Aspire S7: Acers Touch-Ultrabook ist 12 Millimeter dünn

Nur hinter Glas und bei Pressekonferenzen zeigt Acer das Aspire S7, nach etwas freundlichem Bitten konnte Golem.de das Gerät dennoch kurz ausprobieren. Die Ultrabooks werden erst nach dem Marktstart von Windows 8 erscheinen, da sie mit einem Touchscreen ausgestattet sind.
Beim ersten Griff wirkt das 13,3-Zoll-Modell – 11,6 Zoll gibt es auch – überraschend schwer, weil das ultraflache Design mehr Leichtigkeit verspricht. Tatsächlich sind es nur 1,3 Kilogramm, was andere Ultrabooks mit 13-Zoll-Displays auch auf die Waage bringen. Das kleinere Gerät soll nur knapp 1 Kilogramm wiegen.





Zum Gewicht trägt bei beiden Modellen die Rückseite des Displays bei, die mit Glas wie bei früheren HP-Notebooks versehen ist. Das ist nicht nur kratzfest und hübsch, sondern sorgt auch für Stabilität. Das Gerät nur am Display hochzuheben, ist zwar nicht zu empfehlen, aber möglich. Die der Bauform entsprechend mit einem sehr kurzen Hub ausgestattete Tastatur arbeitet mit einem recht harten Anschlag.
Der Touchscreen reagiert durch die Ivy-Bridge-CPUs und deren Grafikeinheit (Core-i-3000) recht flott, Bilder lassen sich mit Metro nahtlos durchblättern. Das liegt auch an der SSD, Festplatten verbaut Acer beim S7 nicht mehr. Sinnvoll ist auch die Positionierung der Schnittstellen: Strom und Thunderbolt, das für Docks dienen soll, sind links, so dass sie für Rechtshänder die Maus nicht stören.
Die muss aber rechts angeschlossen werden, denn dort sitzen die beiden USB-3.0-Ports, beim 11-Zoll-Modell ist es nur einer. Beide Modelle haben einen SD-Cardreader, den sich manche Anbieter von Ultrabooks inzwischen sparen. Links befinden sich zudem Micro-HDMI und Audioports.
Zu den endgültigen Preisen äußerte sich Acer noch nicht, sie sollen sich aber zwischen 800 US-Dollar für das kleinere und 1.800 US-Dollar für das größere S7 bewegen, was vor allem an der Größe der SSD liegt. Erst zum Marktstart will das Unternehmen genauere Daten vorlegen.