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Artwork von Assassin's Creed Syndicate
Artwork von Assassin's Creed Syndicate (Bild: Ubisoft)

Fehlerstatus und Fazit

Wirklich neu sind die Einsätze, bei denen wir Kutsche fahren können: Entweder wir sitzen selbst auf dem Kutschbock und müssen wie in GTA andere Karossen zur Seite drängen und demolieren. Oder wir stehen als Evie auf der Ladefläche und ballern mit unserem Revolver auf Verfolger, während Jacob steuert.

Technisch macht Assassin's Creed Syndicate eine gute Figur: Die Stadt London wirkt mit ihren engen Gassen und breiten Boulevards glaubwürdig und teils wunderschön. Gebäude wie das Parlament mit seinen Tausenden Details, Vorsprüngen und Fenstern sehen atemberaubend gut aus, und zwar bei dem typischen Londoner Regen genauso wie bei Sonnenschein. Auch das Straßenleben mit den Fußgängern, Banditen, Händlern und herumlaufenden Kindern wirkt wieder lebendig - und das auch ohne die Menschenmassen aus Unity. Nur die Fernsicht ist manchmal nicht so gut, aber das spielt selten eine Rolle.

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  • Mit dem Enterhaken arbeiten wir uns zu Big Ben vor. (Screenshot: Golem.de)
  • Eisenbahnen spielen eine wichtige Rolle in Syndicate. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Talentbaum schalten wir nach und nach Verbesserungen frei. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein (kleiner) Teil der Handlung von Syndicate spielt im London der Gegenwart. (Screenshot: Golem.de)
  • Unser Hauptquartier ist ein fahrender Zug, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... der nur in Bahnhöfen haltmacht. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei Kutschfahrten dient die dünne weiße Linie als Navi. (Screenshot: Golem.de)
  • Ausrüstung lässt sich im Spielverlauf verbessern. (Screenshot: Golem.de)
  • Jacob schleicht sich in eine Fabrik. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Themse sind unzählige Schiffe unterwegs. (Screenshot: Golem.de)
  • Die neu gestaltete Übersichtskarte zeigt feindliche Gebiete in Rot an. (Screenshot: Golem.de)
  • Alexander Graham Bell gratuliert uns zur geschafften Mission. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach einem Anschlag treffen wir das Opfer in einer Zwischensequenz. (Screenshot: Golem.de)
Die neu gestaltete Übersichtskarte zeigt feindliche Gebiete in Rot an. (Screenshot: Golem.de)

Was Programmfehler und Bugs angeht: Wir haben in Syndicate keinerlei Abstürze, nur wenige Ruckler und so gut wie keine sonstigen Fehler bemerkt. Nur die teils sehr langen Ladezeiten nerven - trotzdem, hoffentlich machen andere Spieler ähnlich gute Erfahrungen. Zum Test lag uns übrigens die finale Fassung 1.11 für die Playstation 4 vor, also die Verkaufsversion inklusive des Day-One-Updates.

Assassin's Creed Syndicate erscheint am 23. Oktober 2015 für Xbox One und Playstation 4, der Preis liegt bei rund 70 Euro. Eine PC-Version folgt laut Publisher Ubisoft am 19. November 2015. Hierzulande erscheint das Programm vollständig lokalisiert, die Sprachausgabe ist aufwendig. Bei einigen von Passanten im Hintergrund geäußerten Sätzen und Ausrufen haben die Macher die englische Originalfassung gelassen - wir finden das gut. Syndicate enthält keinerlei Multiplayermodi. Die USK hat dem Titel eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt.

Fazit

Beim Test des jährlichen großen Assassin's Creed geht es schon lange nicht mehr um die Frage, ob das Spiel gut oder schlecht ist - das Niveau der Reihe ist einfach seit Jahren sehr hoch. Selbstverständlich ist auch Syndicate ein enorm unterhaltsamer, riesiger Spielplatz voller Abenteuer, mit spannenden historischen Figuren, Massen an sammelbaren Gegenständen und mehr oder weniger gelungenen Missionen.

Im Vergleich mit den Vorgängern gefällt uns am Abstecher nach London, dass er sich etwas kompakter anfühlt als etwa der Besuch in Paris. Wir haben zwar viel Freiheit, werden aber entschiedener zur nächsten Hauptmission geschubst, und die Anzahl der belanglosen Sammelaufgaben ist etwas reduziert - sehr viel zu tun gibt es aber immer noch.

Schön ist, dass Syndicate bereits jetzt einen sehr ausgereiften Eindruck macht. Gut finden wir auch, dass die Entwickler gegenüber Unity einige problematische Missionsarten reduziert haben, etwa sehr lange Schleichpassagen und ausufernde Abstecher in enge Tunnelsysteme. Neuerungen wie die Kämpfe auf Eisenbahnen und vor allem die Kutschfahrten finden wir hingegen prima. Auch der Enterhaken sorgt für enorm viel Spaß.

Etwas enttäuschend finden wir die Story - da hatten frühere Assassin's-Creed-Spiele schon Besseres geboten. Außerdem sind die Zwillinge die bisher langweiligsten Hauptfiguren der Serie. Auch der Schauplatz London ist nicht ganz geschickt gewählt, weil die Straßenschluchten stellenweise sehr an Paris erinnern. Wir hätten zur Abwechslung ein ganz anderes Szenario bevorzugt.

Unterm Strich gefallen uns bei Syndicate die spielerischen Aspekte, also die Missionen. Aber auch Talentbäume und die Neuerungen wie der Enterhaken und die Kutschfahrten sind durchgehend klasse. Dafür können uns Schauplatz und Story in diesem Jahr nicht so ganz in ihren Bann ziehen.

 Hauptstadt London als wahre Hauptfigur

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Niaxa 02. Nov 2015

In deinem Zitat steht aber nix von falsch ^^.

dEEkAy 23. Okt 2015

dann kauf dir das spiel nicht zu release sondern warte, es kann nur besser werden. hab...

Anonymouse 23. Okt 2015

Keiner meiner Freunde hat Krebs, also gibt es keinen Krebs!

smkpaladin 23. Okt 2015

Das ist deine Standardantwort auf jedes Problem, oder?



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