Assassin's Creed Identity: Ein Meuchelmörder als Snack

Keine Karten- oder Minispiele, sondern ein echtes Assassin's Creed: Identity für iOS überträgt die PC- und Konsolenwelt rund um die Meuchelmörder nun auch auf den mobilen Bildschirm. Das Programm punktet mit beeindruckender Optik und einfacher Bedienung.

Artikel veröffentlicht am ,
Assassin's Creed Identity
Assassin's Creed Identity (Bild: Ubisoft)

Zuerst eine Klasse wie Berserker oder Dieb auswählen, dann das Outfit bestimmen - und ab geht es ins alte Florenz, um das sogenannte "Mystery of Crows" aufzudecken und dafür schon bald die ersten Schergen möglichst lautlos auszuschalten. Gerade in den ersten Minuten überrascht Assassin's Creed Identity positiv: Die sehr detaillierte und technisch sauber umgesetzte Grafik gehört zum Schönsten, was auf mobilen Bildschirmen bisher zu sehen war und dürfte auch für Konsolenspieler alles andere als enttäuschend sein.

Stellenmarkt
  1. Projektleiter (m/w/d)
    wilhelm.tel GmbH, Norderstedt
  2. Product Lead (f/m/d)
    NEXPLORE Technology GmbH, Essen, Darmstadt, München
Detailsuche

Auch die Bedienung funktioniert meist gut: Mit dem linken Daumen wird ein virtueller Stick zum Bewegen gesteuert, mit dem rechten Daumen die Kamera bedient. Springen oder Klettern erfolgt meist automatisch und erfordert somit keine große Geschicklichkeit. Attacken, die Auswahl der Waffen oder spezielle Kräfte werden über kleine Symbole oder ein Drehrad ausgewählt. Manchmal wirkt der Bildschirm allerdings überfrachtet - gerade auf dem iPhone sind dann zu viele Symbole inklusive Text abgebildet. Außerdem bleibt der Protagonist auch häufiger mal an einer Wand oder einem Vorsprung hängen.

Im Gegensatz zu großen Assassin's-Creed-Titeln bietet Identity keine komplett frei erkundbare Welt, sondern teilt die Missionen in Einheiten auf, die meist in ein paar Minuten zu absolvieren sind. Virtuelle Begrenzungen sorgen dafür, dass das Terrain übersichtlich bleibt. Die Kürze der Einsätze wirkt sich allerdings auch auf den Abwechslungsreichtum bei den Aufgaben aus: Meist gibt es eine Vorgabe, wer oder wie viele Gegner auszuschalten sind, bis das Ziel erreicht ist.

Schöne Grafik und schwache Story

Leider gelingt es Identity trotz der tollen Optik nicht, eine dichte Atmosphäre aufzubauen. Es fehlen stimmungsvolle Zwischensequenzen und eine interessante Story, um den Spieler auch tiefer in das Geschehen hineinzuziehen. Auch das sehr lineare Levelsystem, durch das der Spieler nach und nach an Erfahrung gewinnt, vermag nicht dauerhaft zu motivieren.

Golem Karrierewelt
  1. LDAP Identitätsmanagement Fundamentals: virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.02.2023, Virtuell
  2. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    19.-22.12.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Assassin's Creed Identity ist bei iTunes verfügbar. Es benötigt mindestens iOS 7.0 und kostet rund 5 Euro. Das Spiel verfügt trotzdem über In-App-Käufe: Wer will, kann verschiedene Pakete erwerben, um schneller Zugang zu bestimmten Bereichen zu erlangen. Unbedingt notwendig zum Vorwärtskommen ist das allerdings nicht.

Fazit

Beeindruckende Optik, eine grundsätzlich gute Steuerung, das prinzipiell von Konsole und PC bekannte Spielprinzip: Auf den ersten Blick macht Identity einen hervorragenden Eindruck. Leider kann der Titel dieses Niveau nicht halten. Zu schnell fällt auf, dass den Häppchen-Missionen Tiefgang fehlt, die Story nicht fesselt und es an Atmosphäre mangelt. So beeindruckend das Spiel technisch auch ist, von der Klasse der stationären Titel ist Identity weit entfernt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


TheUnichi 08. Mär 2016

Auf Spiele dedizierten RAM, dazu eine dedizierte GPU und ein auf Spiele dediziertes...

RipClaw 05. Mär 2016

Mich wundert es das die Assassins's Creed Chronicles nie auf iOS und Android portiert wurden.

Pjörn 05. Mär 2016

Ich soll dir ausrichten das die Veröffentlichung der Android Version in Kürze...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Jahressteuergesetz
Homeoffice-Pauschale wird noch einmal erhöht

Wer im Homeoffice arbeitet, kann mehr von der Steuer absetzen als bislang geplant. Der Maximalbetrag steigt an.

Jahressteuergesetz: Homeoffice-Pauschale wird noch einmal erhöht
Artikel
  1. AVM Fritzbox: FritzOS 7.50 ist da
    AVM Fritzbox
    FritzOS 7.50 ist da

    Das neue Betriebssystem für Fritzboxen bringt viele Neuerungen beim Smart Home, führt Wireguard per QR-Code ein und verbessert IP-Sperren.

  2. Samsung-Tablet bei Amazon um 180 Euro reduziert
     
    Samsung-Tablet bei Amazon um 180 Euro reduziert

    Auch nach dem Black Friday gibt es bei Amazon günstige Samsung-Tablets. Je nach Modell sind derzeit bis zu 180 Euro Rabatt möglich.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. IT-Projektmanager: Mehr als Excel-Schubser und Flaschenhälse
    IT-Projektmanager
    Mehr als Excel-Schubser und Flaschenhälse

    Viele IT-Teams halten ihr Projektmanagement für überflüssig. Wir zeigen drei kreative Methoden, mit denen Projektmanager wirklich relevant werden.
    Ein Ratgebertext von Jakob Rufus Klimkait und Kristin Ottlinger

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • Amazon-Geräte bis 53% günstiger, u. a. Echo Dot 5. Gen. 29,99€ • Mindstar: AMD Ryzen 7 7700X Tray 369€ • Crucial-SSDs günstiger • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn: u. a. E-Auto-Wallbox 399€ • LG OLED TV (2022) 55" 120Hz 949€ [Werbung]
    •  /