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Verfügbarkeit und Fazit

In Origins gibt es wie in den Vorgängern virtuelle Gegenstände, auf die Spieler mit Ingame-Credits oder mit echtem Geld (ab 5 Euro) zugreifen können. Das ist nicht schön, aber dezenter als zuletzt in Mittelerde - Schatten des Krieges ins Spiel integriert. Wir haben während der Kampagne zwei schnell wegklickbare Hinweise darauf gesehen, und das war es dann - abgesehen vom Hinweis zum Shop im Hauptmenü. An keiner Stelle hatten wir das Gefühl, dass uns die Kaufinhalte aufgedrängt werden. Unser Inventar war auch so immer übervoll und unsere Ausrüstung prima (auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad).

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Assassin's Creed Origins erscheint am 27. Oktober 2017 für Windows-PC (Systemanforderungen), Xbox One und Playstation 4, der Preis liegt bei rund 60 Euro. Die PC-Version ist als Download bei Ubisoft direkt und bei Steam erhältlich, sie muss aber in jedem Fall bei Uplay aktiviert werden. Informationen zu den geplanten Erweiterungen und dem Season Pass hatte Ubisoft vor kurzem veröffentlicht. Das Programm bietet die deutsche Sprachausgabe - die klingt professionell, aber auch steril. Die stimmiger eingesprochene US-Version liegt bei. Origins bietet keinen Multiplayermodus. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten.

Fazit

Machen wir es kurz: Origins ist das bislang beste Assassin's Creed. Der Abstecher nach Ägypten überzeugt vor allem mit seiner riesigen, wunderschönen und lebendigen Welt. Wer mit Hauptfigur Bayek etwa auf einen Tempel klettert und von dort die Aussicht genießt, sieht kilometerweit hinein in die Antike - mit Siedlungen, Seen voller Segelschiffe, Tag- und Nachtwechseln und tausendundeinem Abenteuer.

Die Pause hat der Serie gutgetan, fast alle Elemente wurden überarbeitet und sinnvoll verbessert. Das Kampfsystem etwa ist das erste in einem Assassin's Creed, das wir wirklich gut finden. Endlich gibt es kein wildes Draufloskloppen mehr, sondern gut steuerbare Auseinandersetzungen mit Blocken und Ausweichen. Überhaupt gefällt uns die neue Bedienung: Nie zuvor sind wir so elegant über Hindernisse gehopst und so leichtfüßig an Fassaden hochgesprungen. Nach ein paar Minuten fragt man sich, warum das nicht schon immer so war.

Auch sonst macht Origins einen glänzenden Eindruck. Hauptfigur Bayek ist eine sympathische Mischung aus Haudrauf und ernsthaftem Ritter für das Gute, die vielen Nebenmissionen wirken spannend und erzählen auf unterhaltsame Art vom Alltag im alten Ägypten. Das Rollenspielsystem finden wir ebenso gelungen wie das unkomplizierte Crafting, und auch die neue Art der Aufklärung mit dem Adler Senu wirkt stimmig und macht Spaß.

Natürlich gibt es auch ein paar Sachen, die nicht so gelungen sind. Das betrifft etwa die Überfälle auf Festungen, die sich mit der Zeit doch sehr ähneln. Außerdem ist der Einstieg ins Spiel verwirrend gestaltet und der Haupthandlung fehlt lange ein klares Ziel. Und ungeduldige Spieler werden sich gelegentlich über die Ladezeiten ärgern. Es gibt eine Handvoll derartiger Probleme, angesichts der enormen Stärken fallen sie unserer Meinung nach aber kaum ins Gewicht.

Alles in allem hat Assassin's Creed Origins unsere hohen Erwartungen und die Vorgänger übertroffen - das sagen wir als Spieler, die vermutlich Monate mit den früheren Gedächtnisreisen verbracht haben. Wer sich in dieser Saison für nur einen Einzelspielertitel in einer offenen Welt entscheiden möchte, macht mit den Abenteuern in der Antike alles richtig.

 100 Stunden und das Kampfsystem
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RonJanßen 07. Nov 2017

Ich verstehe nicht ganz, was genau hier einem an Stealth Elemente fehlen. Ich bin sogar...

derdiedasbenutz... 06. Nov 2017

Bin bei 66% completion und Maximallevel und muss dir im Großen und Ganzen recht geben...

WilliTheSmith 02. Nov 2017

Spiel ist komplett auf 4 (oder waren es 5?) DVDs enthalten. Nach der Installation muss...

meinoriginaluse... 01. Nov 2017

Im Gegensatz zu Golem finde ich die Ladezeiten relativ kurz und sogar deutlich kürzer als...

Lanski 30. Okt 2017

Also mein Bruder hat alle Teile auf der PS gespielt, ich am PC. Steuerungstechnisch war...


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