Asteroid OS: Alternatives Smartwatch-OS bekommt eigene Uhr

Der Hersteller Connect Watch(öffnet im neuen Fenster) hat seine gleichnamige Smartwatch vorgestellt. Sie kommt als erste mit dem alternativen Betriebssystem Asteroid OS , das als Open Source veröffentlicht wird. Damit muss Asteroid OS nicht mehr auf eigentlich für andere Betriebssysteme gedachte Uhren geflasht werden. Aktuell suchen die Macher per Crowdfunding Unterstützer.

Bereits im Test der Vorabversion von Asteroid OS hat das System Potenzial gezeigt. Dabei überzeugte uns vor allem das Bedienungskonzept der kreuzförmig aufgebauten Oberfläche. Dank Wischgesten lassen sich Apps leicht schließen oder im Hintergrund ablegen.


Die Connect Watch soll ein 1,39 Zoll großes, rundes Amoled-Display haben, das mit 400 x 400 Pixeln auflöst. Im Inneren arbeitet ein nicht näher benannter Quad-Core-Prozessor von Mediatek mit einer maximalen Taktrate von 1,39 GHz.
SIM-Karte für Telefonate
Die Uhr soll entweder mit 512 MByte oder 1 GByte Arbeitsspeicher und 4 GByte oder 8 GByte Flash-Speicher erhältlich sein – dies hängt von der Höhe der finanziellen Unterstützung ab. Die Smartwatch soll auch als UMTS-Version verkauft werden und kann dann eine Nano-SIM-Karte aufnehmen. Dann sind auch Telefonate möglich.

Neben einem Bluetooth-Modul ist auch ein GPS-Empfänger eingebaut. Zudem soll die Uhr eine kleine Kamera haben, die 2 Megapixel hat und an der Seite eingebaut ist. Ein Pulsmesser soll auf der Innenseite verbaut sein. Angaben zur Nennladung oder Kapazität des Akkus macht der Hersteller nicht, die Laufzeit soll aber vier Tage betragen.
Crowdfunding läuft bis Oktober
Der Hersteller versucht aktuell, die Connect Watch per Crowdfunding(öffnet im neuen Fenster) zu finanzieren. Für 100 Euro sollen Unterstützer die WLAN-Version der Uhr erhalten, die UMTS-Version kostet 130 Euro. Aktuell sind vom Finanzierungsziel von 30.000 Euro knapp 10.000 Euro erreicht. Die Finanzierungsaktion läuft noch bis zum 6. Oktober 2017. Wie immer bei derartigen Crowdfunding-Finanzierungen besteht die Gefahr, dass trotz Erreichen des Ziels das Produkt letztlich nicht realisiert wird.