• IT-Karriere:
  • Services:

Transparente Fenster, nervige Seitenleiste

Vista kommt bei seinem Erscheinen mit allerlei Firlefanz. Nach der Installation wird man von einem Übersichtsfenster des Begrüßungscenters bei Vista willkommen geheißen. Wer über genügend Rechenleistung verfügt, wird auch gleich von Aero Glass begrüßt. Microsoft wollte für Vista eine zeitgemäße Benutzeroberfläche als Ersatz für die Teletubbie-Optik des Luna-Themes von Windows XP. Herausgekommen ist Aero Glass, das mit seinen Transparenzeffekten und Schatten durchaus einen schicken Eindruck macht. Dazu kommen eine 3D-Vorschau geöffneter Anwendungen im Task-Manager und Vorschaufenster laufender Programme in der Taskleiste. Komponenten von Aero Glass werden auch in späteren Windows-Versionen übernommen. Während der langen Entwicklungszeit von Vista gerät Microsoft ins Hintertreffen im Vergleich zu MacOS und sogar den immer moderner anmutenden Linux-Desktops. Unter Linux sorgen Compiz und Kwin längst für anschauliche Benutzeroberflächen.

  • Vista prüft bei der Installation, ob der Rechner auch genügend Leistung hat. (Screenshot: Golem.de)
  • Erster Auftritt des Bitte-warten-Sie-Kringels, den so mancher später zu oft sehen muss. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Hardware eines Rechners bekommt eine Schulnote. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Begrüßungscenter bietet Verknüpfungen zu allerlei Informationen und erscheint automatisch beim ersten Start. (Screenshot: Golem.de)
  • Das neue Theme Aero Glass bringt Schatten und Transparenzeffekte mit und verleiht Vista ein modernes Aussehen.  (Screenshot: Golem.de)
  • In der Taskleiste sowie ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... im Taskmanager werden Vorschaubilder geöffneter Anwendungen gezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Rechts gibt es die Sidebar, in der nützliche, aber meist auch sinnlose Widgets untergebracht werden können. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Explorer in Vista erhält ein Brotkrumenmenü zur besseren Orientierung und zeigt erweiterte Dateiinformationen an. (Screenshot: Golem.de)
  • Die integrierte Suche nutzt einen verbesserten Indizierungsdienst. (Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt keinen Startknopf mehr, sondern nur das Vista-Logo für den Zugang zum erneuerten Startmenü. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Hauptbenutzer bekommt neben einfachen Benutzerrechten auch administrative Rechte.
  • Vista bringt eine neue Kindersicherung mit.
  • Die Zustimmung ist besonders zu Anfang allenthalben notwendig und nervt Anwender zusehends.
  • Erst als Softwareentwickler ihre Programme anpassen, muss nicht mehr zugestimmt werden.
  • Nicht nur Microsoft beendet seinen Support für Windows Vista.
  • Das neue Netzwerkcenter bietet einen deutlich besseren Überblick.
Das neue Theme Aero Glass bringt Schatten und Transparenzeffekte mit und verleiht Vista ein modernes Aussehen. (Screenshot: Golem.de)
Stellenmarkt
  1. AUSY Technologies Germany AG, München, Hamburg, Düsseldorf
  2. Hochschule für Technik Stuttgart, Stuttgart

Auffällig ist auch die neue Sidebar, in der kleine Programme in Form von Gadgets untergebracht werden können. Dort sind zunächst eine Uhr, eine Diashow und ein Newsfeed mit Nachrichten aus dem eigenen Microsoft Network MSN zu sehen. Später kommen noch einige sinnvolle und unzählige sinnlose Gadgets von Drittanbietern hinzu. Jetzt können Anwender, statt Kleinstprogramme von diversen CDs und DVDs zu installieren, endlich ebenso unnütze Kleinstprogramme direkt aus dem Internet beziehen und ihren Rechner damit zumüllen. Yay! Die Sidebar und die Gadgets verschwanden erst wieder in Windows 8 - aus Sicherheitsgründen. Microsoft empfiehlt Benutzern die Deaktivierung und stellte dafür sogar ein Hotfix bereit.

