Asteroid OS: Erste Alpha-Version von offenem Smartwatch-OS veröffentlicht

Mit Asteroid OS gibt es eine Open-Source-Alternative für Smartwatches, die jetzt in einer ersten Alpha-Version für insgesamt vier Geräte veröffentlicht worden ist. Asteroid OS bietet die grundlegenden Funktionen einer Smartwatch.

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Einige Screenshots von Asteroid OS
Einige Screenshots von Asteroid OS (Bild: Florent Revest)

Der Programmierer Florent Revest hat eine erste Alpha-Version seines alternativen Smartwatch-Betriebssystems Asteroid OS veröffentlicht. Asteroid OS ist Open Source und soll sich verhältnismäßig einfach auf verschiedene Android-Wear-Smartwatches portieren lassen. Momentan ist das System für die G Watch und die G Watch Urbane von LG, die Zenwatch 2 von Asus und die Sony Smartwatch 3 verfügbar.

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Golem.de hatte im März 2016 bereits eine erste Testversion von Asteroid OS getestet und im Aufbau des Betriebssystems Potenzial gesehen. Die jetzige Alpha-Version folgt dem allgemeinen Bedienschema der Testversion, allerdings gibt es jetzt eine Vielzahl an vorinstallierten Anwendungen.

Kreuzweiser Aufbau

Das Betriebssystem ist kreuzweise aufgebaut: Links und rechts vom Hauptbildschirm mit der Uhrzeit sind die Benachrichtigungen aufgelistet, ein Wisch nach unten bringt die Schnelleinstellungen zum Vorschein. Ein Wisch nach oben ruft die App-Übersicht auf. Hier können Nutzer von links nach rechts durch die Anwendungen blättern, ein Tipp auf das App-Symbol ruft das Programm auf.

Asteroid OS verfügt über insgesamt acht Anwendungen - einen Kalender, einen Wecker, einen Taschenrechner, eine Musiksteuerung, eine Stoppuhr, einen Timer, eine Wettervorhersage und das Einstellungsmenü. Einen App-Store für weitere Anwendungen gibt es aktuell noch nicht. Zusätzlich zeigt Asteroid OS dem Nutzer auf dem Smartphone eingehende Benachrichtigungen wie E-Mails oder SMS an.

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Asteroid OS ist immer noch in einer frühen Entwicklungsphase. Auf der G Watch von LG funktioniert das System momentan am besten; auf den anderen Uhren gibt es noch kein Bluetooth, bei der Smartwatch 3 von Sony gibt es zudem noch Grafikprobleme. Wer an der Entwicklung mitarbeiten will, findet auf der Homepage des Projektes einen Mitmachbereich.

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