Assassin's Creed: Community empört über immer mehr teure Extras in Valhalla

Zu viele zu mächtige Rüstungen für zu viel Geld: Eine Beschwerde über Assassin's Creed Valhalla trifft offenbar den Nerv vieler Spieler.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork aus Assassin's Creed Valhalla
Artwork aus Assassin's Creed Valhalla (Bild: Ubisoft)

Da wäre das Valkyria-Paket: Es besteht aus einer schwarzgoldenen Rüstung plus einer Waffe, einem Reittier, einem Schild und einem Raben. Kostenpunkt alles in allem 2.000 Helixpunkte, also rund 20 Euro. Das Valkyria-Paket ist eines der Angebote in Assassin's Creed Valhalla, die offenbar viele Spieler empören.

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Jedenfalls hat ein Beitrag auf Reddit in wenigen Tagen auffällig viel Zustimmung gefunden.

Der Verfasser kritisiert, dass "mittlerweile die Hälfte der Rüstungen exklusiv den Spielern zur Verfügung steht, die Geld im Rahmen extrem überteuerter Mikrotransaktionen ausgeben".

Dazu komme auch noch, dass die Extras zu mächtig seien. Besonders stört den Verfasser, dass Ubisoft die Käufer ausgerechnet inmitten einer Pandemie zum Geldausgeben verführen wolle, wo doch Gaming angesichts von Ausgangsbeschränkungen eine von wenigen möglichen Beschäftigungen sei.

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Für alle, die kein zusätzliches Geld investieren möchten - aber immerhin auch schon mindestens rund 60 bis 70 Euro für Valhalla ausgebeben haben - kämen kaum interessante Extras dazu, sondern nur überfällige Fehlerkorrekturen.

In den Kommentaren gibt es fast nur Zustimmung. Einige Spieler weisen darauf hin, dass das aus ähnlichen Gründen kritisierte Mittelerde: Schatten des Krieges von Warner Bros Games mittlerweile alle Mikrotransaktionen per Update entfernt hat.

Assassin's Creed Valhalla - Standard Edition (kostenloses Upgrade auf PS5) - [PlayStation 4]

Ubisoft baut seit Jahren derartige kostenpflichtige Extras in seinen Spielen ein - nicht nur in Assassin's Creed. Immerhin werden die Mikrotransaktionen (anders als anfangs in Schatten des Krieges) kaum innerhalb des Programms beworben. Einen Multiplayermodus gibt es in Valhalla nicht, sprich: Zumindest werden andere Spieler nicht durch Pay-to-Win geschädigt.

Das im Wikinger-Szenario angesiedelte Valhalla wurde Mitte November 2020 veröffentlicht. Es läuft auf Windows-PC, Xbox One und Series X/S, Playstation 4 und 5 sowie auf Google Stadia. Laut dem Marktforschungsunternehmen Superdata hat Ubisoft bis Ende Dezember 2020 rund 1,7 Millionen Einheiten verkauft - deutlich mehr als vom Vorgänger Odyssey.

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xxsblack 09. Feb 2021

Genau das vergessen viele. Sowas ist immer geplant. Bei einer Größe wie der von...

Mel 09. Feb 2021

Raubmordkopierer!!!!!

Sharra 09. Feb 2021

Du meinst, man möchte, nachdem das Spiel fertig ist, gerne mehr Content nachgeschoben...

BlindSeer 09. Feb 2021

Du hast schon gelesen, dass das nur ein Anfang ist? Da rieche ich keine Verschwörung...



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