Brotkrumen im Explorer

Auffällig ist auch die Umstrukturierung des Windows Explorers. In der Werkzeugleiste werden nur noch relevante Optionen angezeigt und über eine neue Favoritenfunktion können Nutzer für sie wichtige Ordner mit einem Klick öffnen. Statt der Adresszeile gibt es die sogenannte Brotkrumennavigation (Bread Crumb Navigation). Sie zeigt den aktuell geöffneten Ordner relativ zum Wurzelverzeichnis an und soll die bis dahin übliche Baumansicht ersetzen. Es gibt Vorschaubilder von Fotos oder mit den Inhalten von Textdokumenten. Zudem werden die Dateigröße und weitere Metadaten angezeigt, die auch vom Anwender bearbeitet werden können. Viele dieser Neuerungen sind auch zehn Jahre später in folgenden Windows-Versionen zu sehen.

Im Explorer ist auch stets ein Suchfeld eingeblendet, das unter Vista erstmals eine Suchvervollständigung hat. Die Suche beschränkt sich nicht nur auf den Dateinamen, sondern kann auch auf den Dateityp und die Metadaten ausgeweitet werden. Anwender können Suchanfragen auch als virtuelle Ordner speichern, Ergebnisse werden im Explorer dann als neuer Ordner geöffnet. Dazu hat Microsoft den Indizierungsdienst aus Windows XP übernommen und verbessert. Und schließlich wird auch das Startmenü überarbeitet. Es gibt keinen Startknopf mehr, stattdessen nur das Vista-Logo. Aus der rechten Verknüpfungsleiste werden die Icons entfernt und statt des kaskadierenden Programmmenüs unter Windows XP gibt es bei Vista ein einzelnes Menü, in dem gescrollt werden kann.

Golem Akademie
  1. Microsoft 365 Security Workshop
    9.-11. Juni 2021, Online
Weitere IT-Trainings

Wie bei jeder neuen Version eines Betriebssystems gibt es auch bei Windows Vista einiges, was im Nachhinein nicht besonders sinnvoll erscheint. Dennoch brachte Vista zahlreiche Neuerungen mit, die bis heute wesentlich zur besseren Nutzbarkeit und auch Sicherheit beitragen. Dazu aber mehr in den folgenden Artikeln. Freuen wir uns also auf weitere Eskapaden und pikante Details von und zu Windows Vista mit DirectX, ReadyBoost, SuperFetch und UAC.

In unserer Artikelreihe zu Windows Vista betrachten wir die umstrittene Windows-Variante aus drei Blickwinkeln. Nach diesem Artikel zu den augenscheinlichen Neuerungen von Vista werden wir Windows Vista aus Sicht der Gamer beleuchten. Schließlich betrachten wir die Neuerungen, die dem Nutzer weitgehend verborgen blieben, aber dennoch wichtig waren und vor allem noch sind.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Aktualisierung gefällig?
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Elite Dangerous für 5,99€, Planet Zoo für 19,99€, Struggling für 5,99€, LostWinds...
  2. 58,99€

HubertHans 16. Apr 2017

Die haben bis Servicepack 1 den Fehler gemacht, NTFSLastAccessupdate aktiv zu haben. Das...

crazypsycho 12. Apr 2017

Also 98 war zwar nicht stabil, für damalige Zeit war es aber brauchbar. XP zählt immer...

crazypsycho 12. Apr 2017

Was mit Windows 7 kam, war eigentlich größtenteils für Vista schon geplant. Microsoft...

crazypsycho 12. Apr 2017

Also ich hatte es paar Tage drauf. Es ist deutlich langsamer gebootet, weil es...

FreiGeistler 11. Apr 2017

Gibt es denn keine Themes die wenigsten Windows 7 (oder einen Linux-Desktop) wie Vista...


Folgen Sie uns
       


Zoom Escaper ausprobiert

Der Zoom Escaper ist eine Möglichkeit, sich aus Videokonferenzen zu schummeln. Wir haben ihn ausprobiert.

Zoom Escaper ausprobiert Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /