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Assassin's Creed Origins im Test: Grandiose Geschichte im Weltensimulator

Ubisoft hat Wort gehalten: Assassin's Creed Origins spielt sich anders als die Vorgänger. In Ägypten absolvieren wir sinnvolle Nebenaufgaben statt Tausende von Truhen zu suchen, Steuerung und Kämpfe wirken spürbar besser - und die antike Welt ist lebendig, glaubwürdig und sensationell schön.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Bild mit Senu und Bayek haben wir im Fotomodus von Assassin's Creed Origins aufgenommen.
Das Bild mit Senu und Bayek haben wir im Fotomodus von Assassin's Creed Origins aufgenommen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

Immer diese Philosophen! Mit der Feder mögen sie umzugehen wissen. Aber wenn es richtig Ärger gibt, dann sind sie auf unsere Hilfe angewiesen. Und das bedeutet, dass wir mit einem Gelehrten namens Aristo auf den Schultern durch die Straßen von Alexandria hetzen, Soldaten ausweichen und nach Schleichwegen suchen, während der feine Herr auf unseren Schultern über seine Konkurrenten zetert und schimpft. Natürlich müssen wir irgendwann doch kämpfen - dann ist es uns fast eine Freude, Aristo mit einem Knopfdruck auf den Boden plumpsen zu lassen, wo er vorübergehend in Sicherheit ist.

Inhalt:
  1. Assassin's Creed Origins im Test: Grandiose Geschichte im Weltensimulator
  2. Kleopatra und Turmspringen
  3. 100 Stunden und das Kampfsystem
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Die Mission mit Aristo ist nur einer von vielen Nebenaufträgen in Assassin's Creed Origins - aber was für einer! Zuerst müssen wir den Philosophen finden: Er wird in einem Käfig von Pferden durch die Stadt in Richtung des Gefängnisses gezogen. Dann müssen wir das Gespann reitend auf unserem Dromedar verfolgen, den Kutscher ausschalten und die Kutsche kapern. Leider rutscht Aristo wenig später auf das Straßenpflaster, wo wir ihn aufklauben und natürlich trotz aller Hindernisse sicher zu seinem Schiff im Hafen bringen, von wo aus er die Flucht in ein anderes Land antritt.

Es dauert ein bisschen, bis wir Philosophen im Actionspiel Origins durch die Straßen großer Städte tragen. Im aktuellen Assassin's Creed treten wir in der Figur des Bayek an. Der ist anfangs im abgelegenen altägyptischen Dörfchen Siwa der Medjai - also eine Art Sheriff, der im Auftrag des Pharao auf Land und Leute aufpasst. Bayek ist trotz eines Schicksalsschlags einer der eher freundlichen und positiven Helden innerhalb der Serie, der mit seinem besten Freund auch mal ein paar Bierchen über den Durst kippt - kein Scherz, das Getränk war schon bei den alten Ägyptern beliebt.

  • In einem Sumpf segeln wir mit einem Begleiter zum Zielort der nächsten Mission. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • In Origins treten Kleopatra und andere historische Personen auf. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die riesige Welt auf der Übersichtskarte (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Mit einem alten Kumpel bespricht Bayek eine Nebenmission. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Bayek und seine Frau Aya bei einem Schäferstündchen ... (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Der neue Talentbaum ist relativ rasch gefüllt. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Waffen und Ausrüstung lassen sich viel einfacher verwalten als in früheren Serienteilen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Mit unserem Adler schweben wir über dem Hafen von Alexandria. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die junge Frau ist Hauptfigur der Abschnitte in der Gegenwart. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Dromedar überwinden wir größere Distanzen besonders flott - es gibt aber auch Schnellreisen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Ein kurzer Besuch einer Badeanstalt gehört auch zum Abenteuer. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Questverwaltung ist neu in Origins. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Im Itemshop gibt es Extras für Ingame-Credits oder für echtes Geld. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
In einem Sumpf segeln wir mit einem Begleiter zum Zielort der nächsten Mission. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

Nach dem Prolog in Siwa kommen wir über einige weitere Stationen immer weiter hinein ins Ägypten der Antike. Origins spielt rund 50 Jahre vor Christi Geburt. Wir erleben also nicht die Glanzzeit der Pharaonen, von düsteren Mumienwächtern und Hohepriestern - obwohl es das alles auch gibt. Stattdessen sind vor allem römische und griechische Einflüsse unübersehbar. Insbesondere Alexandria erinnert mit seinen bunten Tempeln, Prachtalleen, Badehäusern und Monopteroi in wunderschönen Parkanlagen eher an unser Bild vom damaligen Athen.

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Die Welt von Origins ist riesig - ein relativ großer Teil besteht zwar aus Sanddünen, aber wir kommen auch durch ausgedehnte Sümpfe und Wälder, segeln mit Feluken über Seen, erklimmen die Pyramiden von Gizeh und gelangen irgendwann sogar in die zweite große Stadt des Spiels, nach Memphis.

Die Umgebungen sind teils unfassbar detailreich in Szene gesetzt, allein in Alexandria könnten wir Stunden mit Sightseeing verbringen. Oder einfach an einem Strand oder auf einer Anhöhe stehen und der untergehenden Sonne mit den immer länger werdenden Schatten und den wechselnden Farben zusehen - die Welt von Assassin's Creed ist an vielen Stellen atemberaubend schön.

Kleopatra und Turmspringen 
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RonJanßen 07. Nov 2017

Ich verstehe nicht ganz, was genau hier einem an Stealth Elemente fehlen. Ich bin sogar...

derdiedasbenutz... 06. Nov 2017

Bin bei 66% completion und Maximallevel und muss dir im Großen und Ganzen recht geben...

WilliTheSmith 02. Nov 2017

Spiel ist komplett auf 4 (oder waren es 5?) DVDs enthalten. Nach der Installation muss...

meinoriginaluse... 01. Nov 2017

Im Gegensatz zu Golem finde ich die Ladezeiten relativ kurz und sogar deutlich kürzer als...

Lanski 30. Okt 2017

Also mein Bruder hat alle Teile auf der PS gespielt, ich am PC. Steuerungstechnisch war...


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