Abo
  • Services:

Assassin's Creed Identity: Ein Meuchelmörder als Snack

Keine Karten- oder Minispiele, sondern ein echtes Assassin's Creed: Identity für iOS überträgt die PC- und Konsolenwelt rund um die Meuchelmörder nun auch auf den mobilen Bildschirm. Das Programm punktet mit beeindruckender Optik und einfacher Bedienung.

Artikel veröffentlicht am ,
Assassin's Creed Identity
Assassin's Creed Identity (Bild: Ubisoft)

Zuerst eine Klasse wie Berserker oder Dieb auswählen, dann das Outfit bestimmen - und ab geht es ins alte Florenz, um das sogenannte "Mystery of Crows" aufzudecken und dafür schon bald die ersten Schergen möglichst lautlos auszuschalten. Gerade in den ersten Minuten überrascht Assassin's Creed Identity positiv: Die sehr detaillierte und technisch sauber umgesetzte Grafik gehört zum Schönsten, was auf mobilen Bildschirmen bisher zu sehen war und dürfte auch für Konsolenspieler alles andere als enttäuschend sein.

Stellenmarkt
  1. infoteam Software AG, Bubenreuth,Dortmund
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg

Auch die Bedienung funktioniert meist gut: Mit dem linken Daumen wird ein virtueller Stick zum Bewegen gesteuert, mit dem rechten Daumen die Kamera bedient. Springen oder Klettern erfolgt meist automatisch und erfordert somit keine große Geschicklichkeit. Attacken, die Auswahl der Waffen oder spezielle Kräfte werden über kleine Symbole oder ein Drehrad ausgewählt. Manchmal wirkt der Bildschirm allerdings überfrachtet - gerade auf dem iPhone sind dann zu viele Symbole inklusive Text abgebildet. Außerdem bleibt der Protagonist auch häufiger mal an einer Wand oder einem Vorsprung hängen.

Im Gegensatz zu großen Assassin's-Creed-Titeln bietet Identity keine komplett frei erkundbare Welt, sondern teilt die Missionen in Einheiten auf, die meist in ein paar Minuten zu absolvieren sind. Virtuelle Begrenzungen sorgen dafür, dass das Terrain übersichtlich bleibt. Die Kürze der Einsätze wirkt sich allerdings auch auf den Abwechslungsreichtum bei den Aufgaben aus: Meist gibt es eine Vorgabe, wer oder wie viele Gegner auszuschalten sind, bis das Ziel erreicht ist.

Schöne Grafik und schwache Story

Leider gelingt es Identity trotz der tollen Optik nicht, eine dichte Atmosphäre aufzubauen. Es fehlen stimmungsvolle Zwischensequenzen und eine interessante Story, um den Spieler auch tiefer in das Geschehen hineinzuziehen. Auch das sehr lineare Levelsystem, durch das der Spieler nach und nach an Erfahrung gewinnt, vermag nicht dauerhaft zu motivieren.

Assassin's Creed Identity ist bei iTunes verfügbar. Es benötigt mindestens iOS 7.0 und kostet rund 5 Euro. Das Spiel verfügt trotzdem über In-App-Käufe: Wer will, kann verschiedene Pakete erwerben, um schneller Zugang zu bestimmten Bereichen zu erlangen. Unbedingt notwendig zum Vorwärtskommen ist das allerdings nicht.

Fazit

Beeindruckende Optik, eine grundsätzlich gute Steuerung, das prinzipiell von Konsole und PC bekannte Spielprinzip: Auf den ersten Blick macht Identity einen hervorragenden Eindruck. Leider kann der Titel dieses Niveau nicht halten. Zu schnell fällt auf, dass den Häppchen-Missionen Tiefgang fehlt, die Story nicht fesselt und es an Atmosphäre mangelt. So beeindruckend das Spiel technisch auch ist, von der Klasse der stationären Titel ist Identity weit entfernt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Logitech G Pro Gaming-Maus für 37€)
  2. (u. a. Samsung Galaxy S8 für 469€ und S8+ für 569€)
  3. 79,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis ca. 116€)

TheUnichi 08. Mär 2016

Auf Spiele dedizierten RAM, dazu eine dedizierte GPU und ein auf Spiele dediziertes...

RipClaw 05. Mär 2016

Mich wundert es das die Assassins's Creed Chronicles nie auf iOS und Android portiert wurden.

Pjörn 05. Mär 2016

Ich soll dir ausrichten das die Veröffentlichung der Android Version in Kürze...


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich

Wir haben Red Dead Redemption in 4K auf der Xbox One X angespielt und zeigen unseren Grafikvergleich mit der Originalfassung.

Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /