Abo
  • Services:

Asteroid OS: Alternatives Smartwatch-OS bekommt eigene Uhr

Das Open-Source-Betriebssystem Asteroid OS für Smartwatches soll auf eine eigene Uhr kommen: die Connect Watch. Damit muss das System nicht mehr auf andere Uhren geflasht werden. Finanziert werden soll die Produktion per Crowdfunding.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Connect Watch mit Asteroid OS
Die Connect Watch mit Asteroid OS (Bild: Connect Watch)

Der Hersteller Connect Watch hat seine gleichnamige Smartwatch vorgestellt. Sie kommt als erste mit dem alternativen Betriebssystem Asteroid OS, das als Open Source veröffentlicht wird. Damit muss Asteroid OS nicht mehr auf eigentlich für andere Betriebssysteme gedachte Uhren geflasht werden. Aktuell suchen die Macher per Crowdfunding Unterstützer.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Bereits im Test der Vorabversion von Asteroid OS hat das System Potenzial gezeigt. Dabei überzeugte uns vor allem das Bedienungskonzept der kreuzförmig aufgebauten Oberfläche. Dank Wischgesten lassen sich Apps leicht schließen oder im Hintergrund ablegen.

  • Die Connect Watch soll mit Asteroid OS erscheinen. (Bild: Connect Watch)
  • Die Connect Watch soll mit Asteroid OS erscheinen. (Bild: Connect Watch)
Die Connect Watch soll mit Asteroid OS erscheinen. (Bild: Connect Watch)

Die Connect Watch soll ein 1,39 Zoll großes, rundes Amoled-Display haben, das mit 400 x 400 Pixeln auflöst. Im Inneren arbeitet ein nicht näher benannter Quad-Core-Prozessor von Mediatek mit einer maximalen Taktrate von 1,39 GHz.

SIM-Karte für Telefonate

Die Uhr soll entweder mit 512 MByte oder 1 GByte Arbeitsspeicher und 4 GByte oder 8 GByte Flash-Speicher erhältlich sein - dies hängt von der Höhe der finanziellen Unterstützung ab. Die Smartwatch soll auch als UMTS-Version verkauft werden und kann dann eine Nano-SIM-Karte aufnehmen. Dann sind auch Telefonate möglich.

Neben einem Bluetooth-Modul ist auch ein GPS-Empfänger eingebaut. Zudem soll die Uhr eine kleine Kamera haben, die 2 Megapixel hat und an der Seite eingebaut ist. Ein Pulsmesser soll auf der Innenseite verbaut sein. Angaben zur Nennladung oder Kapazität des Akkus macht der Hersteller nicht, die Laufzeit soll aber vier Tage betragen.

Crowdfunding läuft bis Oktober

Der Hersteller versucht aktuell, die Connect Watch per Crowdfunding zu finanzieren. Für 100 Euro sollen Unterstützer die WLAN-Version der Uhr erhalten, die UMTS-Version kostet 130 Euro. Aktuell sind vom Finanzierungsziel von 30.000 Euro knapp 10.000 Euro erreicht. Die Finanzierungsaktion läuft noch bis zum 6. Oktober 2017. Wie immer bei derartigen Crowdfunding-Finanzierungen besteht die Gefahr, dass trotz Erreichen des Ziels das Produkt letztlich nicht realisiert wird.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  3. (-46%) 24,99€
  4. (-82%) 4,44€

Jörg Hinz 03. Okt 2017

Glaub ich doch, weil die Uhr schon lange existiert. Das ist eine Kingwear KW88, ein...

Wahrheitssager 29. Sep 2017

Liegt doch an der Industrie selbst. Android Treiber für ARM kriegst du immer. Die schei...

Hurrdurrgurrlem 29. Sep 2017

typischer Crwdfunding-style ... da wird mit einem Haufen features geworben, nur dass das...


Folgen Sie uns
       


Ladevorgang beim Audi E-Tron

Wie schnell lässt sich der neue Audi E-Tron tatsächlich laden?

Ladevorgang beim Audi E-Tron Video aufrufen
Eden ISS: Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner
Eden ISS
Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

Wer in der Antarktis überwintert, träumt irgendwann von frischem Grün. Bei der Station Neumayer III hat das DLR vor einem Jahr ein Gewächshaus in einem Container aufgestellt, in dem ein Forscher Salat und Gemüse angebaut hat. Das Projekt war ein Test für künftige Raumfahrtmissionen. Der verlief erfolgreich, aber nicht reibungslos.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Eden ISS DLR will Gewächshaus-Container am Südpol aus Bremen steuern
  2. Eu-Cropis DLR züchtet Tomaten im Weltall
  3. NGT Cargo Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Ducati-Chef Die Zukunft des Motorrads ist elektrisch
  2. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  3. Hyundai Das Elektroauto soll automatisiert parken und laden

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

    •  /