Asphalt Xtreme im Kurztest: Dem Rennspiel-Veteranen geht das Öl aus
Statt klassischer Rennwagen wie sonst in Asphalt, stehen in Xtreme nur geländetaugliche Fahrzeuge zur Auswahl – gerast wird mit Buggy, SUV oder Truck. Die Steuerung ist altbekannt: Zum Lenken wird das Telefon geneigt, bei besonders heftigen Drehungen wird gedriftet. Mit Berührungen auf dem Display lassen sich Nitropakete zünden und so aufs Gas gehen.

Die Strecken warten mit vielen Hindernissen, Abkürzungen, Rampen und anderen Überraschungen auf, für Abwechslung sorgen Umgebungen am Strand, in der Wüste, im Dschungel oder vorbei an den Pyramiden. Unschön: Ein Crash wird selten verziehen und endet fast immer im Totalschaden, trotzdem ist der Schwierigkeitsgrad niedrig angesetzt. Vor allem die ersten Wettkämpfe gewinnen auch Einsteiger problemlos, da die KI den Spieler ohne große Gegenwehr vorbeiziehen lässt.
Für erfolgreiche Rennen gibt es Preisgelder, die in Extras und neue Fahrzeuge investiert werden; wer schneller vorwärtskommen will, hat die Wahl aus diversen kaufbaren Paketen. Zudem muss jetzt auch der Ölstand im Auge behalten werden. Der sinkt schnell, unterschreitet er ein kritisches Niveau, muss entweder einige Zeit gewartet oder bezahlt werden.
Optisch ist Asphalt Xtreme ansehnlich, aber kaum schöner als der Vorgänger. Das Spiel benötigt permant eine Onlineverbindung.
Verfügbarkeit
Plattform: iOS (ab 8.0), Android (ab 4.0). Preis: kostenlos, In-App-Käufe. Sprache: Deutsch.
Fazit: Plus und Minus
+ abwechslungsreiche Kurse
+ ansehnliche Optik
+ schnelle Zugänglichkeit
+ gute Kurse
- etwas altbackenes Gameplay
- Schadenssystem, Ölstandsanzeige
- In-App-Kauf-Aufforderungen



