• IT-Karriere:
  • Services:

Assistenzsystem: Projektordrohne verwirrt Auto mit Straßenschild

Ein Doktorand der Ben-Gurion-Universität in Israel hat das Assistenzsystem eines Autos verwirrt, indem er mittels Drohne ein falsches Verkehrszeichen mit einem Projektor an eine Hauswand projiziert hat. Das wirft Fragen für das künftige autonome Fahren auf.

Artikel veröffentlicht am ,
Drohne projiziert Verkehrsschild.
Drohne projiziert Verkehrsschild. (Bild: Cyber Security Labs/Ben Gurion University)

Ben Nassi von der Ben-Gurion-Universität hat zusammen mit einigen Kollegen bewiesen, dass sich ein handelsübliches Verkehrskennzeichen-Erkennungssystem eines Autos von einem gefälschten Straßenschild täuschen lässt. Er ließ eine Drohne aufsteigen, die ein Tempo-90-Schild an eine Gebäudewand projizierte.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Deutschland
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Das vorbeifahrende Auto - ein Renault Captur - ist mit dem Assistenzsystem Mobileye 630 Pro ausgerüstet. Es nimmt mit Kameras die Umgebung auf und versucht, Geschwindigkeitsbegrenzungen anhand von Verkehrsschildern zu erkennen und im Display die erlaubte Höchstgeschwindigkeit einzublenden. Auf dem Gelände der Uni, an der der Test durchgeführt wurde, gilt Tempo 30. Das Fake-Verkehrsschild erlaubt Tempo 90, was auch prompt auf dem Display angezeigt wurde, als die Projektion vom Auto erkannt wurde.

Da es sich lediglich um eine Warnfunktion des Fahrzeugs handelte, passierte nichts. Der Fahrer muss das Autos selbstständig lenken. Die Forscher stellen aber die Frage, was passieren würde, wenn Angreifer dieses Verfahren bei einem autonom fahrenden Auto ausprobieren würde. Benötigt die nächste Generation von Verkehrszeichen gar einen Authentifikationsmechanismus, damit richtige von falschen Schildern unterschieden werden können?

Die Wissenschaftler haben ihre Erkenntnisse in der Arbeit "MobilBye: Attacking ADAS with Camera Spoofing" veröffentlicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-15%) 25,49€
  2. 4,63€
  3. 22,99€

tribal-sunrise 02. Jul 2019

Dass das Kamerasystem genau das macht was es soll? Ein Verkehrsschild erkennen. Den...

Eheran 02. Jul 2019

Die Straßenverkehrsordnung besagt, dass man ohne triftigen Grund als nicht so langsam...

Eheran 02. Jul 2019

So ein Unsinn. Eine Drohne hinterlässt viel mehr Spuren als ein bemaltes oder bedrucktes...

dbettac 02. Jul 2019

Ein Mensch würde nicht auf eine Projektion hereinfallen. Und er wäre in der Lage...

dbettac 02. Jul 2019

Konstruiert? Kennst Du eine bessere Methode, jemanden gezielt verunglücken zu lassen...


Folgen Sie uns
       


Cyberpunk 2077 angespielt

Cyberpunk 2077 dürfte ein angenehm forderndes und im positiven Sinne komplexes Abenteuer werden.

Cyberpunk 2077 angespielt Video aufrufen
Coronavirus und Karaoke: Gesang mit Klang trotz Gesichtsvorhang
Coronavirus und Karaoke
Gesang mit Klang trotz Gesichtsvorhang

Karaokebars sind gefährliche Coronavirus-Infektionsherde. Damit den Menschen in Japan nicht ihr Hobby genommen wird, gibt es nun ein System, das auch mit Mundschutz gute Sounds produzieren soll.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. Corona Gewerkschaft sieht Schulen schlecht digital ausgestattet
  2. Corona Telekom und SAP sollen europaweite Warn-Plattform bauen
  3. Universal Kinofilme kommen früher ins Netz

Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
Pixel 4a im Test
Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
  2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
  3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

Ryzen 7 Mobile 4700U im Test: Der bessere Ultrabook-i7
Ryzen 7 Mobile 4700U im Test
Der bessere Ultrabook-i7

Wir testen AMDs Ryzen-Renoir mit 10 bis 35 Watt sowie mit DDR4-3200 und LPDDR4X-4266. Die Benchmark-Resultate sind beeindruckend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Renoir Asrock baut 1,92-Liter-Mini-PC für neue AMD-CPUs
  2. Ryzen Pro 4750G/4650G im Test Die mit Abstand besten Desktop-APUs
  3. Arlt-Komplett-PC ausprobiert Mit Ryzen Pro wird der Büro-PC sparsam und flott

    •  /