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Asterisk: Einführung von *-Rufnummern in Deutschland möglich

Die Bundesnetzagentur sucht Interessenten für die Einführung von Kurzwahl-Rufnummern, die mit dem Asterisk-Zeichen beginnen. In Österreich sind *-Rufnummern kürzlich ermöglicht worden.
/ Achim Sawall
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Angestaubte Tastatur bei Golem.de (Bild: Achim Sawall/Golem.de)
Angestaubte Tastatur bei Golem.de Bild: Achim Sawall/Golem.de

Die Bundesnetzagentur startet eine Anhörung über die Einführung von *-Rufnummern in Deutschland. Das gab die Behörde bekannt(öffnet im neuen Fenster). Zusätzlich zu den entgeltfreien 0800er-Rufnummern könnten kurzstellige Rufnummern eingeführt werden, die mit dem Stern (Asterisk) als führendem Zeichen beginnen (*-Nummern).

Die Bundesnetzagentur hat die mündliche Anhörung für den 12. März 2015 angesetzt. Die Behörde will auch herausfinden, wie Mobilfunk- und Festnetzbetreiber den Plan einschätzen. Voraussetzung für die Zuteilung ist ein Mindestgesprächsvolumen von 2.500 Minuten pro Monat. Für Erotikdienste wird die Nutzung verboten.

Die Bundesnetzagentur orientiert sich an Österreich, wo *-Nummern kürzlich als öffentliche Kurzrufnummern eingeführt wurden und bisher nur aus den Mobilfunknetzen erreichbar sind. Dort werden die *-Rufnummern von Unternehmen wie den Telekommunikationsbetreibern A1 Telekom Austria, Hutchison Drei Austria, von der Österreichischen Post, dem Österreichischen Rundfunk oder der Unicredit Bank Austria angeboten.

In dem Land seien jedoch nur wenige der zugeteilten *-Nummern tatsächlich erreichbar. Der Zuteilungsnehmer zahlt für die Einrichtung seiner Nummer an jeden Mobilfunknetzbetreiber. Ein Mediator sorgt dann für die Einrichtung von *-Nummern in den Netzen.

Die Bundesnetzagentur erklärte Golem.de: "Wir möchten in einer öffentlichen mündlichen Anhörung am 12. März 2015 ermitteln, ob es sinnvoll ist, für *-Nummern einen Nummernplan gemäß Paragraf 1 Telekommunikations-Nummerierungsverordnung (TNV) und ein Antragsverfahren gemäß Paragraf 5 TNV auszuarbeiten."


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