Ein "Miller-Urey-Experiment" in meinem Dorf mit...

Aycee 25. Mär 2014

Will mich Ach anschließen und für den Artikel danken, unglaublich interessant und viel zu...

Technikfreak 24. Mär 2014

Stimmt doch gar nicht. Wär hätt's erfunde? Genau.

Technikfreak 24. Mär 2014

Alles ist ausserirdisch, nix ist ausserirdisch... da jedes Atom durch das Urereignis...

Kasabian 24. Mär 2014

Deshalb wurden Wernher von Braun und seine Genoven zu Helden. Das erklärt so einiges ;D


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