• IT-Karriere:
  • Services:

Assassin's Creed Identity: Ein Meuchelmörder als Snack

Keine Karten- oder Minispiele, sondern ein echtes Assassin's Creed: Identity für iOS überträgt die PC- und Konsolenwelt rund um die Meuchelmörder nun auch auf den mobilen Bildschirm. Das Programm punktet mit beeindruckender Optik und einfacher Bedienung.

Artikel veröffentlicht am ,
Assassin's Creed Identity
Assassin's Creed Identity (Bild: Ubisoft)

Zuerst eine Klasse wie Berserker oder Dieb auswählen, dann das Outfit bestimmen - und ab geht es ins alte Florenz, um das sogenannte "Mystery of Crows" aufzudecken und dafür schon bald die ersten Schergen möglichst lautlos auszuschalten. Gerade in den ersten Minuten überrascht Assassin's Creed Identity positiv: Die sehr detaillierte und technisch sauber umgesetzte Grafik gehört zum Schönsten, was auf mobilen Bildschirmen bisher zu sehen war und dürfte auch für Konsolenspieler alles andere als enttäuschend sein.

Stellenmarkt
  1. Software AG, Darmstadt
  2. finanzen.de, Berlin

Auch die Bedienung funktioniert meist gut: Mit dem linken Daumen wird ein virtueller Stick zum Bewegen gesteuert, mit dem rechten Daumen die Kamera bedient. Springen oder Klettern erfolgt meist automatisch und erfordert somit keine große Geschicklichkeit. Attacken, die Auswahl der Waffen oder spezielle Kräfte werden über kleine Symbole oder ein Drehrad ausgewählt. Manchmal wirkt der Bildschirm allerdings überfrachtet - gerade auf dem iPhone sind dann zu viele Symbole inklusive Text abgebildet. Außerdem bleibt der Protagonist auch häufiger mal an einer Wand oder einem Vorsprung hängen.

Im Gegensatz zu großen Assassin's-Creed-Titeln bietet Identity keine komplett frei erkundbare Welt, sondern teilt die Missionen in Einheiten auf, die meist in ein paar Minuten zu absolvieren sind. Virtuelle Begrenzungen sorgen dafür, dass das Terrain übersichtlich bleibt. Die Kürze der Einsätze wirkt sich allerdings auch auf den Abwechslungsreichtum bei den Aufgaben aus: Meist gibt es eine Vorgabe, wer oder wie viele Gegner auszuschalten sind, bis das Ziel erreicht ist.

Schöne Grafik und schwache Story

Leider gelingt es Identity trotz der tollen Optik nicht, eine dichte Atmosphäre aufzubauen. Es fehlen stimmungsvolle Zwischensequenzen und eine interessante Story, um den Spieler auch tiefer in das Geschehen hineinzuziehen. Auch das sehr lineare Levelsystem, durch das der Spieler nach und nach an Erfahrung gewinnt, vermag nicht dauerhaft zu motivieren.

Assassin's Creed Identity ist bei iTunes verfügbar. Es benötigt mindestens iOS 7.0 und kostet rund 5 Euro. Das Spiel verfügt trotzdem über In-App-Käufe: Wer will, kann verschiedene Pakete erwerben, um schneller Zugang zu bestimmten Bereichen zu erlangen. Unbedingt notwendig zum Vorwärtskommen ist das allerdings nicht.

Fazit

Beeindruckende Optik, eine grundsätzlich gute Steuerung, das prinzipiell von Konsole und PC bekannte Spielprinzip: Auf den ersten Blick macht Identity einen hervorragenden Eindruck. Leider kann der Titel dieses Niveau nicht halten. Zu schnell fällt auf, dass den Häppchen-Missionen Tiefgang fehlt, die Story nicht fesselt und es an Atmosphäre mangelt. So beeindruckend das Spiel technisch auch ist, von der Klasse der stationären Titel ist Identity weit entfernt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Emtec X150 Power Plus SSD 480 GB für 52,90€, Apacer AS340 120 GB SSD für 18...
  2. 285,71€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Surface Go ab 379,00€, Surface Pro 7 ab 764,00€, Surface Laptop 2 ab 999,00€)
  4. 21,00€ (Standard)/35,00€ (Gold)/42,00€ (Ultimate)

TheUnichi 08. Mär 2016

Auf Spiele dedizierten RAM, dazu eine dedizierte GPU und ein auf Spiele dediziertes...

RipClaw 05. Mär 2016

Mich wundert es das die Assassins's Creed Chronicles nie auf iOS und Android portiert wurden.

Pjörn 05. Mär 2016

Ich soll dir ausrichten das die Veröffentlichung der Android Version in Kürze...


Folgen Sie uns
       


Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020)

Lovot ist ein kleiner Roboter, der bei seinem Besitzer für gute Stimmung sorgen soll. Er lässt sich streicheln und reagiert mit freudigen Geräuschen.

Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Arbeit: Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
Arbeit
Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen

In Deutschland ist die Zahl der Frauen in IT-Studiengängen und -Berufen viel niedriger als die der Männer. Doch in anderen Ländern sieht es ganz anders aus, etwa im arabischen Raum. Warum?
Von Valerie Lux

  1. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  2. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig
  3. Bewerber für IT-Jobs Unzureichend qualifiziert, zu wenig erfahren oder zu teuer

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Keychron K6 Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches
  2. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  3. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad

Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

    •  /