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Kleopatra und Turmspringen

Tipp: Per Wikipedia kann man wunderbar Vergleiche zwischen Spiel und Geschichte anstellen. Zwar erlauben sich die Entwickler einiges an gestalterischer Freiheit, aber sehr viele Details haben sie aus der Historie übernommen. Im Verlauf der Handlung treffen wir als Bayek auch einige bekannte Figuren wie Kleopatra (die leider wirkt wie ein unbedarfter Teenager) und Julius Caesar.

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Allzu viel über die Story wollen wir hier nicht verraten - außer, dass es wie in früheren Serienteilen erneut Abstecher in die Gegenwart gibt. Insgesamt finden wir die Geschichte inklusive ihrer Aufbereitung in aufwendigen Zwischensequenzen gelungen. Nur den Prolog verstanden wir zuerst nicht, weil Bayek anders als in Trailern und im späteren Spiel aussieht und wiederum sein bester Kumpel wie der spätere Bayek aussieht. Wirkt kompliziert, aber irgendwann ergibt alles Sinn.

Im Großen und Ganzen spielt sich Origins natürlich wie ein klassisches Assassins's Creed. Wir sind in der frei begehbaren Welt unterwegs und können nach Belieben den Missionen der Haupthandlung folgen oder Sammelaufgaben absolvieren. Es gibt aber einiges, was Origins anders macht als alle Vorgänger. Die vielleicht wichtigste Änderung: Die grundsätzliche Steuerung beim Laufen und Klettern ist fast vollständig überarbeitet. Wir finden das neue System klasse und sind sofort damit zurechtgekommen - so schnell und bequem sind wir noch nie durch die Welten von Assassin's Creed gelangt - wir möchten nicht wieder zur alten Bedienung zurück.

Dazu kommt aber noch mehr. So ist die Übersichtskarte längst nicht so mit Symbolen vollgepackt, entsprechend gibt es viel weniger sammelbare Gegenstände. Wir können keine Schatzkisten mehr suchen und öffnen wie früher, es gibt keine Fahndungsplakate zum Abreißen und auch sonst weniger Kleinkram.

  • In einem Sumpf segeln wir mit einem Begleiter zum Zielort der nächsten Mission. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • In Origins treten Kleopatra und andere historische Personen auf. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die riesige Welt auf der Übersichtskarte (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Mit einem alten Kumpel bespricht Bayek eine Nebenmission. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Bayek und seine Frau Aya bei einem Schäferstündchen ... (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Der neue Talentbaum ist relativ rasch gefüllt. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Waffen und Ausrüstung lassen sich viel einfacher verwalten als in früheren Serienteilen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Mit unserem Adler schweben wir über dem Hafen von Alexandria. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die junge Frau ist Hauptfigur der Abschnitte in der Gegenwart. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Dromedar überwinden wir größere Distanzen besonders flott - es gibt aber auch Schnellreisen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Ein kurzer Besuch einer Badeanstalt gehört auch zum Abenteuer. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Questverwaltung ist neu in Origins. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Im Itemshop gibt es Extras für Ingame-Credits oder für echtes Geld. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
Bayek und seine Frau Aya bei einem Schäferstündchen ... (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

Dafür gibt es mehr Nebenmissionen - etwa die mit dem Philosophen Aristo. Die Quests sind einigermaßen aufwendig in vertone Engine-Zwischensequenzen verpackt und teils recht komplex. Wir müssen Banditenüberfälle rächen, Morde aufklären, verlorene Briefe wiederbeschaffen, in Theateraufführungen auftreten und vieles mehr. Die Nebenmissionen sind zwar nicht ganz so aufwendig gestaltet wie viele in The Witcher 3, das wohl Modell gestanden hat. Trotzdem empfinden wir das neue System als Verbesserung. Übrigens können wir wie in World of Warcraft mehrere Quests gleichzeitig aktiv halten und die jeweils nächsten Ziele auf dem Hauptbildschirm einblenden.

Neben dem Symbol für die Sidequests gibt es auf der Karte aber noch mehr zum Markieren und dann Gezieltansteuern. Vor allem können wir in feindliche Festungen mit Soldaten des Pharao Ptolemaios XIII eindringen, um sie durch das Rauben von Schätzen sowie das Töten von Kommandant oder Hauptmann unter unsere Kontrolle zu bringen. Weitere Auswirkungen, etwa monatliche Zahlungen, wie in Far Cry hat das leider nicht. Die Festungsüberfälle sind die einzige wiederkehrende Aufgabe, die uns nach einiger Zeit dann doch auf den Keks gegangen ist.

Vielfältige historische Aufgaben

Zum Glück haben wir noch mehr zu tun: Wir können Papyrus-Briefe sammeln, die uns in bewusst kryptischer Form an bestimmte Plätze lotsen - das sind schön gestaltete Aufgaben zum Nachdenken und gezielten Erforschen der Landschaft. Es gibt noch eine Reihe weiterer Beschäftigungsmöglichkeiten, die meisten finden wir gelungen. Das klassische Hochklettern an Türmen oder Felswänden zum Synchronisieren ist ebenfalls noch erhalten.

Durch das Absolvieren dieser Aufgaben sammeln wir Erfahrungspunkte, was in Origins wichtiger ist als in früheren Serienteilen. Mit den XP können wir im Talentbaum nach und nach neue Skills freischalten. Es gibt passive, die uns etwa mehr Schaden verursachen lassen, aber auch aktive, die neue Angriffsmöglichkeiten erlauben. Das System ist sehr unkompliziert gehalten und gut erklärt.

 Assassin's Creed Origins im Test: Grandiose Geschichte im Weltensimulator100 Stunden und das Kampfsystem 
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RonJanßen 07. Nov 2017

Ich verstehe nicht ganz, was genau hier einem an Stealth Elemente fehlen. Ich bin sogar...

derdiedasbenutz... 06. Nov 2017

Bin bei 66% completion und Maximallevel und muss dir im Großen und Ganzen recht geben...

WilliTheSmith 02. Nov 2017

Spiel ist komplett auf 4 (oder waren es 5?) DVDs enthalten. Nach der Installation muss...

meinoriginaluse... 01. Nov 2017

Im Gegensatz zu Golem finde ich die Ladezeiten relativ kurz und sogar deutlich kürzer als...

Lanski 30. Okt 2017

Also mein Bruder hat alle Teile auf der PS gespielt, ich am PC. Steuerungstechnisch war...


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