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100 Stunden und das Kampfsystem

Wir hatten selbst im mittleren der drei Schwierigkeitsgrade schon ein paar Stunden nach dem Start einen Großteil der Optionen freigeschaltet; die jeweils letzte Skill können wir dann in mehreren Stufen steigern. Insgesamt fanden wir Origins auf "Normal" übrigens fast ein bisschen zu einfach. Wer mag, kann aber jederzeit den Schwierigkeitsgrad ändern. Die Spielzeit der Hauptmissionen dürfte im Normalfall um die 30 bis 40 Stunden liegen. Wer alle oder zumindest die meisten Nebenaufgaben miterledigt, dürfte dafür locker um die 100 Stunden benötigen.

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Auch mit dem Kampfsystem haben sich die Entwickler von Ubisoft intensiv beschäftigt. Wir legen uns im Normalfall per Pfeil und Bogen sowie auf kurze Distanz mit Schwert oder Säbel mit den Gegnern oder mit sonstigen Widersachern an. Um an Ressourcen zu kommen, müssen wir auch Löwen, Nilpferde, Krokodile und andere Tiere töten (was vermutlich wieder zu Protest von Peta führt). Wir können bei Angriffen nun sowohl unser Schild für Blockaden benutzen, vor allem aber mit Druck auf die Quadrat-Taste zur Seite rollen - ein bisschen erinnert das an Dark Souls.

Das System funktioniert fast intuitiv, wird aber im Spielverlauf zunehmend komplex. Wir müssen dann Schildblockaden durchbrechen, Feinden gezielt in den Rücken fallen, Angreifer zu Pferd oder Dromedar attackieren und haben dazu später auch Feuergranaten und andere Spezialwaffen. Die Verwaltung der Ausrüstungsgegenstände hat Ubisoft übrigens ebenfalls grundlegend verbessert. Die neuen Menüs sind viel schöner, vor allem aber viel übersichtlicher und quasi sofort verständlich - auch sie orientieren sich an Online-Rollenspielen.

  • In einem Sumpf segeln wir mit einem Begleiter zum Zielort der nächsten Mission. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • In Origins treten Kleopatra und andere historische Personen auf. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die riesige Welt auf der Übersichtskarte (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Mit einem alten Kumpel bespricht Bayek eine Nebenmission. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Bayek und seine Frau Aya bei einem Schäferstündchen ... (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Der neue Talentbaum ist relativ rasch gefüllt. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Waffen und Ausrüstung lassen sich viel einfacher verwalten als in früheren Serienteilen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Mit unserem Adler schweben wir über dem Hafen von Alexandria. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die junge Frau ist Hauptfigur der Abschnitte in der Gegenwart. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Dromedar überwinden wir größere Distanzen besonders flott - es gibt aber auch Schnellreisen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Ein kurzer Besuch einer Badeanstalt gehört auch zum Abenteuer. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Questverwaltung ist neu in Origins. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Im Itemshop gibt es Extras für Ingame-Credits oder für echtes Geld. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
Mit unserem Adler schweben wir über dem Hafen von Alexandria. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

Als Bayek kämpfen wir im Normalfall zwar allein gegen das Böse, haben dabei aber Unterstützung: Auf Knopfdruck können wir fast jederzeit unseren Adler Senu steuern. Mit ihm können wir auch ferne Ländereien aus der Luft erkunden - was wegen der wunderbaren Animationen des Vogels und der schönen Landschaften Spaß macht und einfach mal zum Fliegen verführt.

Vor allem aber können wir mit Senu unsere Missionsziele auskundschaften: Dazu lassen wir ihn in der Luft stillstehen und identifizieren dann mit seinem Adlerblick ein Ziel und dessen genaue Position. Senu ist letztlich die neue Version des alten Systems, bei dem in Assassin's Creed ein Ziel farblich markiert hervorgehoben wurde. Mit Senu macht das Ganze mehr Spaß, zumal wir mit dem Vogel auch die feindlichen Wachen auskundschaften und angreifen können.

Playstation 4: die Unterschiede

Zum Test lag Golem.de ausschließlich die Playstation-4-Version vor. Im Video zeigen wir die Unterschiede zwischen normaler PS4 und der Pro-Fassung. Im Grafikmenü der Pro gibt es keine Optionen, mit denen wir wie bei einigen Spielen etwa zwischen Bildqualität und Bildrate wählen können - das Programm nimmt offensichtlich alle Einstellungen selbst vor. Texturen und vor allem Lichteffekte wirken auf der Pro minimal klarer, aber sehr groß finden wir die Unterschiede nicht. Vermutlich kommt irgendeine Form von Downsampling zum Einsatz. Generell gilt: Beim Spielen haben wir weder nennenswerte Ruckler noch größere Bugs bemerkt.

Wir sind gespannt auf die Xbox-Fassung: Während des Anspielens einer Beta auf der Gamescom haben etwa Schatten auf der Xbox One X deutlich schöner gewirkt als auf der Standardkonsole. Laut Ubisoft sollen aber eigentlich die Unterschiede zwischen PS4 und Pro ähnlich sein wie die zwischen Xbox One und Xbox One X und sich die jeweils leistungsfähigeren Konsolenversionen fast gleichen.

 Kleopatra und TurmspringenVerfügbarkeit und Fazit 
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RonJanßen 07. Nov 2017

Ich verstehe nicht ganz, was genau hier einem an Stealth Elemente fehlen. Ich bin sogar...

derdiedasbenutz... 06. Nov 2017

Bin bei 66% completion und Maximallevel und muss dir im Großen und Ganzen recht geben...

WilliTheSmith 02. Nov 2017

Spiel ist komplett auf 4 (oder waren es 5?) DVDs enthalten. Nach der Installation muss...

meinoriginaluse... 01. Nov 2017

Im Gegensatz zu Golem finde ich die Ladezeiten relativ kurz und sogar deutlich kürzer als...

Lanski 30. Okt 2017

Also mein Bruder hat alle Teile auf der PS gespielt, ich am PC. Steuerungstechnisch war...


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