Asteroid OS: Alternatives Smartwatch-OS bekommt eigene Uhr

Das Open-Source-Betriebssystem Asteroid OS für Smartwatches soll auf eine eigene Uhr kommen: die Connect Watch. Damit muss das System nicht mehr auf andere Uhren geflasht werden. Finanziert werden soll die Produktion per Crowdfunding.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Connect Watch mit Asteroid OS
Die Connect Watch mit Asteroid OS (Bild: Connect Watch)

Der Hersteller Connect Watch hat seine gleichnamige Smartwatch vorgestellt. Sie kommt als erste mit dem alternativen Betriebssystem Asteroid OS, das als Open Source veröffentlicht wird. Damit muss Asteroid OS nicht mehr auf eigentlich für andere Betriebssysteme gedachte Uhren geflasht werden. Aktuell suchen die Macher per Crowdfunding Unterstützer.

Stellenmarkt
  1. CAD/CAM Programmierer (w/m/d)
    AIXTRON SE, Herzogenrath
  2. SAP Basis Administrator (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Karlsruhe, Remote
Detailsuche

Bereits im Test der Vorabversion von Asteroid OS hat das System Potenzial gezeigt. Dabei überzeugte uns vor allem das Bedienungskonzept der kreuzförmig aufgebauten Oberfläche. Dank Wischgesten lassen sich Apps leicht schließen oder im Hintergrund ablegen.

  • Die Connect Watch soll mit Asteroid OS erscheinen. (Bild: Connect Watch)
  • Die Connect Watch soll mit Asteroid OS erscheinen. (Bild: Connect Watch)
Die Connect Watch soll mit Asteroid OS erscheinen. (Bild: Connect Watch)

Die Connect Watch soll ein 1,39 Zoll großes, rundes Amoled-Display haben, das mit 400 x 400 Pixeln auflöst. Im Inneren arbeitet ein nicht näher benannter Quad-Core-Prozessor von Mediatek mit einer maximalen Taktrate von 1,39 GHz.

SIM-Karte für Telefonate

Die Uhr soll entweder mit 512 MByte oder 1 GByte Arbeitsspeicher und 4 GByte oder 8 GByte Flash-Speicher erhältlich sein - dies hängt von der Höhe der finanziellen Unterstützung ab. Die Smartwatch soll auch als UMTS-Version verkauft werden und kann dann eine Nano-SIM-Karte aufnehmen. Dann sind auch Telefonate möglich.

Golem Karrierewelt
  1. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, Virtuell
  2. Data Engineering mit Python und Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    18./19.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Neben einem Bluetooth-Modul ist auch ein GPS-Empfänger eingebaut. Zudem soll die Uhr eine kleine Kamera haben, die 2 Megapixel hat und an der Seite eingebaut ist. Ein Pulsmesser soll auf der Innenseite verbaut sein. Angaben zur Nennladung oder Kapazität des Akkus macht der Hersteller nicht, die Laufzeit soll aber vier Tage betragen.

Crowdfunding läuft bis Oktober

Der Hersteller versucht aktuell, die Connect Watch per Crowdfunding zu finanzieren. Für 100 Euro sollen Unterstützer die WLAN-Version der Uhr erhalten, die UMTS-Version kostet 130 Euro. Aktuell sind vom Finanzierungsziel von 30.000 Euro knapp 10.000 Euro erreicht. Die Finanzierungsaktion läuft noch bis zum 6. Oktober 2017. Wie immer bei derartigen Crowdfunding-Finanzierungen besteht die Gefahr, dass trotz Erreichen des Ziels das Produkt letztlich nicht realisiert wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Jörg Hinz 03. Okt 2017

Glaub ich doch, weil die Uhr schon lange existiert. Das ist eine Kingwear KW88, ein...

Wahrheitssager 29. Sep 2017

Liegt doch an der Industrie selbst. Android Treiber für ARM kriegst du immer. Die schei...

Hurrdurrgurrlem 29. Sep 2017

typischer Crwdfunding-style ... da wird mit einem Haufen features geworben, nur dass das...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Neue Grafikkarten
Erste Preise für Nvidias Geforce RTX 4090 aufgetaucht

Der US-Händler Newegg gibt einen Blick auf die Preise der Nvidia-Ada-Grafikkarten. Sie werden teurer als die Geforce RTX 3090 zuvor.

Neue Grafikkarten: Erste Preise für Nvidias Geforce RTX 4090 aufgetaucht
Artikel
  1. Smart Home Eco Systems: Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?
    Smart Home Eco Systems
    Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?

    Alexa, Homekit, Google Home - ist das nicht eigentlich alles das Gleiche? Nein, es gibt erhebliche Unterschiede bei Sprachsteuerung, Integration und Datenschutz. Ein Vergleich.
    Eine Analyse von Karl-Heinz Müller

  2. Hideo Kojima: Es sollte ein Death-Stranding-Spiel für Google Stadia geben
    Hideo Kojima
    Es sollte ein Death-Stranding-Spiel für Google Stadia geben

    Hideo Kojima arbeitete am Exklusivtitel für Stadia. Das wurde vorzeitig eingestellt, auch weil Google nicht an Einzelspieler-Games glaubte.

  3. Superbase V: Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt
    Superbase V
    Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt

    Vor dem Verkaufsstart über die eigene Webseite verkauft Zendure seine Superbase V über Kickstarter - mit teilweise fast 50 Prozent Rabatt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Razer DeathAdder V3 Pro 106,39€ • Alternate (u. a. Kingston FURY Beast RGB 32 GB DDR5-6000 226,89€, be quiet! Silent Base 802 Window 156,89€) • MindFactory (u. a. Kingston A400 240/480 GB 17,50€/32€) • SanDisk microSDXC 400 GB 29,99€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /